Posts Tagged ‘Poesie



27
Mär
10

In Auszügen: “Auf immer Wiedersehen”

Da ich nicht möchte, dass die kurzen Gedichte und Texte auf dem “Board” hinter dem Umfang meiner Geschichten einfach in Vergessenheit geraten, stelle ich hier vorerst nur eine “Leseprobe” dar, weiterhin kann ich so jedem Leser die Entscheidung leichter machen, ob, wieviel und wann er Zeit ins Lesen investiert.

Bei Interesse findet sich die Geschichte unter der Elternseite “5. Geschichten” meines Blogs, Punkt “5.3  Auf immer Wiedersehen”.

Oder ihr ladet euch, wenn ihr wollt, die Geschichte einfach als .doc herunter, dazu müsst ihr nur den Link unter dem Auszug klicken. Viel Spass!

Auf immer Wiedersehen

Ein Tag wie jeder andere. Nicht wie der Tag eines jeden Anderen, doch für ihn haben die Stunden, die hinter ihm liegen, nichts ungewohntes mehr.
Mit den Gedanken beim Wahnsinn. Wo er begann, wann er enden könnte. Mit den Gedanken bei seinem Tod. Wann er begann, wann er begonnen hat zu sterben.
Nur auf dem Weg zwischen Spiegel im Bad und dem Fenster in seinem Zimmer fühlt er sich, als sei er auf der Reise aus dem Leben Richtung Unendlichkeit.
Als würde auf diesem Weg sein Leben immer und immer wieder ablaufen in dem sprichwörtlichen Film kurz vor dem Eintreten des Todes, immer und immer wieder.
Nicht in Sekunden, nicht in Minuten, inzwischen nicht mal mehr in Tagen. Jahrelang, immer und immer wieder.

(…)

AufImmerWiedersehenDownload

Wie immer sage ich: Entscheidet selbst. Nur tut es richtig ;-P

27
Mär
10

In Auszügen: “Ausgeträumt?”

Da ich nicht möchte, dass die kurzen Gedichte und Texte auf dem “Board” hinter dem Umfang meiner Geschichten einfach in Vergessenheit geraten, stelle ich hier vorerst nur eine “Leseprobe” dar, weiterhin kann ich so jedem Leser die Entscheidung leichter machen, ob, wieviel und wann er Zeit ins Lesen investiert.

Bei Interesse findet sich die Geschichte unter der Elternseite “5. Geschichten” meines Blogs, Punkt “5.2 Ausgeträumt?“.

Oder ihr ladet euch, wenn ihr wollt, die Geschichte einfach als .doc herunter, dazu müsst ihr nur den Link unter dem Auszug klicken. Viel Spass!

Ausgeträumt?

Morgens, kurz nach halb zehn. In Deutschland.
Leicht verkatert erhebt er sich aus seinem Bett, ohne wirklich zu wissen, was das Unwohlsein bedingt, das ihm auf den Magen schlägt.

Ohne wirklich zu wissen, was er gestern eigentlich getan hat. Beim Versuch, sich zu erinnern, erinnert er sich gelesen zu haben.

In einem Buch, er erinnert sich gekommen zu sein bis Seite sieben, sie handelte vom Tag der Ruhe. Also muss er beschlossen haben zu ruhen, denn schließlich haben wir nun Sonntag.

Beim Blick durch sein Zimmer fällt ihm auf, das zwar nichts zu fehlen scheint, doch alles ist bedeckt von Staub. Es ist so staubig, dass die Gegenstände, die ihm eigentlich so viel bedeuten, durch die er bedeutet, gar nicht mehr zu erkennen sind.

(…)

“Noch schnell das Radio an, da geht das mit dem Putzen gleich nochmal leichter von der Hand“, doch bei der Einstellung des Senders ärgert er sich kurz.

