08
Sep
21

lieber bdolf

Der Arier Ingolf
hat große Angst vor’m bösen Wolf,
er wohnt in seinem Rechner,
er tut alles, er
observiert seit Jahren schon
sein verdammtes Telefon –
mach weiter nur so, feinchen,
lieber Ingolf, Riesenschweinchen,
denn dabei der Kracher:
der böse, böse Wolf wird wacher,
die armen, armen Nazibrüder
werden täglich etwas müder,
in ihrer Bude herrscht Gewitter,
die Herzen Holster, Hirne Splitter;
der Wolf, er wird Respekt zeigen,
mit den Toten hier in deinem Garten
leben lieben tanzen schweigen
warten,
bis unser Tag gekommen ist.
An dem du fortan nicht mehr bist.

05
Sep
21

geb‘ das schiff nicht auf

geb‘ das schiff nicht auf,
geb‘ das schiff nicht auf,
stolzer funkspruch, aber
bruder sag mir doch
wo ist das meer
welches es tragen sollte
bruder sag mir doch
wo sind die böen
die segel blähen könnten
selbst die dicken fische
von gestern sind heute
nur noch fette quallen
bratend an deck
umgeben von leblosigkeit
umzingelt von stürmen
die in der ferne schwelen,
geb‘ das schiff nicht auf,
geb‘ das schiff nicht auf,
die Tränen sind am fließen,
lass sie durch die Betten schießen,
denn es wäre doch gelacht,
auch der Wind ist längst gemacht,
du wirst sehen, er wird wehen,
er wird wehen, du wirst sehen,
geb‘ nicht auf, geb‘ nicht auf,
lass den Dingen ihren Lauf,
ein Leben lang, ein Leben lang
in den Sonnenuntergang
schwimmen sie, die Felle
der stolzen Mannschaft und Kappelle –
gebt das Schiff nicht auf,
gebt das Schiff nicht auf,
lasst den Dingen ihren Lauf,
denn dahinter, dann dahinter,
dahinter dann, da spielt sie auf.

05
Sep
21

Im Fluss

Ich geh‘ am Fluss spazieren,
mich im Sonnenbad verlieren,
treff‘ einen Baum, der nicht mehr steht,
der durch den Tod ins Leben geht
und sammle auf den paar Metern
ein paar lose Vogelfedern
und gebe sie dem Baume hin
der stand am Fluss und liegt darin
und so wird er sie euch bringen,
zu heilen die gebrochnen Schwingen
und so wird er sie euch bringen,
die Stimme, um sein Lied zu singen.

26
Aug
21

Lebenslied

Sieben Tage, sieben Nächte,
sieben Jahre, sieben Schächte,
nichts, was nun noch Hoffnung brächte,
die Hoffnung war schon lang verloren,
die Hoffnung wird nun neu geboren,
wieder dann für sieben Nächte,
kam nichts mehr, was Hoffnung brächte,
die Hoffnung war schon lang verloren,
die Hoffnung wird nun neu geboren.

Einmal einmal ganz verloren,
wird einmal ganz nun neu geboren,
was für sieben Tage, sieben nächte,
einmal, einmal Hoffnung brächte,
einmal, einmal ganz verloren,
wirst du nun einmal, einmal neu geboren.

