13
Feb
15

Die Hoffnung stirbt nie

Ich frage mich „wo wirst du bleiben?“,
am Himmel brennt das Abendrot,
weil wir die Zeit nach oben treiben
überseh ich gern die eigne Not
und hetze durch die kalten Straßen,
höre nur noch meinen Schritt,
wo gestern wohl noch Menschen saßen,
bis wir uns fragten „kommst du mit?“.

Mein Herz, es weigert sich zu glauben,
was es hier zu spüren kriegt,
ich seh die Hand nicht mehr vor Augen,
weil ich weiß, was vor uns liegt
renn ich in Körper, Bänke und Laternen,
in denen schon das Licht flackert,
was ich will, es liegt im Fernen,
unter’m Beton, auf dem man ackert.

So jag ich meinen langen Schatten,
der mit Träumen ausgemalt,
für Farben, die wir niemals hatten,
hab ich gern den Preis gezahlt,
denn ich weiß, er wird verschwinden,
hüllt sich erst der Tag im Dunkeln –
er wird den Weg nach Hause finden,
wenn am Himmel Sterne funkeln.

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Bedeutet im Klartext: Teilen? Jederzeit! Zerteilen? Kein Stück! Alles, was hier an Texten erscheint, ist geschrieben ohne kommerziellen Hintergrund und in diesem soll es auch bleiben.
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