Auf allen Kanälen das Gleiche zu hören, nichts als sirenenhaftes, sich dauernd wiederholendes Singsang dröhnt aus seinen Boxen.
„Egal, man gewöhnt sich an alles“, denkt er sich und als die kreischenden Hochtöne das Glas seiner ihn mit der Aussenwelt verbindenden Fenster zum Bersten bringen, ist er endgültig überzeugt, das Radio anzulassen.
„Von wegen viel Lärm um nichts“ denkt er und um nicht das Risiko eingehen zu müssen noch einmal Scherben zu kehren, nimmt er einfach Bretter und nagelt sie zu, die geblieben Löcher in der Wand, „schließlich heizt man ja nicht für die Katz“.
Trotz der Unmengen an Staub, die sich nach wie vor in seinem Zimmer befinden, macht er sich wegen Belüftung keinen weiteren Kopf, schließlich kann er ja noch die Tür aufreissen.

Als er also seinen Spiegel gereinigt hat, „endlich“, beginnt er auch direkt und in aller Ruhe mit der Körperpflege, wie gewohnt.
Duschen. Cremen. Stylen. Vor den Spiegel. Wohlfühlen.

(…)

Hastig beginnt er in die Tasten zu trommeln, will seinen Freunden von seinen Sorgen  berichten, doch das Unbehagen wird noch größer, als er plötzlich das Gefühl bekommt alles und jeden gesehen zu haben, aber nix und niemanden zu kennen.

Als er für einen Moment das Gefühl bekommt, nicht nur er hätte sich vor der Welt abgeschottet, sondern auch die Welt vor ihm.
Als er plötzlich das Gefühl bekommt, der eigene Gedanke, um den Nutzen seiner Augen, könnte auch in den Köpfen seiner Mitmenschen umhergeistern.

„Was, wenn auch sie ihre Augen nur benutzen, um zu sehen, was man sieht, sieht man sie? Nicht um wirklich zu sehen?“
“Was, wenn alle“, wie er es selber tut, „ihre Ohren nur benutzen, um wegzuhören?“

„Was, wenn alle den Mund nur benutzen um zu widersprechen oder mit sich selbst zu sprechen?“

Wie er es selber tut.

(…)

„SETZ DICH“, nicht nur so laut wie der Donner, sondern einschlagend wie ein Blitz, er kann nicht weiter, fällt zurück, auf die verstaubte Couch, frierend, wie schockgefroren, gleichzeitig darbend, als würde er in der Hitze seines Zimmers braten.

Hypnothisiert von den rhythmischen Schreien seiner Lieben, die aus dem Radio winseln.

Wie das auf Tonträger gebannte, wahrhaftige Lied des Todes.

(…)

AusgeträumtDownload

So, entscheidet wieder selbst. Nur tut es richtig ;-P

26
Mär
10

Mein Engel

So intelligent, so stark. Ein Engel. Täglich wird klar,

brauche dich. Verlaufe mich. So schön, so wunderbar.

So intelligent, so stark Ein Engel. Weiß nicht was war,

ohne dich. Verbrauche mich. So intelligent, so wunderbar.

So gut, so schön. Ein Engel. Denke. Sag´ aus der Ferne,

glaub´ an dich. Verliere mich. So intelligent. Hab´ dich so gerne.

So gut, so schön. Ein Engel. Hoffe. Dachte nie, s´ nimmt diesen Lauf,

vertrau in dich. Verliebe mich. So gut. So wahr. Noch geb ich nicht auf.

26
Mär
10

Kein Frieden

Bin müde. So müde. Will schlafen,

ruhen. Kein Heim. Kein sicherer Hafen.

Bin alt. So kalt. Will lieben,

vertrauen. Kein Platz, nur unter Dieben.

Bin alleine. So einsam. Will umarmen,

halten. Kein Mensch. Keiner will sich erbarmen.

Ohne Hoffnung. Ohne Träume. Will verblassen,

schlafen. Ohne Frieden. Die Welt gen Himmel verlassen?

25
Mär
10

Liebt das Kind.

Ein Mensch. Musste erfahren, als Kind, was Abneigung ist,

was Schläge sind,

gelähmt vor Angst. Alleine daheim, die Nachbarn blind. Angst, die Großen,

so gefährlich. Alleine als Kind.

