22
Nov
16

Ohne mich

Einsam steh ich hier am Steg
in den Strahlen letzten Lichts,
die Welt geht ohne mich ihren Weg,
aufgebrochen Richtung Nichts.

Allein durch Mutter Sprache
seh ich manchmal fernes Glück,
sie gibt mir hinter’m Horizont
manch verlorne Zeit zurück.

Ich seh nach vorn, verlier sie wieder,
kaum noch konzentriert,
geht’s auf der Stelle auf und nieder,
nie ganz da und doch verhiert.

Ich hoff eines Tages hol ich’s ein
und fange, was mich treibt,
dann werd auch ich die Segel setzen,
wenn nur Rückenwind mir bleibt.


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Bedeutet im Klartext: Teilen? Jederzeit! Zerteilen? Kein Stück! Alles, was hier an Texten erscheint, ist geschrieben ohne kommerziellen Hintergrund und in diesem soll es auch bleiben.
Und jedes Wort, das in meinem Namen erscheint, und sei es der Nick-Name, soll damit auch möglichst unter diesem weitergegeben werden, so, wie ich auch mit den Texten anderer verfahre.