03
Dez
15

Uno Memento (8 – somewhere over the painbow)

Gestern noch schien mir die Sonne
aus deinen Augen ins Gesicht.
Und für Momente brach die Wonne
durch das graue Wolkendicht.

Bis Blitze aus den Blicken schossen.
Bis von oben saurer Regen fiel.
Bis Tränen wie aus Kübeln flossen.
Nun bleibt nur ein Farbenspiel,

für keinen greifbar, bunt, gebogen,
ein verteilter Rest vom Licht,
dessen Wärme uns gewogen.
Das sich nun im Feuchten bricht.

Ich schau hinauf und wüsste gerne:
steht sie grad an seinem Fuß?
Ich frage mich: rutscht in der Ferne
dir zu Füßen grad mein Gruß?

Ich hoff, du lässt die Wolken treiben,
bis uns in klarer Nacht der Mond bescheint,
bis wir unentdeckt vom Tage bleiben,
bis der Himmel nicht mehr weint,

bis all die falschen Lichter schwinden,
bis die Sonne nicht mehr lacht.
Wenn wir uns doch am Ende finden,
hat jede Träne Sinn gemacht.

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