Ein Mensch. Musste erfahren, als Kind, wurde erwachsen,

vor Wut nun blind,

gelähmt vor Angst.Alleine daheim,für Erwachsene blind. Angst, die Großen.

So Gefährlich. Liebt nun heimlich das Kind.

24
Mär
10

Abwärts

Ein geschriebens Bild, leider schwer umsetzbar mit dem Textprogramm hier. Deshalb: Zum Ziehen.

Abwärts

24
Mär
10

Anybody. Killer.

Zu jung. Zu traurig. Allein. Verletzt. Durch Menschen Tat,
Menschen Wort,
letzte Hoffnung. Trug ihn fort. Trotz Angst. Vorm Nichts. Letzte Hoffnung. Auf einen besseren Ort.

Zu jung. Zu traurig. Allein. Benommen. Weit ist´s gekommen. Die Schiefe Bahn. Geradeaus,
zu weit gegangen,
letzte Hoffnung. Freiheit erlangen. Fehler begangen. Letzte Hoffnung. Verlassen. War wie im Körper gefangen.

Zu jung. Zu traurig. Allein. Verzweifelt. Zu Bitter. Der Nachgeschmack,
geschluckter Pillen,
letzte Hoffnung. Im letzten Willen. Trotz Angst. Mit letztem Willen, Tüte nehmen. Augen zu. Selber killen.

Zu kalt. Zu leer. Vermessen. Ratlos. Doch selbst noch jetzt, wie besessen.
“Wie konnte er nur?”,
Prinzip Hoffnung. Unsere Tour. Trotzen Leid. Trotz Tod. Prinzip Hoffnung, unsere Tour. Einzelfall. Stur

Zu kalt. Zu leer. Vermessen. Beschuldigen. Wegsehen. Ein Leben vergessen,
erinnern zu schwer,
Prinzip Hoffnung. Wegsehen. Fürchten zu sehr. Kinder die sterben. Sie gehen. Blicken zurück. Allein. Hinterher.

Zu kalt. Zu leer. Vermessen. Die Hände waschen. In Unschuld. Verdrängen, vergessen,
wir alle, Verräter,
Prinzip Hoffnung. Erinnern? Hinsehen? Später. Prinzip Hoffnung. Hoffnungslos. Macht uns alle zum Täter.

24
Mär
10

Durch dick und dünn?

Freunde. Antrieb. Halt. Grund zu sein. Der Sinn im Leben,

selbstverständlich. Nehmen. Beschenken. Selbstverständlich, aus Freude. Am Geben.

Freunde? Antrieb? Halt? Grund zu sein? Der Sinn im Leben,

selbstverständlich? Nehmen. Ablenken. Selbstverständlich. Auch Freundschaft, gescheitert. Am Streben.

22
Mär
10

Hoffnung?

Wie kann es sein,
so einsam, so allein?
“Wie kann es sein,
so finster, warum willst du so sein?”
So einfach
als wäre es zu entscheiden, oder eine Frage der Richtung,
Augen zu, vergessen den Wald. Erwachen. Die Lichtung.
Doch,
was meine Augen sahen, die Ohren hörten-
nicht zu vergessen. Menschen, wie sie Menschen zerstörten,
gequält wie Tiere, um die Zukunft gebracht,
für Geld. Spass. Für´s Ego. Nur für die Macht.
Sehe,
die schlimmste Angst in den Augen,
nicht ohne Willen; oder Hoffnung. Angst. Gewissheit. Mensch wird kommen.
Wird sie der Reste berauben.
Höre,
wie sie flehen, nach Rettung, ihre Schreie, wie sie schrillen,
meine Seele, sie will hoffen, nur Gehör kann´s Verlangen stillen,
alleine, am Fenster, muss in riesige Augen blicken,
sie ist dreizehn, ein Engel, um nicht zu leiden, mit Perversen zu ficken,
muss sie leiden sehen, unterm Freier, dem Henker -
muss sie brechen sehen, die Welt
lässt sie sitzen, macht einen Schlenker,
redet von Hoffnung, vom Leben,
veloren, ihre letzte Hoffnung, ein Blick, ein Gedanke,
würde ihr das Gefühl des Daseins je geben.
Ein ganzes, kurzes Leben, so sitzt sie da -
ein einziges Ziel, sich auszuraddieren, zu vergessen -
nicht gewesen zu sein, an diesem Ort so finster. Zu vergessen, dass sie hier jemals war.
Wo man nur redet vom Licht,
den Schein verkennend. Die Hand vorm Gesicht.
Spüre selbst,
wie der Hoffnung zartes Gewächs, unbeschwerte Gedanken -
längst verdorrt sind, dunkle Gedanken sie umschlingen, umranken.
So finster, doch nicht bloß ein Traum, Kinder, sie müssen Leben wie Ratten,
wir alle sind finster. Die Sonne sie scheint, doch wir werfen Schatten.

