Posts Tagged ‘Hilfe

30
Mai
12

Freiheit? Gleichheit? Brüderlichkeit?

Ich frag’ mich sooft, wann wohl begann
dieses vernichtend’ Gift uns zu verführen
wer´s zu nehmen sich nicht leisten kann
bekommt die volle Wirkung heut’ zu spüren

Unaufhaltsam verzehrend umnebelt´s den Sinn
wenn sich Menschen bittend an mich wenden
erst dann merke ich, wie arm ich selber doch bin
denn hilfsbereit kann ich Hilfe kaum spenden

Du wahres Leben, wie vermessen du bist
weil es weit mehr als nur Systeme verseuchte
der Freie merkt´s daran, dass er frei gar nicht ist
weil er zum Helfen selbst erst Hilfe bräuchte

02
Mär
12

Lebe. Immer. Weiter.

Ich bin
dir so dankbar
für jede Träne
die ich um dich
weinen darf
seit dem Tag
der mein Leben
veränderte

Deine Mama
vor deinem Grab
ich vergesse nie
wie sie deinen Namen
schreit
wieder und wieder
ich vergesse nie
wie sehr
ich mir wünschte
deine geschlossenen Augen
könnten um dich weinen
wie sehr
ich mir wünschte
dein geschlossener Mund
er ruft
ein letztes Mal noch
um Hilfe
doch kein Ton
der dich
verließ

Ich danke dir
so sehr
das du
für mich
da bist
seit dem Tag
immer dann
wenn sie mich brauchen
für deine Hand
wenn ich
auf den Knien
deine Finger
spüre
wie sie mich streicheln
durch mein Haar
wenn ich
liege
ich danke dir
so sehr
für dein Lächeln
wenn ich
um dich
weine
für deine Flügel
wenn ich
fliege
mit dem Körper
den du nimmst
um zu leben

Bis zu dem Tag
an dem
nur du
und ich
die Welt veränderten
an dem ich
deiner Mama
von dem Engel erzähle
den sie gebar
in den Tod
der mich
leben lässt
lebe
immer
weiter
lebe
immer
weiter

02
Apr
10

der preis ist…

Der Preis? Wer weiß?

Für Zivilcourage? Den etwas anderen Fleiß?

Der Preis? Die  Belohnung?

Vergessen. Verachten. Hoffnung. Auf Verschonung.

Der Preis? Überzogen?

„Für andere tun? Wird immer belohnt!“ ´S war glatt gelogen.

Ein Preis? Auf falsch oder richtig?

Glatt belogen. „Hör auf dein Herz. Nur das ist wichtig!“

Was es dafür gibt? Wer weiß?

Wird ausgezeichnet, selbst auf den Kopf! Steht am Ende ein Preis…

02
Apr
10

Das Klagelied

Habe das Gefühl

zu fallen,

leere Strassen –

Schreie hallen.

Folge ihrem Klang -

kein Loblied, ein winselnder Ton,

sehe in den Himmel -

keine Freiheit, nur Menschen. Nur Hohn.

Schrecke zurück –

blicke zu Boden,

der ätzende Gestank von Gleichgültigkeit -

umgeben von Toten.

Blicke zurück, ins Firmament -

weg sind die Menschen,

nur noch das Biest. Der Mensch? Er rennt.

Hat sich verirrt -

Wissenschaft. Durch sie nicht erleuchtet,

sondern verwirrt.

Kann nicht mehr weiter, zerstört -

der Hoffnungen Rest,

werde hier sterben. Hoffend. Das Gott mein Flehen erhört.

29
Mär
10

In Auszügen: “Endlich 18″

Da ich nicht möchte, dass die kurzen Gedichte und Texte auf dem “Board” hinter dem Umfang meiner Geschichten einfach in Vergessenheit geraten, stelle ich hier vorerst nur eine “Leseprobe” dar, weiterhin kann ich so jedem Leser die Entscheidung leichter machen, ob, wieviel und wann er Zeit ins Lesen investiert.

Bei Interesse findet sich die Geschichte unter der Elternseite “5. Geschichten” meines Blogs, Punkt “5.4 Endlich 18”.

Oder ihr ladet euch, wenn ihr wollt, die Geschichte einfach als .doc herunter, dazu müsst ihr nur den Link unter dem Auszug klicken. Viel Spass!

Endlich 18

„Morgen“, betritt er freudestrahlend die Küche, genau wie an jedem anderen, gewöhnlichen Morgen auch.
„Morgen, HAPPY BIRTHDAY“ fällt ihm seine Mutter direkt um den Hals, denn heute ist keiner dieser anderen, gewöhnlichen Morgende.
Es ist sein Geburtstag. Der 18. So lange hatte er sich auf diesen Tag gefreut. Pläne waren längst geschmiedet.
Was er bis zu diesem Tag alles geschafft haben wollte. Was er ab diesem Tag alles schaffen will.

(…)

So sehr er sich auch über die vielen Glückwünsche freut, die er im Laufe des Tages entgegennehmen darf, über die Geschenke, die Angst diesmal wieder nichts von seinem Vater zu hören, sie ist zu groß, größer als das bisher je der Fall war.

(…)

Ein Wunsch ist ihm in Erfüllung gegangen. Der Tag seines achtzehnten hatte tatsächlich etwas verändert, auch wenn er noch nicht wirklich deuten kann, was diesen Gedanken hervorruft, so kann er es doch in aller Deutlichkeit fühlen.
Erstaunlicherweise ist er sogar gut gelaunt, was zum einen daran liegt, dass seine Mutter ihn aus Mitleid an diesem Morgen nicht wie gewöhnlich mit aller Gewalt versucht, in die Schule zu verfrachten.

