10
Nov
14

Das Leben braucht den MITTELfinger!

Während in der Fern man Golde schürft,
das Spielchen immer weiter treibt,
ist die Münz, die man in den Hut wirft,
alles, was uns andern bleibt.

Während am Straßenrande wir krepieren,
verfüttern sie noch Methadon,
ihr Leben will man nicht akzeptieren,
die Toten dazu scheinbar schon.

Während die einen an der Börse handeln,
Waffen bau’n und Kriege führen,
dieses Leben in Albträume wandeln,
müssen mehr sie täglich spüren.

Nicht die Dinge nehmen ihren Lauf,
das Schicksal schlägt uns fester,
weil den Einzelnen hält keiner auf,
der gebärt gemachte Nester.

Die Bonzen haben’s immer wärmer,
während wir in Gassen lungern,
ihr Arm wird länger, macht uns ärmer
und lässt andre gar verhungern.

Brüder! Schwestern! Es hängt das Leben –
Dank all den Todeswerken –
an unserm Mittelfinger, sein Erheben
ließe sie das endlich merken.

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