Archiv für August 2010

28
Aug
10

Hausfrauenblues (Oma, bitte sei stolz auf dich!!!)

So steht sie da, wirkt schutzlos
fühlt sich so allein, so nutzlos
aus Angst bleibt sie nur stumm
zweifelt an sich, fühlt sich dumm

So steht sie da und hört sie reden
Menschen wie sie, die dürft´s nicht geben
so sieht sie Frauen über Rollen reden
so groß ihre Angst, wie sie je zu leben

So steht sie da, wirkt schutzlos
fühlt sich so allein, so nutzlos
für die Träne ist sie viel zu stark
doch seht sie an, sie leidet arg

Ein Leben lang vor´m Manne nur klein
glaubt sie nun nicht mehr ganz Frau zu sein
wo doch sie gerade weiß wie gut und richtig
diese Gleichberechtigung, wie nötig und wichtig

So steht sie da, wirkt schutzlos
fühlt sich so allein, so nutzlos
sieht wie Frauen kämpfen für Frauen
zweifelt, ob sie je auf Gedenken kann bauen

So sieht sie Frauen Kampf für Emanzipation
der für Frauen wie sie kann klingen wie Hohn
war sie doch ein Leben hinter´m Herd, klein und nichtig
wo doch sie gerade beweist, der Frauen Kampf, so wichtig

Niemand soll leben wie sie, so leiden. Doch wie besessen
kämpft manche Frau für Frauen,  hat sie dabei vergessen
niemand soll leben wie sie, so hungern. Doch wie besessen
vergessen wir ihren Kampf, um´s Überleben, für´s Essen

So sieht sie uns, für Politik, unsere Überzeugungen leben
selbst so überzeugt, für mein Leben, sie würde ihres sofort geben
fühlt sich dumm als Mensch, fühlt sich dumm als Frau
dabei weiß um Emanzipation manch Frau wohl selber nicht genau

Emanzipation, einst Sehnsucht jedes Unterdrückten, in Freiheit zu leben
in den Hass geboren, für Liebe zu leben. Arm geboren, bereit alles zu geben
Emanzipation, einst Sehnsucht jedes Unterdrückten, in Freiheit zu leben
aus Liebe Opfer zu bringen. Kann´s mehr Freiheit, Befreiung denn geben?

So steht sie da, wirkt schutzlos
fühlt sich so allein, so nutzlos
sieht uns, sieht moderne Frauen wie besessen
beim Kampfe für Frauen. Frauen wie sie vergessen

Wir alle wissen, wie gut und richtig
die Gleichberechtigung, wie nötig und richtig
trotzdem Danke für alles, man hört´s leider viel zu spärlich
für alle Frauen wie sie: „OMA, WIR SIND STOLZ AUF DICH!“

Denn Bildung, Emanzipation und Freiheit wird´s wohl geben nie
wird vergessen. Ein Ziel muss bleiben: So gut zu werden wie sie.

Zwei “optionale” Zeilen, die ich persönlich meiner Oma so gern sagen will, es von hier tue bis zu dem Tag, an dem sie es wieder glauben kann:

Oma, schon zu lange ist´s her. Ich weiß, es zu glauben fällt schwer
aber ich achte dich. Verehre dich. Ich liebe dich so sehr.

25
Aug
10

Tweet 7

Stahl

die Glatze

kalt und kahl

Führer befahl tödliche Qual

ohne jede Wahl

tötet, Massen

hassen

23
Aug
10

tweet 9

Erhoben

rechter Arm

machte kein Halt

ewig nur voller Scham

Gewalt. Machte kalt

armer Rechter

am Boden

23
Aug
10

Tweet 8

Hassen

fremdes Leben

Kulturen und Rassen

hasst nur in Massen

lässt Gesellschaft erblassen

sein Leben

hassen

23
Aug
10

Hoffnung vergossen

Eine neue Hoffnung, neue Menschen, neue Chance
wieder neuer Morgen. Durch Zweifel, wie in Trance
alles beim Alten. So platt, die Beine so schwer
wieder so viele Worte, wieder der Kopf so leer

Eine neue Hoffnung. Durch die Neugier beschwört
auf der Suche. Hab ich redend. Wieder nur mein Echo gehört
in die Augen gesehen. Verständnis gesucht. Der Hoffnungen Band
redend. Im Stolz. `S ist wieder in künstlicher Hitze verbrannt

Ein Blick nach unten, wie die Tropfen verrinnen
muss mich reinwaschen. Wieder auf Morgen besinnen
der Raum füllt sich. Langsam mit heißem Dampf
den Nebel vor Augen. Löst sich meiner Gedanken Krampf

Mein Blick geht nach oben. Ein Kegel von Licht
offenbart diesen Tanz. Wie Tröpfchen, gedrängt und dicht
unbedrängt, nie zu weit, nie zu nah, so harmonisch
gemeinsam tanzen. So komplex, doch nie chaotisch

Sieht man sie links. Sieht sie rechts. Hin. Her. Schwebend
vom zartesten Winde erschüttert. Stabilste Einheit ergebend
“ach, könnt ich´s wie sie. In Hitze vergehen. Sanft zusammen schweben
zu Boden gefallen. Mit euch. Gemeinsam. Fließend. Einig. Ewig leben.”