Zum anderen ist die gute Laune bedingt durch die Vorfreude auf etwas, auf ein Gefühl, von dem er sich eigentlich geschworen hatte, er würde es nie kennen lernen: XTC.
Die Vorfreude auf das Gefühl, dass ihm einfach unbeschwertes, durch nichts belastetes, von ihm sonst ungekanntes Glück bescherte, sie reicht um die Geschehnisse des gestrigen Tages zu vergessen. Für den Moment.

(…)

Endlich18Download

Bleibt zu sagen: Entscheidet selbst. Nur tut es richtig ;-P

28
Mär
10

Anybody. Killer. (2)

Der Blick aus dem Fenster, das Gefühl es wird enden,
der Tag wird kommen. Erwachen. Mit Blut an den Händen.
Kein Leben, kein Gefühl?
Alt. Abgenutzt. Kühl.

Was begann an eines Freundes Grab,
der sich alles nahm, doch uns etwas gab,
zu erinnern. Seinen endgültigen Schrei,
Zukunft? Mensch? Schluss. Aus. Vorbei.

Die Welt wie sie war, sie ertrank -
in den Tränen einer Mutter. In des Todes Gestank.
Nie wieder wie früher, kein Weg zurück,
verfolgt vom Pech. Auf der Suche nach Glück.

Nicht einer alleine, sondern wir gemeinsam,
sind so selten zusammen, sind gemeinsam nur noch einsam.
Nicht einer alleine nur  verzweifelt, verirrt,
wir alle gemeinsam sind blind und verwirrt.

Suchen das Glück, leben in der Ferne -
nur unser Antlitz der Stolz. Nur Besitz gibt uns Wärme.
Suchen das Glück, leben in Zahlen -
nur unser Antlitz der Stolz. Wer nichts besitzt leidet Qualen.

Wollt das ich schweige? Oder mich Schäme?
Fordert Einsicht? Bekommt nur die Häme,
denn bereuen fällt schwer, wenn du erst weißt -
um eines Freundes Mörder. Der Jedermann heißt.

26
Mär
10

Mein Engel

So intelligent, so stark. Ein Engel. Täglich wird klar,

brauche dich. Verlaufe mich. So schön, so wunderbar.

So intelligent, so stark Ein Engel. Weiß nicht was war,

ohne dich. Verbrauche mich. So intelligent, so wunderbar.

So gut, so schön. Ein Engel. Denke. Sag´ aus der Ferne,

glaub´ an dich. Verliere mich. So intelligent. Hab´ dich so gerne.

So gut, so schön. Ein Engel. Hoffe. Dachte nie, s´ nimmt diesen Lauf,

vertrau in dich. Verliebe mich. So gut. So wahr. Noch geb ich nicht auf.

25
Mär
10

Liebt das Kind.

Ein Mensch. Musste erfahren, als Kind, was Abneigung ist,

was Schläge sind,

gelähmt vor Angst. Alleine daheim, die Nachbarn blind. Angst, die Großen,

so gefährlich. Alleine als Kind.

Ein Mensch. Musste erfahren, als Kind, wurde erwachsen,

vor Wut nun blind,

gelähmt vor Angst.Alleine daheim,für Erwachsene blind. Angst, die Großen.

So Gefährlich. Liebt nun heimlich das Kind.

24
Mär
10

Abwärts

Ein geschriebens Bild, leider schwer umsetzbar mit dem Textprogramm hier. Deshalb: Zum Ziehen.

Abwärts

24
Mär
10

Anybody. Killer.

Zu jung. Zu traurig. Allein. Verletzt. Durch Menschen Tat,
Menschen Wort,
letzte Hoffnung. Trug ihn fort. Trotz Angst. Vorm Nichts. Letzte Hoffnung. Auf einen besseren Ort.

Zu jung. Zu traurig. Allein. Benommen. Weit ist´s gekommen. Die Schiefe Bahn. Geradeaus,
zu weit gegangen,
letzte Hoffnung. Freiheit erlangen. Fehler begangen. Letzte Hoffnung. Verlassen. War wie im Körper gefangen.

Zu jung. Zu traurig. Allein. Verzweifelt. Zu Bitter. Der Nachgeschmack,
geschluckter Pillen,
letzte Hoffnung. Im letzten Willen. Trotz Angst. Mit letztem Willen, Tüte nehmen. Augen zu. Selber killen.

Zu kalt. Zu leer. Vermessen. Ratlos. Doch selbst noch jetzt, wie besessen.
“Wie konnte er nur?”,
Prinzip Hoffnung. Unsere Tour. Trotzen Leid. Trotz Tod. Prinzip Hoffnung, unsere Tour. Einzelfall. Stur

Zu kalt. Zu leer. Vermessen. Beschuldigen. Wegsehen. Ein Leben vergessen,
erinnern zu schwer,
Prinzip Hoffnung. Wegsehen. Fürchten zu sehr. Kinder die sterben. Sie gehen. Blicken zurück. Allein. Hinterher.

Zu kalt. Zu leer. Vermessen. Die Hände waschen. In Unschuld. Verdrängen, vergessen,
wir alle, Verräter,
Prinzip Hoffnung. Erinnern? Hinsehen? Später. Prinzip Hoffnung. Hoffnungslos. Macht uns alle zum Täter.




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