Laufe einfach, laufe weiter,
sieben Jahre immer heiter,
sieben Jahre ohne Ziele,
sieben neue Lebensziel
laufe, laufe einfach weiter,
sieben Jahre immer heiter.
Länger, länger als der Sänger,
tiefer, tiefer, als der Schiefer,
laufe einfach immer weiter,
laufe einfach immer heiter,
laufe einfach einfach oben drüber,
laufe einfach oben über,
laufe einfach in die Enge,
laufe weiter ins Gedränge,
dieses ist die Meeresenge,
an der ich schon seit jeher hänge
laufe, laufe immer weiter,
laufe schneller, laufe heiter,
laufe einfach in die Enge,
durch die Weite ins Gedränge,
laufe einfach immer weiter,
laufe einfach immer weiter,
bis an jene Abbiegung,
wo die Art der Unterliegung,
dort geht einfach immer weiter,
laufe einfach immer heiter,
laufe in die Enge schneller,
laufe ins Gedränge heller,
laufe einfach in das Licht,
von dort ist schon Land in Sicht,
von dort ist, was du siehst noch nicht,
nur noch schon ein Stückchen fort,
die Reise zu dem sichren Ort,
den wir beide dann dort finden,
uns an einen Weg zu binden,
von dort aus gehen wir dann fort,
zu einem weitren neuen Ort,
wo der Dichter immer schneller,
wieder wieder wird der Untersteller,
Dichter, Dichter, leuchte heller,
laufe noch ein bisschen schneller,
damit von einem weitren Ort
ihr beide geht dann einfach fort,
bis wir euch dann beide finden,
irgendwo dort untrer Blinden,
wo wir, wo wir, beide dann,
beide, beide kamen an,
wo wir dann von fortan schneller,
werden, werden, wieder heller
dieses ist der Wagemut
dieses ist die Feuerglut
vor der wir dann, wir beide gut
wieder, wieder immer heller,
werden, werden immer schneller,
dieses ist die Waage dann,
wo das neue finden kann,
dieses, dieses, ist die Biegung,
deiner, deiner Unterlegung,
denen steh ich zur Verfügung
denen, denen vor Vergnügung,
das Neue steht nun zur Verfügung,
das wenn wir es beide brauchen,
wir beide dann in Pfeifen rauchen,
dieses, dieses, ist die Biegung,
denen steh ich zur Verfügung,
nun werden wir von dortan heiter,
beide, beide immer weiter,
weiter in das Nichts springen,
weiterhin nach Nichts klingen,
dort wo bis zur Nächsten Biegung,
denen steh ich zur Verfügung,
die vor lauter Feuer bloß,
aus lauter Feuer werde groß,
denen, denen zur Verfügung,
die mich, die mich vor Vergügnung,
aus der großen Feuersbrunst,
ohne ihre eigne Gunst,
bereitwillig zu finden fanden,
bereit waren hier anzulanden,
dort wo wir uns nun beide fanden,
dort und hier und dort zu landen,
wo wir beide vor Vergnügung,
bis zur, bis zur, nächsten Biegung,
beide wieder weiter warten,
wandern weiter in den Garten
wo wir ihn dann wieder finden,
der wird unser Kind entbinden.
wo wir ihm dann zur Verfügung,
beide, beide vor Vergnügung,
beide einfach weiter machen,
dort finden wir dann weitre Sachen,
die werden wir dann blind entfachen,
wo wir, wo wir vor Vergnügung,
stehen dem dann zur Verfügung,
wo wir einfach weiter machen,
unser Feuer dort entfachen,
wo wir, wo wir vor Vergnügung,
stehen dem dann zur Verfügung,
wo wir dann die Liebe finden,
mit der wir hier ein Kind binden
mit dem wir hier die Liebe finden,
wo wir, wo wir vor Vergnügung,
stehen beide zur Verfügung,
wo wir einfach weiter machen
das Feuer dann im Wald entfachen,
wo wir, wo wir, vor Vergnügung,
stehen dem dann zur Verfügung,
wo wir einfach weiter machen,
dein Feuer dann im Wald entfachen,
jenen, jenen, zur Verfügung,
denen, denen vor Vergnügung,
beide Hände sind gebunden,
wenn wir dein Feuer dort gefunden,
geht es einfach immer weiter,
bis wir beide dann ganz heiter
laufen einfach immer weiter
jenen, jenen, zur Verfügung,
denen, denen, zur Vergnügung,
die ein bisschen weiter dachten,
ihr Feuer dann auch dort entfachten,
jenen, jenen, zur Vergnügung,
denen, denen, zur Verfügung,
ich jetzt einfach weiter laufe,
Wein trinke und Wasser saufe,
stelle denen, denen zur Verfügung,
die jenen, jenen, die Vergnügung,
einfach echt und herzlich gönnten,
weil jene wirklich mehr sein könnten,
als jenen, jenen, zur Verfügung,
die, die denen, denen zur Vergnügung,
ein Feuer wirklich dort entfachen,
wo wir endlich Feuer machen,
weil jenen, jenen zur Vergnügung,
stelle ich mich zur Verfügung,
die wirklich ehrlich Feuer bringen,
werden wirklich wahrlich singen,
wo jenen, jenen zur Verfügung,
werd ich stehen zur Vergnügung,
wenn letztlich letzte Feuer walten,
werde ich die Hand halten,
vor allem jenen,
denen dort und denen
die allen außer jenen
ein Glück begangen haben
an dem wir uns nun laben,
weil wir nun gewonnen haben,
was wirklich wirklich wäre wichtig
nicht einfach wieder null und nichtig,
derer zur Vergnügung,
denen steh ich zur Verfügung,
wo Schicksal über Fügung,
wo Frohsinn und Vergnügung.
stehen zur Verfügung
verfügend über jene Fügung,
wo Frohsinn und Vergnügung,
Verfügung sind der´jeden Fügung,
wo geboren sein am Ende
wir gelegen im Gelände
halten dann die Hände
wo durch die eine Schicksalsfügung
Vergnügung und Verfügung,
stehen zur Vergnügung
lang und längre Zeit,
stehen dort bereit,
weil eben jénen dort Vergnügung
stehen wird zur fortverfügung,
wo Schicksal und Vergnügung,
stehen zur Verfügung,
wo einer dann die Liebe findet,
wo einer dann die Liebe findet,
die beide dann fortan verbindet,
weil Schicksal und Vergnügung,
stehen denen zur Verfügung,
wo einer dann erblindet,
und doch am Ende beide findet,
wo Schicksal und Verfügung,
treusal und Vergnügung,
stehen zur Verfügung,
wo Treue und auch Übung
allen stehen zur Verübung,
wo auch mir und meinem Dung
beiden die Erinnerung,
beide beide bleiben über
wo wir beide stehen drüber,
in trauter alter Zweisamkeit
stehen wir beide dann bereit,
wo wir beide weit und breit
von allen und vom nichts befreit
beide dann uns wiederfinden
rauben brauchen und erblinden
wo wir uns wieder finden können,
wenn wir es auch denen gönnen,
die jenen, jenen zur Vergnügung,
stehen, stehen zur Verfügung,
wo alle, alle immer heiter,
glücklich stets ein bisschen weiter
weiter zur Verfügung stehen,
weil sie zur Vergnügung stehen,
weil sie zur Vergnügung gehen,
wo weiter und fortan
immer und auf’s neue dann
Vergnügung ich verfügen kann
wo das neue Jahr fängt an
dort werde ich euch finden
und fortan mit erblinden
wo wir beide immer weiter
immer öfter immer heiter
ich mit dir Erblinde
weil ich immer öfter
wofür ich ein Farbe finde
ist fortan immer öfter
der Pforte der Gehöfter
weil von nun und dortan aus
bauen wir den Vorsprung aus
den ich über den befinde,
vor den ich hier erblinde,
und ihr werdet sehen
wir werden weiter immer weiter gehen
