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Vom Spieltrieb

Einsamkeiten kollidieren
mit den Tundren, wo sie frieren.
Die Zeit schnürt kalte Ringe
aus einstmals warmen Wassern.

Wohin ist meine Sonne,
die das enge Eis durchbrach?
Wohin sind meine offnen Arme,
in denen Herzen schmolzen?

Warum finde ich kein Leben,
wo ich Sinne in mir such?

Die Zeit schnürrt kalte Ringe
aus einstmals warmen Wassern.
Nur durch mein letztes Loch
sehen Blicke noch ein oben,

schimmernd, ängstlich, doch
ihr Robbenkopf ist noch erhoben.


2 Responses to “Vom Spieltrieb”


  1. 19. November 2016 um 17:45

    Sehr schönes Gedicht. Gefällt mir sehr.
    (Das zweite „schnürte“ hat ein R zuviel…oder ist es gar Absicht?🙂

    • 21. November 2016 um 14:35

      Hehe, das ist ne gute Frage. Die habe ich mir selbst auch schon gestellt, als ich es las. Jedenfalls hab ichs nicht bewusst falsch geschrieben. Aber hatte jetzt auch nicht unbedingt das Gefühl, es verbessern zu müssen, als ich es bemerkte. Aber ich sollts wohl korrigieren – viel zu lange hab ichs nicht mehr getan. Obwohl ich mir schon vor einem Jahr oder mehr vornahm, meine Gedichte mal zu sichten. Um daraus mal das Manuskript für einen potentiellen Band 2 werden zu lassen. Ich kriegs nicht gebacken. Das klingt bescheuert. Aber in Hinsichten wie dieser. Fühle ICH mich tatsächlich irgendwie vollkommen hilflos, nicht, weil ichs nicht mir lieben würde. Im Gegenteil…

      Was in jedem Fall weg muss, ist das „nur“ in der vorletzten Strophe, denke ich. Danke für den Hinweis!

      Peace

      Basti


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