Posts Tagged ‘Licht

28
Jun
13

Reise

Ich such‘ und such´s im Sternenhimmel
vernebelt leuchtet in der Ferne
mein kleiner Stern, dort im Gewimmel
was er gerade macht, ich könnte es gerne
will hin zu ihm, um ihn zu greifen
verloren geht´s dort, in den Sternen
konnt‘ ich ihn nicht mal annähernd streifen
nur Schritt für Schritt mich noch entfernen

Mein Aug´ es schließt sich, so benommen
vergess‘ ich mich in Raum und Zeit
als mir klar wird, was grad angekommen
war im Moment bereits Vergangenheit
als in meinem Aug´ das Licht sich brach
war in weiter Ferne längst verbrannt
der kleine Stern, der „Hoffnung!“ sprach
war nicht mehr da, als ich´s verstand

Was mir bleibt ist sein Gefunkel
seine Klarheit, die mir leuchtet
im Unterschied von Hell zu Dunkel
eine Träne, die mein Aug´ befeuchtet
denn ein kleiner Stern, hier im Gewimmel
leuchtet nur, wenn er sich bricht
wie ein Stern, so hell, vom Sternenhimmel
vergeht er unvergangen nur im  Licht

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10
Nov
10

Wo bin ich bloß?

Meter um Meter
irre ich planlos
durch die dunkle Nacht
auf der Suche
nach mir selber
muss ich mich fragen
warum
der Arme
mit der Angst
alles zu verlieren
woher
der Blutleere
seine Angst
vor den Vampiren

Endlich geht Licht auf
wieder einmal wird mir klar
wo ich bin
bin ich
jemand
geblendet
wenn ich bloß bleibe
wo ich bin
werde ich
niemand.

25
Jun
10

Tweets 1-2

Nachdem mir die Empfehlung gegeben wurde, dass ich mein Problem der entgleisenden Reime oder Verse ein Stück weit in den Griff bekommen könnte, wenn ich mich beim Dichten ab und an auf Twitterlänge (140 Zeichen) beschränke, will ich dieser Empfehlung nun nachkommen und setze mir selber zum Ziel, mindestens vier Gedichte wöchentlich im entsprechenden Format zu verfassen.
Damit ich nicht jeweils die ganze Startseite nur mit einzelnen Tweets belege, will ich immer am Anfang der Woche alle Gedichte veröffentlichen, die ich im Laufe einer Woche „tweeten“ werde (die Woche noch zwei).

Ich will nochmal ausdrücklich sagen, dass der Sarkasmus, der dem ein oder anderen Gedicht wohl zugrunde liegt, nichts mit einer Abneigung meinerseits gegen den Ausdruck in 140 bzw. möglichst wenig Zeichen oder Worten zu tun hat.

Tatsächlich ist die Übung Klasse und ich habe schon beim Grübeln über den Nummern 1 u. 2 meinen trotzigen Kopf einsichtig senken müssen.

Aber ich hasse Twitter einfach.

Wer mir also folgen will: http://twitter.com/xMakaveli85x

Tweet 1

Mio. Tweets
kein Land in Sicht
konnt auch mit
doch wollt ich nicht.
RT
mein Wille bricht
Millionenschar überfliegt
einsam strahlend
gemeinsames Licht.

Tweet 3

Ein Haufen Scherben
gerichtet
bereit schon zu sterben
mit letztem Willen gedichtet
Ungehört. Verbittert?
Nö. Einfach fröhlich losgetwittert.


25
Jun
10

Scheinbar

Scheinbar
jeder kennt mich
scheinbar jeder
benennt mich
hoffnungslos!
scheinbar jeder zählt
meine Stunden
im Licht
nur noch Sekunden?

Scheinbar
niemand kennt mich
scheinbar niemand
bekennt sich
im Licht
nur noch Sekunden
überwunden!
scheinbar jeder
zählt für mich
nicht.

12
Jun
10

Der Weg ins Licht?

So, damit wäre es mal wieder soweit, dass ich euch einen Gastautor präsentieren will. Benjamin Spies hat mich ganz direkt einfach „angetwittert“ und gefragt, ob ich sein Gedicht veröffentlichen könne. Und nur, falls ihr euch das auch gerade fragt, oder schonmal gefragt habt, die Antwort lautet: Natürlich kann ich.
Ich werde hier natürlich weder menschenverachtendes oder Schund veröffentlichen, aber wenn ihr glaubt, dass ihr mit eurem Gedicht hier eine Chance verdient habt.
Dann versucht es. Ihr werdet sie, wenn ich sie irgendwie geben kann, auch bekommen.
Denn auch ich habe sie bekommen, bekomme sie und werde auch darauf angewiesen sein, sie in Zukunft weiter zu bekommen.

Der Weg ins Licht?

Zerfetzt vom Schrot, das Blut fließt in Strömendas Herz, es pulsiert. In flehenden Tönen
das Atmen fällt schwer, die Glieder verstummen
die Stimmen der Engel, die im Wind bereits summen.
Der Gedanke des Menschen, der wie Zeitlupe wirkt
Die Seele nach oben. Sie wissen, wer stirbt…

Die Engel steigen herab, bereit ihn zu führen
wohin kann er bereits sehen? Durch´s Licht
weit geöffnet, die imaginären Türen
das Leben. Die Hoffung. Der Glaube erlischt.

by Benjamin Spies




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