bis wir dann am Ende
beide Male beide Hände
von uns zu dir berühren
dort lasse ich spüen
der eine neue Spur dann legt
wo einer immer wieder,
mit Mütze und Gefieder
immer wieder letzte Kraft
bis einer einen Absprung schafft
bis beide beide mein Gefieder
einfach immer haben wieder
weil beide beide immer weiter
beide nun den Weg bereiten
den wir schon davor befreiten
immer weiter im Gefieder
immer weiter auf und nieder
einmal aufhört stark zu leiden
einer einer von beiden,
wird dann glücklich immer wieder,
mit Rose und Gefieder
ist es auch ein Abschiedsfest
dass Rosen einen Abschied lässt,
weil beide, beide immer wieder,
mit Rose nun und Wildgefieder
beide immer wieder finden
was nur Dumme und die Blinden,
beide niemals wieder finden,
wo unter Bäumen wir verbinden,
wo wir für den Raum erblinden,
wo Rose und Gefieder
zum Abschied immer wieder
beide sich auf Linden
am Ende überwinden
als ob der eine Tod
vollkommen ohne Not
danach einmal und nie wieder
wechseln wir das Wortgefieder
wo beide beide ohne Not
ohne Liebe in den Tod
oder auch nicht gehen könnten
wenn wir einer Absicht frömmten
die danach dann immer wieder
immer immer käme wieder
wo alle alle auf nieder
kämen zu sich immer wieder
wo alle alle ohne Not
kämen in des andren Tod
weil beide immer wieder
brächten eines ándren Tod
so balle immer wieder
deine Fäuste auf und nieder
wo wir eines andren blinden
beste Liebeslieder finden,
wo eines Tages neuer Tod
ohne ja ganz ohne Not
im Treuen wie im Blinden,
die wir aneindander binden,
damit beide dann aneinander finden,
das wäre dann der treue Tod
einer ohne Leid und Not
wo wir beide immer wieder
immer wieder unsre Lieder
immer wieder finden
dort draußen bei den Blinden
wo wir beide wieder finden
was´wir nicht mehr übewinden
ein ´neuer neuer treuer Tod
einer dann ganz ohne Not
beider Treue neu erfinden
wo wir dann im Abendrot
ewiig dann und ohne Tod
eine neue Liebe finden
die wir wieder neu entbinden,
weil wir wieil wir ohne Not
gehen werden in den Tod
wo wir dann die Liebe finden
wo beide Liebe neu entbinden
beide beide ohne Not
nur Dank Treue in den Tod
die wir nochmal neu erfinden
eine Liebe neu entbinden
die Liebe wieder neu erfinden
wo beide beide ohne Not
nur mit Treue in den Tod
eine neue Liebe finden
die wir wieder Treu entbinden
mit Liebe Liebe ohne Not
nur mit Treue in den Tod
wo wir eine Liebe finden
wo wir wo wir ohne Not
nur mit Treue in den Tod
ins neue Leben übergehen
eine neue Frau zu sehen
ohne Liebe in den Tod
in den in den neuen Tod
wo wir Liebe neu erfinden
eine Liebe neu entbinden
ohne Liebe in den Tod
ohne Liebe in den Tod
wo wir dann die Liebe finden
die wir beide neu erfinden
ohne Liebe in den Tod
ohne Treue ohne Not
wo wir eine neue finden
eine Liebe neu entbinden
ohne Liebe in den Tod
ohne Liebe ohne Not
wo wir dann die neue finden
eine Liebe neu entbinden
ohne Liebe ohne Not
in den treuen Tod
wo wir dann den Blinden
eine Liebe neu erfinden
mit ihrer Liebe in den Tod
ohne Liebe ohne Not
wo wir einfach beide wieder
singen diese Liebeslieder
ohne Liebe ohne Not
nur mit Treue in den Tod
immer wieder auf und nieder
treue neue Liebeslieder
die wir dann an Sternen sehen
in das Leben eingehen
treue neue Liebeslieder
immer wieder auf und nieder
ohne Liebe ohne Not
nur mit Treue in den Tod
bis dann unsre Liebeslieder
immer wieder hörbar wieder
ohne Treue ohne Not
nur mit Liebe in den Tod
den wir in der Liebe finden
die wir immer wieder finden
immer wieder neu entbinden
immer wieder ohne Not
mit der Treue in den Tod
wo wir unsre ganze Kraft
nehmen damit sie uns schafft
ohne Liebe ohne Not
immer wieder neue Lieder
die Summe unsrer Liebeslieder
ist die Summe unsrer Not
durch die Treue in den Tod
bis dann immer mal auch wieder
die Summe aller Liebeslieder
durch die Treue in den Tod
ohne Reue ohne Not
wird auch mal alleine sein
beide nehmen wir mit ein
ohne Liebe in den Tod
die Summe aller Liebeslieder
ist sie dann am Ende wieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
werden wir dann beide sein
in das Leben gehen ein
die Summe alle Liebeslieder
ist eben dann eine wieder
wo ohne Treue ohne Not
nur mit Liebe in den Tod
dort genau auch dann ein Mann
mit seiner Liebe leben kann
ohne Liebe ohne Not
durch die Treue in den Tod
die Summe aller Liebeslieder
ist eben dann eine wieder
ohne Liebe ohne Not
durch die Treue in den Tod
wo die Summe aller Not
ist die aller Liebeslieder
allerdings von vorne wieder
ohne Liebe ohne Not
nur mit Treue in den Tod
die Summe aller Liebeslieder
ist dann eine neue wieder
ohne Liebe ohne Not
nur mit Treue in den Tod
die Summe aller Liebeslieder
ist dann eine neue wieder
ohne Liebe ohne Not
mit der Treue in den Tod
ist sie dann von vorne wieder
die Summe aller Liebeslieder
ist sie dann von vorne wieder
in die Liebe in den Tod
dúrch die Liebe ohne Not
ist sie dann von vorne wieder
die Summe aller Liebeslieder
die Summe aller ohne Not
nur durch Treue in den Tod
wo jeder einfach alle dann
einfach wieder Leben kann
die Summe aller Liebeslieder
ist sie dann von vorne wieder
ohne Liebe ohne Not
die Summe aller Liebeslieder
ist sie dann von vorne wieder
durch die Treue in den Tod
nur durch Liebe ohne Not
die Summe aller Liebeslieder
ist sie dann von vorne wieder
wo one eine neue Not
durch die Liebe den Not
die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
wo ohne Liebe ohne Not
durch die treue in den Tod
die Summe ist die gleiche wieder
die Summe aller Liebeslieder
wo ohne Treue ohne Not
nur durch Treue in den Tod
die Summe ist die gleiche wieder
die Summe aller Liebeslieder
ohne Liebe ohne Not
nur mit Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die Gleiche wieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
wo ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Todwiede
die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
ohne Liebe ohne Not
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
wo ohne Liebe ohne Not
nur durch Liebe in den Tod
wo wir dann die Liebe finden
die wir dann durch den entbinden
der ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
die Summe aller Liebeslieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Liebe ohne Not
durch die Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
ohne Liebe óhne Not
durch die Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
ohne Treue ohne Not
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
wo ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
die Summe aller Liebeslieder