20
Aug
10

Flammende Lieder?

Zu recht wenn man fordert. Flammende Lieder
doch sprechen sich feurig. Schmecken nach oft bieder
diese Ausdrücke. Man hört sie wieder und wieder
man will entflammen. Brennt´s dann einfach nieder

Denn verlangen sie doch nach Leidenschaft
des bloßen Wortes purer, mitreißender Kraft
die selbst verleiten den Armen weil Stummen
wohlklingende Melodie im Kopfe zu summen

Die selbst den Tauben können beschwören
Herz öffnen. Ohren spitzen. Einfach hinzuhören
die jeden beschwören, einfach mit einzustimmen
die jeden laden mitzusingen. Egal ihrer Stimmen

Dieses zarte, doch unnachgiebige packen
das nimmt dein Herz. Nicht einfach am Nacken
Melodie die man leise, vielleicht winselnd gar hört
die Hoffnungen weckt, dass sie dich ewig betört

Ihr braucht sie oft laut. Mit bedrohender Kraft
drängt man sie auf. Ohne ihre Leidenschaft
ohne zu klingen. Hört man Reden oft schwingen
für flammendes Lied? Hört auf euch selbst zu besingen.

20
Aug
10

Deutschland, du bist in Not (2)

So viel ich will. Kann ich nachsichtig denken
einfach weg müssen sie. Die, die uns lenken
wir als Volk. Wichtige, gebildete Protagonisten
sind in bekannter Geschichte. Nur die Statisten

Fühl mich belogen. Betrogen, von früh bist spät
wenn man nur versagt. Wird´s Zeit, dass man geht
so lehrt´s mich das Leben. Da gibt´s kein verstecken
ausgelaugt. Aufgebraucht. „Raus, geh doch verrecken“

Tempolimit. Rauchverbot. Ist ja schön, ist ja gut
wen kümmert´s. Was der Junkie in Berlin so tut
die Kinder am Strich. Als Kind, störrisch, rumgezickt
abgehauen. Angefixt. Vergessen, von Schändern gefickt

Kommt keiner zu helfen. Wie auch, denn sie brauchen
ein ganzes Parlament. Die Idee. Für den Raum zum Rauchen
hat was geniales. Diese unglaublich pfiffige Idee
wer soll sie schon haben? „Wenn ich euch  Wähler so seh“

Umweltschutz gut und schön. Doch diese Dosen in Masse
ja, DIE Umweltgefahr. Wer kennt´s, U-Boot der Ohio-Klasse?
ein einzelnes Schiff. So voll mit Vernichtung, so viel Kraft
all der Sprengstoff, aus WK2. Hätte nicht diese Löcher geschafft

An sich nicht verkehrt. Doch tut man so, als würden wir retten
diesen Planten. Legen wir den „Alki“ nur in gläserne Ketten
so schlau sind sie. Gerade in der Lage, irgendwie schlau zu gucken
EU-Vertrag. Gleichheit der Stimme. Demokratie? Ab dafür, ohne Zucken

Natürlich ist niemand perfekt, denn sicher jeder macht Fehler
doch Lug und Heuchelei. Für die Stimme, als ging´s um die Wähler
wer soll´s schon richten. Nicht erkämpft, man hat sich eingenistet
für´s Protokoll. Es zählt die Tat, nicht wer länger an der Spitze fristet

Das Traurigste. Das größte Vergehen. Was sie als Erfolg gar sehen
kämpfend. Für sein Recht. Auf der Strasse. Man sieht niemanden stehen.

19
Aug
10

Der Blick auf Morgen

Der Nebel weicht, offenbart. Was er hielt verborgen
der Blick ins Leben. Ein Blick auf Morgen
sehe ins Licht. Sehe mich morgen, seh, wie er hofft
wie sooft. Ganz unverblümt die Wahrheit klopft

Seh´ mich bloß weiter hoffen. Jedes Ende, es ist offen
so viele Fragen. Von Antworten nicht erhellt, bloß besoffen
sehe die vielen Menschen. Wie sie reden, wie sie lügen
sich doch mit Phrasen meist nur selbst betrügen

„Menschen, sie ändern sich, man lebt sich auseinander“
denk ich zurück. Die Wahrheit des Kindes eine andre war
ein Freund kam nicht. Ging nicht. Versprochen vom Leben
unendliche Einigkeit. Nur dafür. Keine Argumente dagegen

„So ist´s nunmal. Der eine schafft´s, der andre nicht“
für alle Opfer. Vergangenes. Zukünftiges. Ein Schlag ins Gesicht
Verzweiflung tritt nicht auf. Einmal da, wirft sie Schatten
jede Hoffnung die fällt. Wird zur Hoffnung, die die Nächsten nie hatten

Der Blick ins Leben. Ein Blick auf Morgen
zwischen all den Menschen. Den immer gleichen Sorgen
die gleichen Gespräche. Die immer gleichen Antworten
Menschen. Wie sie reden von Hoffnung, doch Trauer bloß horten

