Posts Tagged ‘fliegen

23
Jul
13

Abgehoben

Wie gern führte ich das Hundeleben
wenn einer anzufangen wüsste
ein kluges Herrchen könnt mir geben
was ich wollen werden müsste

Ich kann auch ganz ein Zahmer sein
und jedes Stöckchen holen
mit mehr noch komme ich gern Heim
als man zu holen mir befohlen

Wenn er nur weiß wohin zu werfen
will unter jeden Stein ich kriechen
mein Spieltrieb würde ihn wohl nerven
will in alle Ecken die nach Leben riechen

Nur einmal soll er böse sein
die Welt und mich, die ließ ich liegen
ein Biss in seine starke Hand hinein
den nächsten Stock hol‘ ich im Fliegen

03
Mrz
12

Ins Freie!

Gehe
mit deinen Gedanken
ins Freie!

Jeder freie Gedanke
braucht auch
Strahlen der Sonne
nach der
er sich richtet
jeder freie Gedanke
braucht auch
ein Bild der Zeit
wie sie vergeht
jeder freie Gedanke
braucht auch
den Wind
der ihn trägt

Gehe
mit deinen Gedanken
ins Freie!

Jeder freie Gedanke
wie ein Samen
der Pusteblume
verweht im Sturm
falscher Einflüsse
vergeht im Gefängnis
deiner vier Wände
verfehlt den Ort
seiner Bestimmung
ohne die Freiheit
die er braucht
zum Fliegen

Gehe
mit deinen Gedanken
ins Freie!

Jeder freie Gedanke
wie ein Samen
trägt nur dort
wirkliche Früchte
wo man ernten kann
was du säst

16
Nov
11

Schwer erziehbar

Mein Papa schenkte mir den Drachen
um hoch hinaus zu fliegen
wollt´ selber sich Geschenke machen
in seinem Schoße wiegen

So tollte ich herum, auf meiner Wiese
ließ mich beinahe entgleiten
gar fest im Griff hielt mich der Riese
so zog´s mich in die Weiten

Am Horizont lockte mich Vogelgesang
ich wollt´ so gerne hinterher
doch erweckter Herzen Freiheitsdrang
der missfällt dem Papa sehr

Sah mich zappeln und hörte mich plärren
nur zu sicher seiner Sachen
befahl er dem Wind, mich wegzuzerren
laut war noch sein Lachen

Denn Papa schenkte mir den Drachen
ließ nur steife Brisen wehen
selber sich´s Geschenk zu machen
mich fliegend bald zu sehen

Noch will er´s selber nicht verstehen
ich reib´ mir schon die Hände
von hoch oben, ihn stehen zu sehen
er lacht jetzt und ich am Ende.

30
Sep
11

Das Singen der Klingen

In der Stille, wo des Todes Engel noch singen
hat bald ein Taktstock eingeläutet
kreuzen der edlen Ritter klingende Klingen
wo du in Ruhe Seelen ausgebeutet

Willst du mich wirklich vernichtend besiegen
nur zu, lass mich hier liegen
in der Nacht will ich mich zu dir schmiegen
nur zu, lass mich hier fliegen

Du kannst es nicht dem Mensch doch beweisen
diesen Kuss in wilder Leidenschaft
als Teufels Werk das Wahrhaftig verheißen
gibt´s wahrhaft ihnen diese Kraft

Für sich zu entscheiden, wieder Stück für Stück
durch Liebe sammeln sich ihre Seelen
die du gebrochen empfingst, sie kehrt zurück
wie Hasses Gier zu dir, dich zu quälen

01
Okt
10

Schluss. Endgültig schluss.

Jetzt ist Schluss, endgültig Schluss
weiss jetzt, dass ich es muss
ab jetzt geht´s nur auf´s Gas
endgültig vorbei der Spaß

ich kann nicht mehr
einfach nur nebenher
ich will mittenrein
will nur noch sein

Merkelwesterwellesarazinbohlen
persönlich den Arsch versohlen
wollt es doch hören
ja, werd zur Not mich zerstören

ja, glaub´ das ich muss
ja, hab den Schuss
nicht gehört
aus Stuttgart? Dort wird Demokratie zerstört

los, lasst uns Freiheit wählen
nur noch uns´re Stimmen zählen
los, lasst uns siegen
will das meine Fetzen fliegen

auf alte Formen scheißen
mit schiefen Zähnen endlich beißen
in diese Generation, geboren
jeder aus ihr auserkoren

es fliegen ihre Fetzen
los, lasst uns durch die Strassen hetzen
wenn wir bleiben, wo wir sind
sind sowieso verloren, MuttervaterundauchKind

können jetzt noch gehen
den Silberstreif noch sehen
los, lasst uns einfach siegen
der Labbermäuler Zähne fliegen

muss mich in ihrer Zukunft sehen
will bis ans bittere Ende nun gehen
zu viel Pulver verschossen
auf wehrlose, zu viele Tränen vergossen

nehmen wir den Fisch, dessen Kopfe stinkt am Kragen
können´s noch schaffen, wenn wir´s jetzt wagen
könnt ruhig weiter mich schlagenverklagentretenundrichten
seh´ mich nicht. In eurer Zukunft, auf sie werd ich verzichten

weiss jetzt, dass ich es muss
jetzt ist Schluss. Endgültig Schluss.

20
Sep
10

Am Ende

Ein Weg beschwert von Steinen
gegangen. Mit stets schweren Beinen
offene Augen. Die um Zukunft weinen
der Umwege viele. Der Auswege keinen

Ein Weg beschwert von Steinen
gefangen. Scheinen dort die Seinen
offenes Herz. Will um Zukunft weinen
der Irrwege viele. Der Auswege keinen

Ein Weg beschwert von Steinen
gegangen. Bis zum bitteren Ende
offener Arme.  Wartet er nach der Wende
nach Leidenswegen. Brachte er Ausweg den Seinen

Auf diesem Weg beschwert von Steinen
gelitten. Doch Zweifel gab´s keinen
seit dem Tag, an dem es begann
offenen Endes. Er kommt mit all den Lieben an
ungebrochen. War je sein Wille zu siegen
offener Arme. Lehrte sein Glaube das fliegen

Auf diesem Weg beschwert von Steinen
der Umwege viele. Der Auswege keinen.




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