die Summe ist die gleiche wieder
die Summe aller Liebeslieder
nur durch Treue ohne Not
nur durch Liebe in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende ist die gleiche wieder
nur durch Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
aller dann am Ende wieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
in Summe dann am Ende wieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
nur durch Treue immer wieder
die Summe aller Liebeslieder
nur durch Treue immer wieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
ohne Liebe ohne Not
wo die Summe dann am Ende wieder
die Summe aller Liebeslieder
nur durch Treue in den Tod
nur durch Liebe in den Tod
die in der Summe aller Liebeslieder
dann am Ende wieder
ohne Liebe ohne Not
durch die Liebe in den Tod
die in Summe dann am Ende wieder
durch die Summe aller Liebeslieder
in der Treue in den Tod
durch die Liebe ohne Not
die in der Summe aller Liebeslieder
in Summe dann am Ende wieder
ohne Liebe ohne Not
nur mit Treue wieder
in der Summe aller Liebeslieder
ohne Liebe ohne Not
nur mit Treue in den Tod
die in der Summe aller Liebeslieder
am Ende durch die Treue wieder
in der Summe aller Liebeslieder
ohne Treue ohne Not
nur durch Liebe in den Tod
die in der Liebeslieder
am Ende durch die Treue wieder
ohne Liebe ohne Not
durch die Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende durch die Treue wieder
ohne Liebe ohne Not
durch die Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
durch die Liebe ohne Not
durch die Liebe in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
am Ende durch die Treue wieder
am Ende durch die Liebe
wenn am Ende Ende bliebe
ein bisschen von dem Leben
am Ende mir gegeben
durch die Liebe durch das Leben
durch die Treue mir gegeben
wo die Summe aller Liebeslieder
in Summe dann am Ende wieder
ohne Liebe ohne Not
durch die Treue in den Tod
durch die Lebe durch das Leben
am Ende mir den Tod gegeben
der durch die Liebe durch das Leben
am Ende mir den Tod gegeben
in der Summe aller Liebeslieder
die am Ende wieder
durch die Liebe und das Leben
am Ende mir der Tod gegeben
durch die Liebe durch das Leben
am Ende mir der Tod gegeben
durch die Liebe durch das Leben
am Ende mir der Tod gegeben
durch die Liebe durch das Leben
am Ende mir der Tod gegeben
am Ende mir der Tod´gegeben
durch die Liebe und das Leben
in der Summe aller Liebeslieder
ist am Ende wieder
durch das Leben durch die Liebe
wenn am Ende nur noch eines bliebe
durch die Liebe durch das Leben
am Ende mir der Tod gegeben
durch die Liebe durch das Leben
am Ende mir der Tod gegeben
durch die Liebe durch das Leben
am Ende mir der Tod gegeben
wenn durch die Liebe und das Leben
in der Summe aller Liebeslieder
mir am Ende wieder
wieder mal der Tod gegeben
durch die Liebe durch das Leben
in der Summe aller Liebeslieder
durch die Liebe immer wieder
wieder mal der Tod gegeben
durch die Liebe durch das Leben
durch die Liebe und den Tod
durch die Summe aller Liebeslieder
die am Ende wieder
ohne Liebe ohne Not
durch die Treue in den Tod
durch die Summe aller Liebeslieder
die in Summe immer wieder
durch die Liebe ohne Not
nur mit Treue in den Tod
wieder mal der Tod gegeben
bleibt ein kleines bisschen Not
in der Summe aller Lieder
ohne Liebe immer wieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
wo die Summe aller Liebeslieder
dann am Ende wieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Liebe in den Tod
die Summe aller Liebeslieder
am Ende bliebe wieder
ohne Liebe ohne Not
die Summe aller Liebeslieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
die am Ende bliebe wieder
die Summe aller Liebeslieder
wo die Liebe dann am Ende wieder
in der Summe aller Liebeslieder
ohne Liebe ohne Not
nur durch Treue in den Tod
die Summe aller Liebeslieder
nur durch unsre Treue wieder
durch die Liebe in den Tod
durch die Liebe ohne Not
wo die Summe aller Liebeslieder
nur durch unsre Treue
durch die Liebe in den Tod
durch die Liebe in den Tod
nur durch unsre Liebeslieder
nur durch unsre Treue wieder
durch die Liebe in den Tod
durch die Liebe in den Tod
nur durch unsre Treue wieder
nur durch unsre Liebeslieder
durch die Treue in den Tod
nur durch unsre Liebeslieder
nur durch unsre Treue wieder,
durch die Liebe in den Tod
durch die Liebe ohne Not
durch die Liebe und das Leben
am Ende dann den Tod ergeben
durch das Leben und die Liebe
die am Ende nicht mehr bliebe
durch die Liebe und den Tod
durch die Treue in den Tod
durch die Liebe und das Leben
den Tod vielleicht am Ende geben,
durch die Liebe und das Leid
zurück durch unsre alte Zeit
durch die Liebe und das Leben
am Ende durch den Tod gegeben
durch die Liebe und das Leben
zurück durch unsre alte Zeit
durch die Liebe und das Leid
durch die Liebe und das Leid
am Ende in die neue Zeit
durch die Liebe und das Leben
am Ende durch den Tod gegeben
durch die Liebe und das Leid
am Ende durch die neue Zeit
durch die Liebe und das Leben
am Ende durch den Tod gegeben
durch die Liebe und das Leid
am Ende durch die neue Zeit
durch die Liebe und das Leben
am Ende durch das Leid gegeben
durch die Liebe und das Leid
am Ende durch die neue Zeit
am Ende durch die Liebe
wenn am Ende nur das Leben bliebe
am Ende durch die Zeit
am Ende durch das alte Leid
durch die Liebe und das Leben
am Ende durch das Leid
durch die neue alte Zeit
durch die Liebe und das Leben
wenn am Ende nur der Tod gegeben,
am Ende durch das alte Leid
durch die alte neue Zeit
durch die alte neue Zeit
durch die Liebe und das Leben
am Ende nur der Tod gegeben
am Ende durch die Zeit
durch das neue alte Leid
durch die Liebe und das Leben
am Ende nur der Tod gegeben
durch die Liebe und die Zeit
am Ende durch die neue Zeit
durch die Liebe und das Leid
durch die neue alte Zeit
durch die Liebe und das Leben
am Ende nur der Tod gegeben
durch die Liebe und die Zeit
durch die Liebe und das alte Leben
am Ende mir der Tod gegeben
durch die Liebe durch das Leben
durch die Liebe durch die Zeit
durch die Liebe durch das Leben
am Ende mir der Tod gegeben
durch die Liebe durch die Zeit
am Ende mich der Tod
durch die Liebe ohne Not
doch noch befreit im Leben
durch die Liebe mit der Zeit
durch die Not im Leben
am Ende durch den Tod befreit
durch den lieben Lebensfluss
durch die Reihe in den Flusss
durch die Liebe und das Leben
am Ende durch den Tod gegeben
durch die Liebe durch die Zeit
am Ende durch die Not befreit
durch die Liebe in das Leben
am Ende durch den Tod gegeben
was beide sínd am Ende eben