Sehe sie denken. Wie sie zweifeln, seh sie wieder erleben
wie das Leid den Ausdruck zeichnet, wie sie sich ergeben
wie sie einst hier erwachten. Wie sie nur einst alles hatten
wie geplatzte Träume. Aus Hungrigen machen die nun Satten

Der Blick ins Leben. Ein Blick auf Morgen
zwischen all den Menschen. Den immer gleichen Sorgen
immer gleiche Antworten. Jeder wird, wie er werden wollte
gegangen auf Wegen, die man eigentlich nie sehen wollte

Immer gleiche Antworten. Jeder wirkt, wie er werden sollte
stolz lebend an diesem Ort. Den man eigentlich nie kennen wollte
Der Nebel weicht, offenbart. Was er hielt verborgen
unseren Blick ins Leben. Gemeinsam einsam, ohne wahre Lust auf Morgen.

07
Aug
10

Stille Schlachtschreie

Die Generäle. Die modernen Ritter. Unserer Tafelrunde
goldene Pauken. Trompeten. Sie berufen zur Stunde
so viel investierte man in sie. In Hoffnungen. In Geld
nur für die Ausbildung. Imperien zu führen, um die Welt

So sicher der eigenen Macht. Jedem Recht. Globales Handeln
jede ihrer Visionen. Kann diese Welt ins Paradies verwandeln
Hochzeiten im Himmel. Monumentale Momente. Irdisch gediegen
war man von Träumen erwacht. Und schon wieder geschieden

Den Schaden nahmen nur die, für die man Verantwortung trug
wie immer. Versprechen, nichts als Wahn, die Hoffnung, nur Trug
unbeirrt einfach weiter. Dieser Wahnsinnsfeldzug, immer weiter
ohne Zweifel. Ohne Schuldgefühl. Krone. Szepter. Stimmen heiter

Hinterlassen nichts als Angst. Gesichter voll Trauer. Großes Leid
Millionen Strategien. Konzepte. Nur in einem herrscht Einigkeit
das Ruder noch rumzureißen. Wende bringen. Den Schimmel reiten
kein Zweifel. Trotz allen Versagens. `S muss einer der ihren bestreiten

Bewaffnet. Mit dem Wissen der Welt. Wichtiger als die Zeit
in der sie leben. Den geschürten Kampf führen. Sie sind bereit
im Namen der Wissenschaft. Ohne Rücksicht. Auch über Verluste
Hauptsache Gewinne erstreiten. Nicht weil man konnte. Man musste

Sich selber belohnen. Die Taschen voll Gold. Kann die Wut schüren
ohne Demut. Ist sich keiner zu Schade. Für die höchsten Gebühren
Hoffnungen. Geld. Existenzen. Einfach alles auf eigne Karten setzen
Gott spielen. Wie Könige herrschen. Für Geld die Messer zu wetzen

Begehen den menschlichsten der Fehler. Der Versuchung erliegend
hat man den Hass geschürt. Reich. Glücklich. Wichtig. Siegend?
Überhören sie vor Selbstherrlichkeit trunken. Die stillen Schreie
Armeen von Vergessenen. Klänge von Schlachtgebrüll. Verzweiflung in Reihe

Die Generäle. Die modernen Ritter. Unserer Tafelrunde
goldene Pauken. Trompeten. Sie berufen zur Stunde
nichts ahnend. Zum letzten Gefecht. Verblendet. Benommen
den selbst erschaffenen Feind. Sehen ihn nicht einmal kommen.

04
Aug
10

in Auszügen: “Busfahrerphilosophie”

Da ich nicht möchte, dass die kurzen Gedichte und Texte auf dem “Board” hinter dem Umfang meiner Geschichten einfach in Vergessenheit geraten, stelle ich hier vorerst nur eine “Leseprobe” dar, weiterhin kann ich so jedem Leser die Entscheidung leichter machen, ob, wieviel und wann er Zeit ins Lesen investiert.

Bei Interesse findet sich die Geschichte unter der Elternseite “5. Geschichten” meines Blogs, Punkt „5.6 Busfahrerphilosophie”.

Oder ihr ladet euch, wenn ihr wollt, die Geschichte einfach als .doc herunter, dazu müsst ihr nur den Link unter dem Auszug klicken. Viel Spass!

Der Mensch. Unterwegs auf den Strassen des Lebens.
Egal, ob im Stadtverkehr, Landstrasse oder auf Autobahnen.
Er verfolgt, auf verschiedenen Wegen, immer das gleiche Ziel:
Die Selbstverwirklichung.
Egal, welches Fahrzeug. Der Antrieb ist immer der gleiche.
Kraft.
Sie zu tanken?
Den Weg messen, den man zurückgelegt hat.
„Wie weit bin ich gekommen?“, „werde ich ankommen?“
„Werde ich mein Ziel erreichen?, „stimmt die Geschwindigkeit, mit der ich reise?“
Belohnt sich selbst mit Bestätigung, lautet die Antwort ja.

(…)

BusfahrerphilosphieDownload

Entscheidet selbst. Nur tut es richtig.




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