Archiv für 15. Februar 2011

15
Feb
11

Wer uns jetzt noch fehlt…?

Erstens, da höre ich die Frau Merkel
so unverständlich
die Muttersau, inmitten grunzender Ferkel

Zweitens, da sehe ich Herrn Westerwelle
der Umfaller
gibt scheinbar nach, auch bei der kleinsten Schelle

Drittens, wären noch Granaten wie Mappus und Rech
die Barmherzigen
nahezu immer im Recht, wenn nicht hat´s Recht hier leider Pech

Viertens, nicht zu vergessen, die Opposition, wie Claudia Roth
die Blendenden
von außen bunt angemalt, inhaltlich wohl leider schon Tod

Ergibt zusammen die Augsburger Pappnasenkiste
die Macher
unter denen ich in Deutschland mein Dasein friste

Doch fragt ich mich noch eben, „wer soll das bloß richten?“
fiel´s mir wie Schuppen vom Haar,  wir könnten den Arnie verpflichten
ist er doch erstens für jeden verständlich,
der Schatz seiner Worte, er ist nicht gerade unendlich
er hat zweitens auch noch Stehvermögen
steckt der Terminator alles doch ein, wo andre aus den Latschen flögen
drittens hat er, wenn er auch Blut mal vergossen
sich den Weg, ganz anständig, wenigstens selber noch frei geschossen
dazu viertens ist es auch nicht schlecht
im Vergleich zur deutschen Politik, da wirkt er selbst als Maschine noch echt
und wer ihn glaubt in einem Kabinett als Flop
dem halte ich entgegen: Er hat auch Erfahrung als Kindergarten-Cop

Und auch wenn diese Meinung mit dem Kritiker bricht
wer genau hinsieht, der muss es leider erkennen
die traurige Wahrheit, so will ich sie nennen
das ich das mal sage, ich fasse es selber fast nicht
´s gibt wohl kein Tabu, dass unsere Politik nicht bricht:
Da ist doch noch das Schauspiel, dass selbst Arnie kann verschlechtern nicht.

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15
Feb
11

Shorty need to be a thug

Einst als junger Tor, er war vom Leben begossen
der Traum seiner Zukunft zugezogen von Wolken
hatte er eigentlich nur zu versuchen beschlossen
auf verbotenen Wegen der Versuchung zu folgen

Überdrüssig der Welt, voll von Geld und Geltung
wo man ihn vergaß, er sich längst selber verlor
nahm er den Rausch wahr als eine Art der  Genesung
fühlte erstmals war er wer, stieg eine Treppe empor

Er genoss einen Aufstieg, bis er dann spürte
zwischen Sucht und Elend nur scheinbar geborgen
des Kindes falsche Entscheidung, wohin sie führte
von Gestern abgewandt, verloren die Lust auch auf Morgen

Viel zu spät erst konnte er selber es fassen
das er mit Menschen verkehrte, gar von ihnen lebte
die gegenseitiges Schicksal erfüllen, in dem sie sich hassen
das längst nichts mehr war, wo die dunkle Wolke einst schwebte

Vergessen die Träume, wirklicher Kummer und Sorgen
sich ganz heimlich gegen die Zukunft entschieden
Angst vor Menschen von heute, in einer Welt von morgen
hat´s nicht verpennt, am Ende bewusst zu erwachen vermieden

So lebt man gemeinsam in Unruhe, in seiner Subkultur
geprägt von Zwängen, frei von moralischen Regeln
die einen wie am Abstellgleis, das Dumme ist nur
zu viele von ihnen, die alle dort hinein segeln

Stellt sich also die Frage, wo kommen wir hin
eine ganze Gesellschaft will Alarm laut läuten
gibt dem Sinnlosen in seinem Sinne ihren Sinn
lässt den Hoffnungslosen als Feindbild bedeuten

„Ichweißallesbesserbrauchstmichalshilfe“ bleibt als Tour
auf der die Opfer als tatkräftige Täter nun leben
der Kampf der Not gegen das Elend nur
in dem sich alle hier die Klinke längst geben

Bleibt zu hoffen, für eine friedliche Welt von Morgen
das wir es lernen, noch wirklich gemeinsam zu leben
vielleicht werden aus Problemen wieder ehrliche Sorgen
all die Sinnlosigkeit einen wirklichen Sinn noch ergeben

Denn wenn wir nicht merken, wohin wir uns führen
wird des Kindes Schicksal, in seinem kalten Lauf
doch noch den befürchteten Flächenbrand schüren
liegt er richtend erst wirklich auf Jedermann´s Schläfe auf.




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