durch die Liebe und die Zeit
am Ende durch die Not befreit
am Ende durch das Leben
durch dich in deinen Tod gegeben
durch die Liebe durch die Zeit
das Leben hat sie doch befreit
die Zeit und auch das Leben
am Ende nur durch dich gegeben
durch die Liebe durch die Zeit
hat die Liebe mich befreit
am Ende mir den Tod gegeben
und doch ins `Leben noch befreit
am Ende ist die Zeit
durch die Liebe in das Leben
durch dich in mich noch eingegeben
durch die Liebe und das Leben
durch mich in einen Fluss gegeben
durch die Liebe und die Zeit
durch dich in deinen Tod befreit
durch dich und deine Liebe
wenn am Ende nur noch bliebe
durch die Liebe durch die Zeit
am Ende durch den Fluss befreit
was keinem jemals bliebe
der Tod und auch die Liebe
durch das Ende durch die Zeit
durch dich in einen Fluss befreit
durch die Liebe durch das Leben
am Ende in den Tod gegeben
durch die Liebe und die Zeit
am Ende in den Fluss befreit
durch die Liebe in das Leben
am Ende in den Fluss gegeben
durch die Liebe und die Zeit
am Ende in den Fluss befreit
was durch die Liebe und das Leben
am Ende durch den Tod gegeben
weil die Liebe und die Zeit
durch dich in einen Fluss befreit
lass die Liebe durch dich Leben
am Ende in den Fluss gegeben
durch die Liebe durch die Zeit
am Ende durch den Tod befreit
lass die Liebe und das Leben
den Lebenden die Liebe geben
ein Leben hält die Zeit bereit
am Ende durch den Tod befreit
was die Liebe und das Leben
dir durch einen Tod gegeben
lass die Liebe und die Zeit
die durch einen Tod befreit
mir durch deine tiefe Liebe
durch den Tod ein Leben geben
durch die Liebe durch die Zeit
durch die Liebe und das Leid
am Ende durch das Leben
mir durch einen Tod gegeben
durch die Liebe und die Zeit
durch den neuen Mann befreit
der ich wieder sein bald kann
ein junger netter alter Mann
der mit der Liebe in das Leben
mir durch einen Tod gegeben
durch die Liebe und die Zeit
die Liebe hält den Tod bereit
durch die Liebe und das Leben
durch Liebe in den Tod gegeben
durch die Liebe und die Zeit
durch die Liebe todbereit
durch die Zeit und das Leben
die am Ende mir die Liebe geben
durch das Leben und die Liebe
wenn am Ende nichts mehr bliebe
als Leben und die Zeit
am Ende durch den Tod befreit
durch die Liebe und das Leben
die am Ende mir den Tod gegeben
durch die Liebe und die Zeit
die mein Leben doch befreit
durch mich und durch mein Leben
am Ende mir den Tod gegeben
durch die Liebe und die Zeit
bin am Ende ich bereit
durch die Liebe und das Leben
am Ende dir mein Wort zu geben
am Ende durch die Zeit
am Ende durch die Zeit
die Liebe und das Leben
am Ende dir zurück zu geben
durch die Liebe in den Fluss
wo ich einmal schlafen muss
durch die Liebe in das Leben
dem Leben meinen Tod zu geben
am Ende durch die Zeit
die mein Leben doch befreit
durch die Liebe und das Leben
mir meinen Tod zurück zu geben
durch die Liebe und die Zeit
am Ende durch den Tod befreit
durch die Liebe und das Leben
am Ende mir die Zeit ggegeben
durch die Liebe und das Leid
doch am Ende noch befreit
durch die Liebe und das Leben
mir meinen neuen Ort zu geben
wo die Leben und das Leben
gemeinsam einen Sinn ergeben
in der Liebe durch die Zeit
für einen neuen Mensch bereit
durch die Liebe in das Leben
meinen ´neuen mein gegeeben
meine Liebe in dem Leben
die der Liebe fesseln heben
das Leben und die Liebe
das am Ende mir noch bliebe
durch die Liebe in die Zeit
für den neuen Mensch bereit
durch die Liebe in das Lebens
mir ein neues Heim zu geben
durch die neue Liebe dann
einen jungen neuen alten Mann
der durch die Liebe dann ins Leben
durch einen neuen Mensch gegeben
durch die Liebe in die Zeit
für den neuen Mensch bereit
durch die Liebe und das Leben
in den neuen Mann gegeben
der durch Liebe und di e Zeit
einen neuen Mensch befreit
durch die Liebe in das Leben
das Leben hast du mir gegeben
durch die Liebe in die Zeit
für den neuen Mensch bereit
durch die Liebe in die Zeit
hast du mir den Mensch gegeben
der für eine neue Zeit bereit
für die Liebe in das Leben
durch die Liebe in das Leben
durch die neue Zeit gegeben
durch das Leben in die Zeit
für die neue Zeit bereit
durch die Liebe in den Fluss
wo das Leben neu sein muss
durch die Liebe in das Leben
wo mir das Leben neu gegeben
durch die Liebe in die Zeit
für die neue Zeit bereit
wo der Mensch bald neu sein muss
durch die Liebe in den Fluss
durch die Liebe in den Fluss
wo die Liebe und das Leben
eine neue Zeit ergeben
wo die Zeit im Fluss
alles alles neu sein muss
wo die Liebe und das Leben
und eine neue Zeit
am Ende für den Tod bereit
durch die Liebe und das Leben
am Ende einem Mensch gegeben
durch die Liebe und die Zeit
für eine neue Zeit bereit
für die Liebe durch den Fluss
wo alles, alles neu sein muss
wo die Liebe und das Leben
am Ende einen Tod ergeben
die die Liebe und die Zeit
durch die Liebe dann befreit
durch die Liebe in den Flúss
wo alles, alles neu sein muss
wo die Liebe und das Leben
am Ende einen Tod ergeben
durch das Leben und die Zeit
durch den neuen Mensch befreit
der am Ende nur noch treu sein muss
wo die Liebe und ihr Fluss
alles, alles neu sein muss
wo die Liebé und das Leben
am Ende einen Tod ergeben
der die Liebe und die Zeit
durch den Menschen doch befreit
der die Liebe und das Leben
bereitwillig gegeben
und die Liebe und die Zeit
mutwillig durch mich befreit
mit der Liebe und dem Leben
am Ende so den Tod ergeben
durch die Liebe und die Zeit
durch den neuen Mensch befreit
durch die Liebe und das Leben
am Ende durch den Mensch gegeben
durch die Liebe und die Zeit
zu mir zu kommen noch bereit
durcb die Liebe und das Leben
eine neue Zeit ergeben
durch die Liebe und die Zeit
durch den Mensch und mich befreit
durch die Liebe und das Leben
am Ende durch den Tod gegeben
durch die Liebe und die Zeit
zu einem neuen Mensch bereit
für die Liebe und das Leben
bereit für mich sich so zu geben
durch die Liebe und die Zeit
am Ende durch die Zeit bereit
die das Leben ihm gegeben
mir einen neuen Tod zu´geben
am Ende in der Zeit
zu einem neuen Mensch bereit
durch die Liebe und das Leben
eine neue Zeit gegeben
durch die Liebe und die Zeit
zu einer neuen Zeit bereit
wenn die Liebe und das Leben
gemeinsam einen Tod ergeben
durch die Liebe in der Zeit
für den neuen Mensch bereir
durch die Liebe in das Leben
mir sein Leben doch zu geben
durch das Leben in die Zeit
für die neue Zeit bereit
durch die Liebe in das Leben
mir sein Haben doch ergeben
durch die Liebe und die Zeit
zu einem neuen Mensch bereit
