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Sep
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Tödlicher Frieden (5)

Erst kamen sie sie wegzuzerren
von zu Hause um sie einzusperren
mit Zäunen, Panzern und mit Minen
nichts als Grenzen ließ man ihnen
ohne ihnen Platz zu geben –
ein ohne Brot und Wasser Leben.
Um das Nötigste zu haben
mussten sie sich Tunnel graben –
bis  jene dann die Angst verspürten
der Hass, den sie zu Felde führten
„wenn es andere erfreute?
Was man selber streute?“
So ließen sie die Tunnel  fluten
um die Menschen auszubluten
denen sie gekommen
und Haus und Hof einst weggenommen.
Sie machen ihrem Frieden Opfergaben
nehmen denen das Leben, die kaum eines haben.
Mensch! Ich glaub‘, du rechnest schlecht!
Zweimal Unrecht gibt noch lang kein Recht!
Das wir das Elend nicht erkennen
diesen Zustand auch noch Frieden nennen –
die ganze Welt, hört ihr sie pfeifen?
Auf Jahrzehnte Leid im Gaza-Streifen!

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