Archiv für April 2015

08
Apr
15

Uno Memento (6)

Der Verlauf von Bangen und Hoffen,
ob man sich liebt oder bekriegt,
liegt auf einem Nerv. Wird er getroffen,
wo er schmerzempfindlich offen liegt,

so wird aus Hoffen ganz leicht Bangen.
Doch: Wenn man auf die Liebe baut,
so wird daraus wieder Verlangen,
geht man tief bis unter die Haut.

02
Apr
15

Kapitalistische Dämlichkeit in Reinunkultur. Oder, in einem Wort: Fracking (2)

Fracking bedeutet doch
nichts anderes, als
die Erde zu zerstören,
um etwas billiger
kriegen zu können,
das sich verknappenderweise
immer weiter verteuert,
obwohl man bereits weiß,
wie man das,
was man daraus
erzeugt
unendlicherweise
umsonst haben kann.
Ohne irgend etwas
zu zerstören.

Und nötig ist es, weil
es heutzutage nunmal
auf der Welt nichts mehr
geschenkt gibt?

Dann würde ich
fast glauben wollen,
die Lösung
ist tatsächlich
eigentlich
einfach.
UMSONST.

02
Apr
15

Kapitalistische Dämlichkeit in Reinunkultur. Oder, in einem Wort: Fracking.

Wer sich selbst für mächtig hält,
um dann für uns zu beschließen,
ohne das sein Fehler ihm auffällt:
“Gifte ins Grundwasser schießen!”,

weil’s wirtschaftlicher sei nämlich,
wenn sie so das Ölgeschäft betreiben.
Dann ist er nicht bös. Einfach nur dämlich!
Wenn sie’s als richtig sich beschreiben

zur Zeit der erneuerbaren Energie,
seh’n sie den Wald nicht vor Blinden.
Und ganz sicher werden solche nie
für uns einen Weg hinaus je finden.

01
Apr
15

Denkfehler

Die Welt ist voller Informationen,
die uns sagen, wie schlecht es steht.
Kein Tag vergeht, an dem sie uns schonen
und keine sagt, wie’s besser geht.

Wer seh’n will, der muss in Augen schauen!
Denn Gutes, es nimmt seinen Lauf,
kann man durch die Leere Brücken bauen –
beim drüber steh’n geh’n Herzen auf!

01
Apr
15

Uno Memento (5)

Mein Leben, es war dieser Schlüssel,
von dem man sich so sicher war:
Er liegt im Regal. Dieser Schüssel.
Bis man dann ist dem Punkte nah,

an dem’s nicht lohnt, noch umzukehren.
Und plötzlich sind die Zweifel da,
die den Weg nach vorn bloß erschweren,
wenn man auf ihm nach hinten sah.

Ich weiß nun: ich kann keinen fragen,
der die Angst für mich besiegt.
Ich weiß nun: mir wird keiner sagen,
wohin er kam. Was vor mir liegt.

Doch wenn die Kräfte mir nicht schwinden,
weil ich von hier die Wärme spür,
dann weiß ich auch: Ich kann ihn finden!
Er steckt vor mir. In unsrer Tür.




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