Posts Tagged ‘hassen

24
Nov
11

Eure Lehrbücher gegen meine Schneekugel (2)

Ich gebe euch
sogar Recht
wenn ihr denkt
es sei richtig
über mir
den Kopf zu schütteln
denn manchmal
verstehe ich wirklich
diese Welt
nicht mehr

Wenn ihr doch
über jeden nur
der´s nicht versteht
den Kopf schüttelt
über jeden
der versucht
es zu verstehen
den Kopf schüttelt
über jeden
der glaubt
verstanden zu haben
den Kopf schüttelt
über jeden
der schweigt
den Kopf schüttelt
über jeden
der redet
den Kopf schüttelt
über jeden
der hasst
den Kopf schüttelt
über jeden
der liebt
den Kopf schüttelt
über jeden
und alles
was man nicht
gleich versteht
den Kopf schüttelt

Nur für den
der verzweifelt
am Ende
bestätigt noch
einmal ein Nicken

Ich gebe euch
sogar Recht
wenn ihr denkt
vielleicht
werde ich´s niemals
verstehen können
warum man sich
in diesem Leben
keine Wahl lässt
außer am Ende
Recht zu haben

Wenn man nur
mit den Köpfen schüttelt
sich so bereits
gegenseitig
einfach so
abzunicken

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15
Feb
11

Shorty need to be a thug

Einst als junger Tor, er war vom Leben begossen
der Traum seiner Zukunft zugezogen von Wolken
hatte er eigentlich nur zu versuchen beschlossen
auf verbotenen Wegen der Versuchung zu folgen

Überdrüssig der Welt, voll von Geld und Geltung
wo man ihn vergaß, er sich längst selber verlor
nahm er den Rausch wahr als eine Art der  Genesung
fühlte erstmals war er wer, stieg eine Treppe empor

Er genoss einen Aufstieg, bis er dann spürte
zwischen Sucht und Elend nur scheinbar geborgen
des Kindes falsche Entscheidung, wohin sie führte
von Gestern abgewandt, verloren die Lust auch auf Morgen

Viel zu spät erst konnte er selber es fassen
das er mit Menschen verkehrte, gar von ihnen lebte
die gegenseitiges Schicksal erfüllen, in dem sie sich hassen
das längst nichts mehr war, wo die dunkle Wolke einst schwebte

Vergessen die Träume, wirklicher Kummer und Sorgen
sich ganz heimlich gegen die Zukunft entschieden
Angst vor Menschen von heute, in einer Welt von morgen
hat´s nicht verpennt, am Ende bewusst zu erwachen vermieden

So lebt man gemeinsam in Unruhe, in seiner Subkultur
geprägt von Zwängen, frei von moralischen Regeln
die einen wie am Abstellgleis, das Dumme ist nur
zu viele von ihnen, die alle dort hinein segeln

Stellt sich also die Frage, wo kommen wir hin
eine ganze Gesellschaft will Alarm laut läuten
gibt dem Sinnlosen in seinem Sinne ihren Sinn
lässt den Hoffnungslosen als Feindbild bedeuten

„Ichweißallesbesserbrauchstmichalshilfe“ bleibt als Tour
auf der die Opfer als tatkräftige Täter nun leben
der Kampf der Not gegen das Elend nur
in dem sich alle hier die Klinke längst geben

Bleibt zu hoffen, für eine friedliche Welt von Morgen
das wir es lernen, noch wirklich gemeinsam zu leben
vielleicht werden aus Problemen wieder ehrliche Sorgen
all die Sinnlosigkeit einen wirklichen Sinn noch ergeben

Denn wenn wir nicht merken, wohin wir uns führen
wird des Kindes Schicksal, in seinem kalten Lauf
doch noch den befürchteten Flächenbrand schüren
liegt er richtend erst wirklich auf Jedermann´s Schläfe auf.

02
Nov
10

Tweet 15

Wie kannst du
dich selbst,
den Fremden
so hassen

Wenn du wärst
wie du wolltest,
dann wäre der
jetzt hassend
will
längst nicht mehr
da

16
Okt
10

Wege aus Liebe

An Patrickthuritsabinenandosaschamarcelundmarcelbastimarcochristianisaollilasse
alledieichvergaßdiemichvergaßendieichvergessennievergessenwerdenatürlichnoch
meinebrüdergianniundchristopher…
You´ll always have a place in my heart.
Not a poem. But Poetry.
Also, hoch die Tassen. Auf euch. Auf uns. Unsere Zukunft.