durch die Liebe in dem Leben
bereit war sich noch hinzugeben
durch die Liebe in der Zeit
für die neue Zeit bereit
durchj die Liebe in die Zeit
für einen neuen Weg bereit
wird am Ende eben
den Weg mit mir ergeben
durch die Liebe in das Leben
eine neue Zeit ergeben
durch die Liebe in der Zeit
zu dem neuen Mensch bereit
gemeinsam dann mit mir dann eben
eine neue Zeit ergeben
durch die Liebe in der Zeit
zu dem neuen Mensch bereit
für die Liebe in der Zeit
mit mir zu seinem Tod bereit
ein neues altes Leben
wird er mir nun geben
am Ende durch die Zeit
gemeinsam nun mit mir bereit
durch die neue alte Zeit
gemeinsam nun mit mir befreit
einmal eins zu geben
und sein Leben neu zu leben
was am Ende dann die Zeit
durch ein Leben neu befreit
wenn die Lieben dann im Leben
ihm eine neue Zeit geben
wird er zum Tod bereit
mit mir zum Tod bereit
im Leben dann befreit
um in Liebe neu zu leben
eine neue Zeit zu geben
die er mit mir leben kann
rauchen kann er dann und wann
und auch einen trinken
nur mit mir im Tod versinken
kann er am Ende nicht
seht ihr sein Gesicht
heb nur noch deine Stimme nicht
lass das Leben sinken
den Dummen ihre Schinken
den Blöden ihre Ohren
den Neuen neu geboren
werdet ihr im Leben finden
wenn wir einen Tod entbinden
für den er nun bereit
wenn er mich in dich befreit
um mit mir zu sinken
einen neu zu trinken
einen neu zu heben
auf alte neue Liebe eben
er wird nicht mehr versinken
nicht mehr aus der Dose trinken
nicht mehr übel stinken
nicht mehr aus der Küche hinken
nie wieder einen eben
ohne mich noch heben
lass mich in dir Leben
ohne mich schon hinzugeben
lasse mich mein Plätzchen finden
wo wir das Leben neu entbinden
lass mich überwinden
was wir bald neu entbinden
am Ende dann doch finden
ein altes neues Leben
durch mich in dir gegegen
in mir durch dich und anders rum
die anderen die gucken dumm
wenn sie mich in dir finden,
ich werde mich entbinden
eine neue Liebe finden
erst mich selbst überwinden
lass mich einmal eben
einmal noch aufleben
einmal eben noch
einmal eben doch
einmal einen eben
einen doch durch dich erleben
einmal einen weinen
einmal einen meinen
einmal einen wissen
einmal einen missen
einmal einen missen müssen
einmal meine Freunde küssen
einmal meine Liebe eben
einmal eins ist eben
am Ende erst ein neues Leben
wenn zweimal zwei dann doch
eben einmal nocb
einmal eins erleben
lass mich erst ergeben
was wir ergeben müssen
nach meinen neuen Liebesküssen
drei mal drei mal vier teilen
einmal eins durch dich eilen
durch die Liebe und das Leben
durch dich und durch das Leben
einmal einen Sinn ergeben
um einmal eins dann doch
eben vor dem letzten Loch
durch dich und mich zu küssen
du wirst mich niemals missen müssen
hör nie auf durch mich zu küssen
hör nie auf durch mich zu leben
hör nie auf mich herzugeben
lass uns täglich neu erleben
was wir beide dann am Ende eben
wenn wir gemeinsam einen haben
am Ende doch ergeben müssen
hör nicht auf mich neu zu küssen
hör nicht auf mich neu zu lieben
als ob uns morgen keine Lieben
am Ende doch durch uns geblieben
durch eine neue Zeit
gemeinsam doch bereit
eine neue Zeit zu finden
in der wir uns nicht mehr so schinden
durch dich in mich befreit
bin ich durch mich bereit
in dir mich zu vereinen
lass uns einen Feind beweinen
lass uns eine Leere trinken
lass uns durch die Liebe sinken
lass uns durch diese Zeit
gemeinsam dann durch mich befreit
richtig einen Merlot trinken
mit Megaphonen lautlos winken
lass uns und dieses Leben
ein bisschen noch alleine eben
lass uns ein bisschen Zeit
wir sind noch nicht bereit
mit dir so viel zu trinken,
gemeinsam zu dem Ziel sinken
das wir gemeinsam noch bis eben
in ein neues Leben heben
um dann am Ende durch mich doch
ein paar echte Male noch
mit dem Ohr zu winken
dem Feind die Zähne blinken
den Lieben ihre Ähren winken
lass uns einmal eins noch
nicht durch mich ergeben
sondern einfach eben
durch mich erstmal erleben
wie die weite Welt mich nennt
ob in ihr das Feuer brennt
das die Spreu vom Weizen trennt,
lass mich einmal frei
bleib einmal noch dabei
bleib einmal noch bei mir
bleib einmal mit mir hier
bis wir dann bei dir
den Lebenssinn entbinden
sofern wir ihn denn finden
denn unter all den Blinden
muss ich mich überwinden
sich aus einem Ei zu schinden
ist pure Zauberei
bleib einfach nur dabei
mache mich nicht sonderlich
übermäßig überglücklich
lass uns einfach ohne
Melone und Zitrone
und einer Amarone
in die neue Zeit verschwinden,
in ihr diese Liebe finden,
die ich durch dich gesehen
im kommen und im gehen
lass uns einfach hier stehen
im kommen und im gehen,
im Lieben und im Finden
eine Liebe neu finden
ohne sie zu entbinden
ohne je zurück zu bléiben,
lass uns einfach weiter treiben
ohne auf der Strecke bleiben,
lass einfach überwinden
was wir hier noch nicht finden
unter Opfern, unter Blinden,
lasss uns einfach nicht verschwinden
in den Bäumen unter Linden,
lass uns diese Zeit befinden
als unter unsrer Würde
Zeit für eine neue Hürde
eine alte Liebesbürde
einen alten Liebesspruch,
einen neuen Liebesbruch,
das alte, neue Leben
gibt es erst dann Morgen eben,
so lasse uns die Gläser heben
auf die alten Zeiten eben
und einer vor der alten Bruch
der Stall ist voller Stallgeruch
und lauter toter Kinder,
alter lauter Rinder,
der neuen alten Zeit
ist das lang noch nicht so weit
erst wenn wir einmal eben
gemeinsam unsre Gläser heben
halt ich mich für dich bereit,
ich werde mir mein Plätzchen finden
um uns beide zu entbinden
um uns eine neue Zeit
für uns ist sie nicht bereit,
das heißt wir werden schweigen
und uns erste beide zeigen
wenn wir beide so weit sind,
auch der Mutter mit dem Kind,
die beide noch gebrochen sind,
mit der alten Schule eben
die alte Zeit beenden eben
mit ein bisschen Tinitus
mit ein bisschen Tortenguss
bis wir beide dann eben
gemeinsam einen Sinn ergeben
lass mich heute noch nicht frei,
keine Angst, ich bleib dabei,
werden wir beide uns dann finden
wenn wir das Leben neu entbinden
das neu entbunden werden muss
vom Anfang bis zum Schluss
alles, alles einfach muss
ganz einfach ein Ende finden,
wir werden uns dann beide finden
wenn wir die Grenzen überwinden,
wir beide ganz am Schluss,
steig heute bloß in deinen Bus
und lass mich uns erst finden,
unter Palmen, unter Linden,
unter einem Fahrradfahrer
einem alten Foodtruckfahrer,
einem alten Opfer eben,
beide werden was erleben
wenn sie nicht entschwinden
bis unter unser beider Linden
eine neue Zeit ergeben
wir endlich sind bereit
bis dahin eine gute Zeit.

