20
Aug
14

Entwaffnet

Siehst du mich hier im Bett sitzen,
die schärfsten Messer über mir,
wie sie tanzen, wie sie ritzen
in meine Haut: Wir waren hier!
Siehst du nicht meinen Teddybär,
du hörst nicht, wie er weint?
Er findet keine Worte mehr
mich zu trösten, wie es scheint.

Wenn ich dir mein Schlaflied singe,
machst du diese Lade auf,
legst mir um den Hals die Schlinge
mit meinem Namen drauf.
In der Luft liegt noch der Duft
von junger, zarter Haut,
der aufsteigt aus der Gruft,
deren Ordnung ihr vertraut.

Siehst du denn nicht, hinter mir?
Die Armee steht mit Gitarren,
mit Herz und Hirn und mit Stiften
gegen Elend, Krieg und Knarren –
weil ich hier nicht schlafen kann,
fühlt ihr euch noch überlegen,
doch wache ich je auf, dann
erklären wir: Von wegen.

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Bedeutet im Klartext: Teilen? Jederzeit! Zerteilen? Kein Stück! Alles, was hier an Texten erscheint, ist geschrieben ohne kommerziellen Hintergrund und in diesem soll es auch bleiben.
Und jedes Wort, das in meinem Namen erscheint, und sei es der Nick-Name, soll damit auch möglichst unter diesem weitergegeben werden, so, wie ich auch mit den Texten anderer verfahre.