Drei Tage wach, acht Kilometer bis Heim, im kalten Regen
Augen zu und losgegangen. Verflucht gestartet, endet´s im Segen
der Weg, so kalt – ohne Jacke – er hätte manchen wohl geschafft
Meter um Meter, Schritt um Schritt, ich gewinne mehr an Kraft

Musik in die Ohren, selbst der Wind, der meinen Schirm zerfetzt
lässt mich noch mehr grinsen – ja, es hat mein Hirn längst zersetzt
„sieh´ ihn dir an, den Schirm in der Hand, zu kaputt ihn zu tragen“
seh´ sie lachend, in ihren Autos, höre sie verletzende Dinge sagen

Es mag euch nicht passen, doch auf eins dürft ihr euch verlassen
so sehr ihr es wollt, kann, werde, will euch nicht, niemals hassen
Finger längst blau angelaufen, die Gewissheit, keiner wird  halten
mich vor´m Frieren zu bewahren, mir einen Weg einfacher  gestalten

Von oben bis unten, nass und durchweicht, noch sechs Kilometer
wird mir wärmer und wärmer, „guck da, der Kaputte, da geht er“
„hat´s ja echt weit gebracht, bis dahin, friert, und: total verkracht“
ein Blick, ein Gruß, plötzlich  noch einer, der einfach nur  lacht

Plötzlich schwindet ihr Grinsen, nochmal schön durch die Pfütze
so sehr ihr mich hasst, es wird euch am Ende auch nicht von Nütze
mein Herz kann die, die ich liebe, selbst in der Kälte noch fühlen, spüren
wie langsam die Worte entstehen, der Lieben Herzen, die die Feder führen

Ja, der Wahnsinn wohnt mir inne, leg´ dem Teufel mein Leben zu Füßen
muss es spielen – a propos, ein alter Freund, er lässt grinsend euch grüßen
ja, am Rande des Wahnsinns, lebt der, den man meist überheblich nennt
spart es euch, glaubt, dass er sich so weit doch dann selber noch kennt

Vergesse sie einfach, die im warmen, heimlich mich wohl sehr  hassen
will frierend nur noch die ganze Welt, bei den Händen einfach fassen
was ich habe, dass wird man mir nicht, kann man mir nicht, nie ´nehmen
ich liebe die Menschen so sehr, kann mich noch so sehr danach sehnen

In hoffende Augen zu sehen, zu lachen, ich fühle mich so sehr erlesen
der ärmste Tropf, der kaputteste Kopf, grob, faul, dazu noch unbelesen
gibt die, die ihm vertrauen, ihn brauchen, er lässt manchen gar genesen
es gibt sogar die, die an ihn glauben, an mich,  der um ein Haar gewesen

Er hat sich aufgerappelt, sich wieder ins Leben, vor die Lieben gestellt
er spuckt wieder Töne, und auch wenn es euch vielleicht nicht gefällt
er hat Hunger auf´s Leben, selbst euer Hass kann mir Kraft noch geben
der, den ihr Hasst, er schmiedet den Heiligenschein, der mir hilft zu leben

Der, den ihr hasst, zu seinen Füßen, da hab ich im Finster meinen Schrein
ohne zu wissen, wie ich bin, weiß ich, so darf ich nie, nie im Leben sein
es ist gut zu wissen, bin nie zu Lieben, dann gehe ich eben einfach nur ein
anstatt darbend, zerstörend, gehässig und klein, nur noch hassend zu sein

Hinter dunklen Augen, auf das Ende eines Anderen einfach zu hoffen
trauriges Ende sehen, gibt eine Art Gewissheit,  ist´s eig´ne noch so offen
begradigt weder, noch, dass es ebnet, doch in tiefe Abgründe zu sehen
lässt euch die eigenen Täler, tiefste Tiefen, einfach mal als Gipfel sehen

Ein ganzes Volk hat sein Lachen, seine Jugend an die Angst verloren
sich auf subkultivierung, anstatt wahrer Individualität eingeschworen
Globalisierung ? Es werden doch die ersten Grenzen schon gezogen
an der Tür nach draußen, nebenan, oder an der Treppe nach oben

Jeder im eigenen Terrain, darf, wie selbstverständlich, Privilegien erfahren
nur im Gewinnfall sich zu nennen, sich bei Verlust im Schweigen wahren
wir, die zum Glück verpflichtet, die den Segen des Wohlstands genießen
„Was kann ich dafür?“, „Wie kann er nur?“, sind nur um uns am Schießen

Junge Menschen Fallen in Reihe, nehmen sich das wertvollste, ihre Leben
ihre Zukunft, wie kann euch der Wohlstand noch die Zufriedenheit geben
wie könnt ihr noch Lachen, es ist ein Friedhof, auf dem wir längst leben
junge Menschen, die nur unter die Erde, nicht mehr nach Himmeln streben

Sage  hier und jetzt, über den Tellerrand, an alle, zu entferntesten Rändern
ich nehme mir vor, ich will, ich kann, ich werde diese Welt verändern
aus angeblicher Vernunft will man mir raten, „nimm sie nicht so wichtig“
meine Worte. Dabei seid ihr nur feige, tickt ihr doch nicht ganz  richtig?