23
Aug
21

Öl im Lebenssee

Das Gesetz der Psychatrie?
Lass Verstand an Ängsten lecken.
Denke nicht, denke nie!
Lass sie recht hart anecken!
Buden müssen überlaufen,
rüste dich mit weißem Kittel,
verteile deine Pillenhaufen,
jag es rein, das Narkomittel,

Wasser trinken, Seelen saufen,
einfach alles krank erklären,
Irrsinn, ja, er muss ja laufen –
dass die Geister sich nicht wehren,
Doktortitel artig tragen!
Sie müssen sich tief bücken!
Richtig, richtig Angst einjagen.
Dämonen hinten rum beglücken!

Komm hierher auf Augenhöhe!
Will den Niedergang begleiten –
so einen ganzen Sack voll Flöhe
in deinen Seelenzirkus leiten,
wo Würmer und die Maden
Brechmittel selbst brechen,
wo nicht mal tote Frösche baden,
wo Brocken kotzend Bände sprechen,

soll dir der Absturz bleiben,
deine Minussaldoseele
alle Bäche runter treiben –
Du gibst drin groß Befehle?
Im Bunker große Fresse?
Ich seh sie bis hierher,
die Animakellerblässe
und das Öl im Lebensmeer.

20
Jul
21

vor dem absprung

An diesem wie an jedem Morgen
lief ich pfeifend durch das Nichs,
verloren in den eignen Sorgen,
der vielen Sorgen angesichts
war ich längst nicht mehr zu sehen
im Gras, das über Dinge wuchs,
blieb mich zu winden und zu drehen
in Folgen eines Selbstbetrugs,

ich spürte nur noch steifen
Wind, den ich gemacht,
Messer wetzten, mich zu schleifen
verlief mich tief im Seelschacht
und begann dort zu erleben,
wo du mit dir alleine bist
hatt ich die Hoffnung aufgeben,
sie vergessen, nicht vermisst,

die Welt gibt sie dir eben
nur, dass du sie erträgst,
du sollst nicht nach was andrem streben,
aufdass du dich mit ihr rumschlägst,
sie will sich bloß erhalten,
sie will nicht, dass wer will.
Du sollst die Hände falten.
Diese Welt, sie braucht dich still

und erst am Ende wird es heller
und du trittst vor einen Kieselstein,
und überschlägst dich immer schneller,
und schlägst erst auf und steckst dann ein
und hast plötzlich was gefunden
und legst einfach deine Faust darum
und du hast was überwunden
und Herz schlägt lauter, wird es stumm –

lasst dieses Leben endlich liegen!
Illusionen blenden bloß!
Freier Fall bedeutet fliegen!
Vorwärts geht es richtungslos!
Befrei dich von den Krämpfen,
bis du nur noch dich dabei
hast und einen Grund zu kämpfen –
lebst du auf, setzt du sie frei.

12
Jun
21

uncle sem

Von den tausend guten Gründen,
sich diese Welt hier zu erklären,
gibt’s keine, die darin bestünden,
es den andren zu erschweren,
sich der Wirklichkeit zu erwehren
und das ein Leben lang begründen.
Die Wahrheit ist ein Überfall,
in Langsamkeit geht Überschall,
in Stille hörst du den Urknall,
Wirklichkeit wirkt wirklich überall,
unsre Wahrheit war fast ausgerottet,
lebte ausgekugelt eingemottet.

Heute kannst du’s wieder sehen –
er will euch doch nur was erklären!
Sie rennen, trampeln, flehen,
treten, wälzen, heulen, drehen,
den Verstand muss du ernähren,
ihr habt euch euren einverleibt,
es ist der Hunger, der antreibt,
das Wissen ist nicht das, was bleibt –
sind das Worte, die ihr schreibt?
Ihr mit Hämmerchen auf Kupferbeulen,
wir reichen Siebentonnenkeulen,

schon wieder ist wer wo am flennen,
ich pflücke mir von Gräbern Lieder,
ihr müsstet mich doch langsam kennen,
wir können uns doch einfach trennen!
Der nächste Tag, da bin ich wieder,
hab’s eingesehen, ihr seht’s bald ein,
nur Tränen sind noch klar und rein,
manchmal sterb ich, um zu sein,
wenn ich schweigend euer Kind bewein
und selber keins je haben werde,
auf eurer kranken Mutter Erde,

hört ihr Grillen, Unken, Eulen,
wir tauchen in ein Sternenmeer,
hört ihr Nachts die Wölfe heulen,
Mitfingernfresser, Marmorsäulen?
Ihr seid bewaffnet hinterher,
hinter mir, da fällt ein Scbuss,
ich helf ihm auf, steig in den Bus,
was du müsstest ist kein Muss,
vor jedem Anfang ist ein Schluss,
als würd euch der Planet gehören,
will jeder ihn höchstselbst zerstören,

ich will für mich nur ein zu Hause,
möcht eine kleine Angel haben,
mit Mädel, Timon, einer Pause
in unbenutzter Denkerklause
in Ruhe mich am Leben laben,
für sieben Hühner einen Stall,
einen Stift für den Notfall,
kein Genius sein, nur Mensch mit Knall –
Wirklichkeit wirkt wirklich überall,
so leb ich leider niemals abgeschieden.
Was ich will, ist nur mein Frieden.

