Posts Tagged ‘einsam

28
Apr
12

Falling in Love

Sicher trägt der Mensch die Liebe
mit der Wiege schon im Herzen
doch können Gelegenheit und Diebe
das hellste Licht selbst schwärzen

Zu viele der Herzen hoffen heut´ still
sie lernten es schon bei den Eltern
das nicht einer sie auch wirklich will
zwischen Webcamfick und Zuhältern

Nimmt Manchem das moderne Leben
die Sehnsucht geht von ganz allein
bei all dem Hass, den Menschen geben
will man lieber Keinem je zu Nahe sein

So treffen dann viele, den sie hoffen zu lieben
am Leidensweg, wo man auch durchgemacht
und einigend Angst, dass sie einsam sonst blieben
hat bald ihr Kind. Einsam auf die Welt gebracht.

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23
Nov
11

Widerstand zwecklos

Widerstand zwecklos

Einsam fliegt ein Teppich in den Wolken,
wo wir gestern noch Träume molken,
reibt einsam die Hand nun an der Lampe.
Ich steh verlassen an der Rampe,

träume einsam meinen Traum vom Fliegen.
Von Welten, die dahinter liegen.
Träume einsam meinen Traum vom Siegen
und dich bei mir im Arm zu wiegen.

Seh’s vor mir stehen, das güld’ne Ganze,
seh blitzend Augen in dem Glanze,
die vor mir erstarren. Hier, in ihrer Kälte –
kein Wort, das meine Nacht erhellte.

Ich reibe unbehelligt – immer weiter,
als machte Trauer mich gar heiter.
Ich kann’s nich lassen. Ich muss dich berühr’n!
Und lass´ warme Finger Feder führ’n!

Du lehrst mir so streng, was ich vermisse.
Und gibst mir Sinn – für das Gewisse!
Denn das Gold in der Hand, es reizt mich nicht –
spiegelt’s im Momente nicht dein Gesicht!

 

31
Okt
11

In meiner Hand

Ach Herr, warum hast du mich nicht genommen
als die Lichter hell schon schienen
dachte doch, meine Zeit wäre gekommen
muss mir Frieden wohl verdienen

Ach Herr, warum, so sehr ich es auch versuche
warum darf ich ihn im Spiegel nie sehen
und so sehr ich den Weg dann auch verfluche
mich doch weiter hin zum Guten dreh´n

Ach Herr, warum, träume jede Nacht vom Krieg
gegen Armeen zu kämpfen ohne Waffe
ach Herr, warum träumte ich nie je vom Sieg
doch jeden Morgen, dass ich es schaffe

Ach Herr, warum muss ich sie so sehr nur lieben
fühle ich dich, wenn du so einsam bist
an deiner Seite, bis in den Morgen geblieben
alleine zurück, der nur einsam noch ist

Ach Herr, warum, müssen sie so sehr mich hassen
lassen Worte mich oft stundenlang weinen
ach Herr, warum, kann es selbst oft nicht fassen
doch hassen konnte ich noch keinen

Ach Herr, warum, lassen sie mich leiden, so arg
bekämpfen, bewundern, vergessen, verlachen
dank dir Herr, dass ich all meine Leiden so mag
für Welten Schönheit, mich stark zu machen

Fühlt es, den Moment, Augen zu, alle zusammen
du und ich, so plötzlich, von ganz tief drinnen
fühle deine Tränen, die Musik und mein Grinsen
in meiner Hand, lass uns zu tanzen beginnen

22
Okt
11

Der erste Weg zur Besserung?

Vermessen, verhoben und viel zu neurotisch
nur high, verloren und eh bloß besessen
verzweifelt, verloren, dabei noch exotisch
nur einsam, traurig und eh bald vergessen

Abgefuckt, abgehoben und selbst bloß betrogen
bedeutungslos und zu sich nicht ganz ehrlich
abgedreht, abgeschoben, auf sich bloß bezogen
so ahnungslos und dazu noch selbstherrlich

Ach Mensch, wie soll ich´s richtig nur machen
„einfach alles glauben, dumm! Ganz ehrlich!“
über Dummen, glaubst du, kann man nur lachen
Zweifel an dir machen dumm und gefährlich

Mensch, du willst verpflichtend Geschichte erkennen
warnst vor reißendem Fluss und bösen Quellen
Mensch, willst als historisch bedingt es dann nennen
dagegen selber zu türmen reißende Wellen

So dürft´ ihr den Tollen weiter gerne lächerlich machen
doch bittersüß schmeckt er nach, der reine Wein
vom bitterstem Ernst zeugt oft das gezwungene Lachen
was den Kater erspart. Bitte schenkt mir weiter ein.

12
Okt
11

Wellenbrecher

Wer einst wagte es laut vorzudenken
im Angesicht von Hohn und Spot,
weil er versucht war gegenzulenken,
endete er dafür meist am Schrott.

Wenn der Mensch im Hass entbrannte,
geschürt in Flammen und  Heere,
wenn er Ehr, Moral, Vernunft verkannte,
fiel mancher Schatz dem Wahn zur Ehre.

Fern schwelen Stürme am offenen Meer,
sie fordern Kraft sich selbst zu stellen,
bläst die Zeit noch Wind vom Lande her,
bricht einsam der Fels am Ufer die Wellen.

26
Sep
11

Gemeinsam. Einsam. Gemeinsam.

Wieder eine Stunde vor´m Spiegel
in dem ich mich selber nicht sehe
liegt in der Luft ein heiliges Siegel
egal wohin ich den Kopf auch drehe

Als wäre er überall hier im Raum
ich kann meinen Engel hier spüren
kalte Kacheln, im schönsten Traum
fliegend die Gedanken mich führen

Zurück zu meiner schlimmsten Zeit
Wahrheit des einen, dem anderen Lüge
beide gingen dabei doch viel zu weit
hoffe, dass ich mich nie mehr so belüge

Was habe ich dir damals nur angetan
festgekrallt riss ich dir tief eine Wunde
Teufels Bilder, wo einst Träume waren
Narben tun vom Kampf noch die Kunde

Du zeichnest nun die schrecklichen Bilder
mit jedem Strich will ich dir wieder näher
jeder Blick macht die Leidenschaft wilder
jede Träne zeigt, ich brauche dich so sehr

Diese zauberhafte Art, einzigartig, wunderbar
weine aus Freude, für den der vor dir nur steht
gebannt steht dieser Mensch einfach dann da
genießt deinen Zauber, der nie wieder vergeht

Sehe im Traum zum Horizont dich fliegen
in dem nur mit dir das Gute kann siegen
sehe dich im Traum, in meinen Armen liegen
in denen du mich zum Frieden kannst wiegen

Überall in mir spüre ich es wieder brennen
dieses Feuer, Spreu vom Weizen zu trennen
vor dem Ungeheuer, böseste  Bestien rennen
zurück im Dunkel ihre Heimat zu kennen

So seh ich im Spiegel, Mensch der nun geht
zu erklimmen auch die steilsten der Hügel
der jeden Kampf zu kämpfen wieder versteht
vor seiner Angst beschützen ihn Flügel

Ein Mensch, der am Horizont die Sonne sieht
die Welt zu erobern, hörst du sein Gequängel
dich tanzen zu sehen, denn ich bin dein Lied
sing´s nur für dich, denn du bist mein Engel




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