Klingt so finster, doch an alle die glauben,
wäre ohne Hoffung, wäre nichts mehr zu rauben -
die wollen mir empfehlen, nicht helfen, einfach sagen -
vergessen empfehlen. Die möchte ich fragen:
Könnt ihr ihn sehen,
diesen Engel, dreizehn, dem wir können eh nichts mehr geben -
eine Träne im Auge,
“Danke, mich zu retten, nur zu erinnern mein Gesicht, mein Leben,”
könnt ihr es fühlen -
diesem Engel, dem toten Körper, den wird verlassen das Leben,
wie es befreit, ihm noch einmal das Lächeln zu geben?
S´sind Kinder,
der Gedanke an sie, ihnen etwas zu geben, er hält mich warm.
Redet von Hoffnung. Seht Kinder. Seht Leichen. Nichts weiter. Wer ist hier finster? Wer ist hier arm?.

20
Mär
10

Mein Ding. Stirbt.

Blicke mich um. Tränen. Augen. Von Menschen. So sicher, würden wissen,

weinen Blut. Ins Ruhekissen. Von außen gepflegt. Von innen zerrissen.

Blicke mich um.Tränen. Schultern. Von Menschen. Die nach Wärme, der Nähe sich sehnen,

vergiessen Blut. Nur am Nehmen. Entfernen. Das Glück? Kein beschreiben  Ohne Geld zu erwähnen.

Blicke mich um. Tränen. Augen. Von Müttern. Die bittere Tränen weinen,

weinen Blut. Ums Kind. Stand. Fiel, ist tief gefallen. Stand. Auf eigenen Beinen.

Blicke mich um. Tränen. Augen. Von  Müttern. Die Hatten. Der Blicke noch Einen,

sahen eigen Blut. Ohne Ausweg. Keinen. Hatte alles. Erfüllt. Genug. Leben? Verneinen.

Blicke mich um. Gähnen. Augen. Von Menschen. So sicher, nur sie können wissen,

ruhig Blut. Im Ruhekissen. Führen. Ohne Leben zu kennen. Es nicht mal vermissen.

Blicke mich um. Gähnen. Augen. Von Menschen. Scheinbar leer. Ohne Gewissen,

handeln Blut. Kein Ruhekissen. Von außen kalt. Von innen zerrissen.

Blicke mich um. Worte. Münder. Von Menschen. Die reden. Könnten helfen, vereinen.

Blut. Leer. Das Leben verneinen. Auf eigenen Beinen. Trotz Geld, diese Angst. Freunde? Keinen.

Blicke mich um. Worte. Münder. Von Menschen. Die reden. Vom Glück. Zu vereinen,

ohne Blut. Am Ende, bitter zu weinen. Nur genommen. Nur Geld. Einsam. Angst. Vorm Alter in Heimen.

Blickt euch um. Tränen. Augen. Ein Mensch. Auf  Knien. Hier. Weinen, um zu geben,

sein Blut. Zu erleben. Sein Ding.  Stirbt. Opfer bringen. Macht´s.  Lebenswert. Zu unserem Leben.




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