21
Jun
14

Mein Heimweh an der Seite

Ich blick zurück auf diese Tage
meinen noch jungen
langen Weg
ich blick zurück
keine Frage
ich will und würde nicht tauschen
keine Frage
ich will nicht mehr, kein Stück

Ich blicke zurück, die Menschen an
Augen geschlossen
die Ohren zu
ich blick zurück
erinnere dann
will und würde keinen tauschen
erinnere dann
keine Frage
ich lasse keinen mehr an mich ran

Ich blicke zurück, auf diese Tage
selbst bei prima Wetterlage
der Raum
die Straße leer
ich höre nur Lärm
mehr, mehr, mehr, mehr,
mehr,
ich blicke zurück, auf diese Tage
die voller Leben, keine Frage
der Raum
die Straße leer
sehe Menschen,
ich höre nur Lärm,
leer, leer, leer, leer,
leer,
ich blicke zurück und habe im Sinn,
was mir vormacht, das ich einsam gern bin.
Ich such die Antwort, für die neue Frage,
durchsuche was nicht trug, suche eine Trage,
ich blicke zurück,
stelle mit eine Frage,
der Raum ist weit
vertan die Zeit,
ich blick zurück, als ob’s ein Echo wär,
das meinem Blick sagt: Dieser Raum ist leer.
Ich blick zurück, als ob dort nichts wär.
Ich blick zurück, find vor mir nichts mehr.
Ich blick zurück, ich will nicht weiter.
Ich weiß, ich warte umsonst,
wenn ich auf das warte,
das ich bis hierher,
umsonst gesucht,
die Zeit ist längst gegangen,
mit ihr all die Menschen,
ich wünschte nur, sie hätte fünf
vor zwölf einfach mitgenommen,
als ich mich nicht mehr Frage, wie lange
ich mich schon nur noch Frage,
wie lange ich hier stehe und mich Frage,
da springt mir mein alter Begleiter
zur Seite
mein Heimweh!
Nicht traurig, nicht mehr heiter.
Es steht mir still zur Seite,
blickt mich heute an
sagt mir: Ich war schon da,
lange bevor du losgegangen,
ich stelle ihm nicht die Frage,
wo es
in letzter Zeit war.
Ich weiß,
es hat sich versteckt,
um nicht untergehen zu müssen.
Wir blicken zurück, auf all die Tage,
jedes Lachen
begräbt eine Träne
ich blicke es fragend an
es sagt mir: Weiter
sagt mir: Ich kann und will
und werde nicht gehen,
es blickt mich
doch so traurig an
ich muss mich von ihm weg
nach vorne drehen.

 

 

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1 Response to “Mein Heimweh an der Seite”


  1. 21. Juni 2014 um 06:21

    Der Blick zurück tut manchmal weh. Nach Oben sehen, zu dem Vollender, gibt Hoffnung und Frieden über das Vergangene. Die leeren Tage füllt Er, wenn wir beginnen zu bitten. Er schenkt neue Lebensfreude und das wünsche ich dir auch 🙂
    Alles Liebe, Inge


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