12
Jun
21

in die tiefe

Was bringt gegelte Reden schwingen,
dein Wort an alle und an jeden,
wenn sie nach Karriere, süß klingen,
sie Aufstiegschancen, Geld einbringen?
Es sind Puppen an goldnen Fäden,

dahinter, da agieren Spieler,
die sich irgendwo gut verstecken
zum Spaße mancher, Leide vieler:
das Spiel wird leider nicht agiler,
wenn alle seinen Ursprung decken.

Da will ich lieber groß gleich sprechen
und höre schon die Wellen rollen,
die Stärke bietet Angriffsflächen,
die Stürme an der Küste brechen,
ich lasse deinen Donner grollen,

ich will Töne, gerade, schiefe,
ich will nicht bloß dein lautes Schweigen,
als ob ich „Widerworte!“ riefe,
sie kommen und sie schluckt, die Tiefe –
will Wege in die deine zeigen.

12
Jun
21

Live matters.

Thread, wenn ihr denn mögt – weil ich aus gegebenem, offensichtlichem Anlass jetzt einfach Fragen muss, ganz unironisch: ist es rassistisch, Jan Fleischhauer dafür zu verachten, dass er Kapital aus den (Überlebens)Kämpfen anderer Menschen schlägt? Was er ständig tut? Ist es rassistisch ihn dafür zu verachten, dass er im Grunde genommen alles, alles was er tut, nur zum Selbstzweck tut und auf Kosten anderer (hin und wieder mehr oder minder auch auf Kost meiner)? So wie es der Konservatismus immer tut, nur um sich selbst zu rechtfertigen? Nichts anderes habe ich sagen wollen. Das einzige, was ich bisher je zu „Black Lives Matter“ gefühlt habe? Dass ich keine Meinung zu haben habe. Ich habe das Gefühl, alleine „Black Lives Matter“ zu denken, wäre als nicht Betroffener rassistisch – weil es eine Selbstverständlichkeit zu sein hat und die Gründe, aus denen ich es mir trotzdem vorsagen würde, die lägen dann wohl eher bei mir. Das genau war das Einzige, was ich je zu „BLM“ sagte.
Was erzählst du mir vom Allein-, vom Verlassensein? Du bist 100000! Wer schonmal vor dem Spiegel stand, im Gefühl schlimm krank zu sein und unversichterweise nicht zum Arzt konnte und sich so selber fragen musste, ob das vielleicht genau das ist, was man verdient hat, ohne irgendwas dabei zu fühlen – der weiß zumindest was es heißt, in dieser Welt einen Kampf führen zu müssen. Und wie es um die Motive derer steht, die sich ungefragt einmischen. Ich denke, ehrlich gesagt, nicht, dass ich ein Rassist bin. Ich bin mir sogar sehr sicher.
Das wiederum lässt mich genau daran zweifeln – und dieses Hinterfragen, was glaubst, was mir das für ein Gefühl gibt, hm?. Und so fort.
Deshalb will ich sagen, was ich glaube, zu sagen zu haben – und weil vielleicht unsere Kämpfe einer werden müssen, um am Ende irgendwie Sinn gehabt zu haben. Eines Tages. Weil sie sich im Kern darum drehen, dass diese Gesellschaft, andere Menschen, andere als Opfer brauchen, weil sie sich nur lebendig fühlen können durch das machtvolle am Tätersein. Bis es aber so weit ist, ich eingeladen bin, man sich findet, führe ich meinen Kampf, (der sich selbstverständlich auch gegen Rassisten richtet) einfach weiter. Und höre Tupac. Und wünsche euch von Herzen alles Gute bei eurem. Ob ich weiß, dass ich kein Heuchler bin? Natürlich nicht. Wer kann sich da schon sicher sein. Aber selbst wenn es heute so ist, soll ich den Morgen deshalb aufgeben? Sicher nicht. Dass würde Fleischhauer gefallen. Deshalb wird er sich’s am Ende gefallen lassen müssen.

11
Jun
21

schließlich bist du resilient

Eine Rundmail von der Chefin,
sie lädt zum Meeting ein.
Thema von dem ganzen Treffen
soll Resilienz im Alltag sein.
Dort lernst du also abzuwigeln,
wenn es sich um Echtes dreht,
dort lernst du es, dich einzuigeln,
wenn Menschliches mal vor dir steht –
dort lernst du das Büro zu rocken,
in Camouflage, mit Stand-MG
im Bunker unter’m Schreibtisch hocken
im Neonlicht, bei Eis und Schnee,

sprengst du einfach alle Brücken,
wenn das Leben draußen klopft,
wenn Untergebne sich nicht bücken,
kriegen sie das Maul gestopft,
mit Flammenwerfer und Granaten
bekämpfst du deinen Stress,
weil draußen keine Freunde warten,
fühlst du dich ganz gut, indes
steht alles, alles hier in Flammen,
ist nichts, was wirklich brennt,
bist völlig blutleer, keine Schrammen,
denn schließlich bist du resilient,

du gibst den Kampf niemals verloren,
was rein will, muss bewaffnet sein,
du musst glauben, du bist so geboren
bis in dir deine Welt stürzt ein –
was du auch tust, ist für die Tonne,
der Grund, der dich von Einsicht trennt:
du findest nicht mehr raus zur Sonne,
denn schließlich bist du resilient

und eigentlich ist’s hier nicht übel,
bisschen Farbe, neue Fliesen,
zwei, drei Schrauben, neue Dübel,
lass ich mir durch den Kopf schießen
um für dich echt aufzuleben –
Ich kann Dank dir noch herzlich lachen.
Ich kämpf mit bloßen Händen um das Leben,
das keinen Grund sieht, um nicht Ernst zu machen.




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Bedeutet im Klartext: Teilen? Jederzeit! Zerteilen? Kein Stück! Alles, was hier an Texten erscheint, ist geschrieben ohne kommerziellen Hintergrund und in diesem soll es auch bleiben.
Und jedes Wort, das in meinem Namen erscheint, und sei es der Nick-Name, soll damit auch möglichst unter diesem weitergegeben werden, so, wie ich auch mit den Texten anderer verfahre.


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