Posts Tagged ‘Feind

23
Okt
10

(Modernes) Sonett vom Kreis, der sich schließt

Der Punkt, an dem der Menschen Kreis sich schließt
Wo sich Einsicht einstellt, dann Erkenntnisse siegen
An dem all das Leid und die geweinte Träne in Kriegen
Befruchtend in Demut, in die Menschlichkeit fließt

Doch auch ohne den Feind, der uns heut´ noch beschießt
Man sieht Leid und Elend hier die Menschen doch biegen
Viele Menschen zerbrechen, die wir sicher könnten wiegen
Egos die Opfer fordern; im Kreis der ohne Einsicht schließt.

Lasst uns doch weinen, mit der Mutter die um´s Kinde trauert
Menschen fühlen, nicht bloß ihre Schicksale noch besprechen
Lasst uns fürchten, mit dem, der aus Angst nur noch kauert

Es kommt die Zeit und unser Vergessen, es wird sich rächen
In Gedenken, Angst die sich streut, die uns in Kälte mauert
fasst eure Hände. Gemeinsam noch den Kreis zu durchbrechen.

07
Aug
10

Stille Schlachtschreie

Die Generäle. Die modernen Ritter. Unserer Tafelrunde
goldene Pauken. Trompeten. Sie berufen zur Stunde
so viel investierte man in sie. In Hoffnungen. In Geld
nur für die Ausbildung. Imperien zu führen, um die Welt

So sicher der eigenen Macht. Jedem Recht. Globales Handeln
jede ihrer Visionen. Kann diese Welt ins Paradies verwandeln
Hochzeiten im Himmel. Monumentale Momente. Irdisch gediegen
war man von Träumen erwacht. Und schon wieder geschieden

Den Schaden nahmen nur die, für die man Verantwortung trug
wie immer. Versprechen, nichts als Wahn, die Hoffnung, nur Trug
unbeirrt einfach weiter. Dieser Wahnsinnsfeldzug, immer weiter
ohne Zweifel. Ohne Schuldgefühl. Krone. Szepter. Stimmen heiter

Hinterlassen nichts als Angst. Gesichter voll Trauer. Großes Leid
Millionen Strategien. Konzepte. Nur in einem herrscht Einigkeit
das Ruder noch rumzureißen. Wende bringen. Den Schimmel reiten
kein Zweifel. Trotz allen Versagens. `S muss einer der ihren bestreiten

Bewaffnet. Mit dem Wissen der Welt. Wichtiger als die Zeit
in der sie leben. Den geschürten Kampf führen. Sie sind bereit
im Namen der Wissenschaft. Ohne Rücksicht. Auch über Verluste
Hauptsache Gewinne erstreiten. Nicht weil man konnte. Man musste

Sich selber belohnen. Die Taschen voll Gold. Kann die Wut schüren
ohne Demut. Ist sich keiner zu Schade. Für die höchsten Gebühren
Hoffnungen. Geld. Existenzen. Einfach alles auf eigne Karten setzen
Gott spielen. Wie Könige herrschen. Für Geld die Messer zu wetzen

Begehen den menschlichsten der Fehler. Der Versuchung erliegend
hat man den Hass geschürt. Reich. Glücklich. Wichtig. Siegend?
Überhören sie vor Selbstherrlichkeit trunken. Die stillen Schreie
Armeen von Vergessenen. Klänge von Schlachtgebrüll. Verzweiflung in Reihe

Die Generäle. Die modernen Ritter. Unserer Tafelrunde
goldene Pauken. Trompeten. Sie berufen zur Stunde
nichts ahnend. Zum letzten Gefecht. Verblendet. Benommen
den selbst erschaffenen Feind. Sehen ihn nicht einmal kommen.




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