Worte zu äußern, dann die Vernunft als einen Puffer zu nehmen, zusehen
wie ich kämpfe. Kann euch nur raten, endlich aus meinem Weg zu gehen
was? Wollt, dass ich nett bitte? Aus der Bahn, mein Befehl, gilt per sofort
du tust was ich sage. Wo ich dich sehe´, dorthin wirst du gehen, an jeden Ort

Führe mich nicht in Versuchung, denn habe ich erst die Lunte gerochen
wird gejagt, die Augen geschlossen, anvisiert, geschossen und aufgebrochen
kannst über mich lachen, reden, versuch nur nicht, mich noch aufzuhalten
zu viel Zeit ging verloren, dabei Korinthen zu kacken, oder Haare zu spalten

Es ist bloß noch ein Kilometer, bis unter´s Dach, ins schön gewärmte Haus
keine Spur mehr am Frieren, ich brenne, denn das hier, es soll noch hinaus
an all die, die man bekämpft, unterdrückt, quält, an die, die so viel litten
bitte, haltet durch, so sehr es auch schmerzt, ich brauche euch, mich inmitten

Derer, so sehr am Kämpfen, deren Hoffnungen fallen, ständig nur dämpfen
bitte, diese Welt braucht euch, als Soldaten, für diese Welt zu kämpfen
es kann euer Schicksal sein, so schwach ihr wurdet, könnt ihr mich fühlen
lasst uns, um die Zukunft gemeinsam, weinen, Hass mit Tränen fortspülen

Ich will euch hinter mir sehen, genau wie die, die ich so sehr brauche, liebe
bitte nehmt meine Hand, wer vorbei will, der kassiert so lange verbal die Hiebe
bis er ablässt, ich werde nicht von euch weichen,  brauch euren Atem im Nacken
lasst euch nicht unterkriegen, ich glaube an uns, müssen´s nur am Schopfe packen

Bin großmäulig, vermessen, oftmals breit und dazu noch fett aufgeblasen
hinter wem könnte mehr Platz sein, für eine Herde, dort in Ruhe zu grasen
ich glaube an euch, an die Güte und Stärke all derer, mit denen man tat
die man ein Leben lang zu nichts machte, nur vor sich her einfach trat

Ich glaube an uns, diesen Krieg zu führen, uns ihm zu besinnen
ohne ein einziges Haar zu krümmen, nur gegen Kriege gewinnen
ich glaube an uns; wir können rufen, von hier, von heute, in alle Welt
hinaus einfach schreien, wie es lohnt zu kämpfen, wie man dagegen hält

Ich glaube an mich, zu stehen wie ein Fels, ewig vor meinen Lieben
ich verspreche euch, egal, wie sie mich zersieben, klatschen vor Wände
ich lasse die Weltbilder fliegen, lass in meinen Taschen die Hände
ich verspreche euch, ich liebe euch, ich liebe euch so sehr
zu viele Narben an den Armen, muss los, es gibt gar keinen Zweifel mehr

Nur noch wenige Meter, bis zu meiner Tür, will weiter frieren und laufen
einfach ewig weiter so brennen, bis ich erfiere, wegen mir am Regen ersaufen
doch weiß inzwischen, vielleicht könnte ich mich lebendig noch brauchen
gegen Gewalt, gegen all die, die die Leidenschaft mit Vernunft missbrauchen

Die mit ihr diese Welt nur sieben, anstatt auf ihr Schlösser zu bauen
besser nochmal mein Tipp: ganz schnell schweigen und abzuhauen
an all die, die mich verachten, bitte hört auf, mich einfach zu hassen
werde lieber mein Leben, als hier meine `Liebe je lassen

Wenn mich mein Wahnsinn am Ende doch kostet das Leben
die mich als Freunde plötzlich hassten, euch ist längst vergeben
war mir des Endes schon mal so sicher, könntet nur eins noch geben
versprechen, all meine Lieben, bitte beschützt sie, lebt zusammen ein Leben

An all meine Lieben, ích werde euch niemals vergessen, so sicher
will, dass ihr mein Leben feiert, nicht meinen Tod bedauert, tanzen, Gekicher
nehmt mein Leben, setzt Samen,  schließt eure Augen, seht es als einen riesigen Rahmen
findet die ganze Armee, ihr Bild dort Platz. Auf ewig Hand in Hand, diese Welt in den Armen.

So durchschreite ich, grinsend und erschöpft die Tür
der fror. Fühlt nun den Segen, will mehr davon, alles dafür
jeder wird bekommen, was er verdient hat
ihr habt bestellt. Ich bin geliefert.



25
Aug
10

Tweet 7

Stahl

die Glatze

kalt und kahl

Führer befahl tödliche Qual

ohne jede Wahl

tötet, Massen

hassen




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Bedeutet im Klartext: Teilen? Jederzeit! Zerteilen? Kein Stück! Alles, was hier an Texten erscheint, ist geschrieben ohne kommerziellen Hintergrund und in diesem soll es auch bleiben.
Und jedes Wort, das in meinem Namen erscheint, und sei es der Nick-Name, soll damit auch möglichst unter diesem weitergegeben werden, so, wie ich auch mit den Texten anderer verfahre.

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