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Apr
10

Schatten der Nacht

Das Leben blüht, das Leben pulsiert, die Sonne lacht,

der Tag erwacht. Spür keine Wärme; was hab ich falsch gemacht?

Von innen kühl, der Tod kursiert, hab nicht bedacht,

im Schatten der Nacht. Zu ruhen; für den Frieden angedacht,

vom Schlaf bewacht. Wegzuhören, wenn der Teufel lacht,

um Mitternacht. Hingehört, mitgelacht. Schlaflosigkeit. Hat mich um den Tag gebracht.

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11 Responses to “Schatten der Nacht”


  1. 1 Turi
    19. April 2010 um 20:00

    Zweiter Versuch;) Etwas neues,anderes.Gefällt.Super.

  2. 19. April 2010 um 20:15

    Hey,

    hab dich direkt in meine Blogroll aufgenommen!
    Leider hab ich zur Zeit nicht soviel Zeit mir deine Werke in Ruhe durchzulesen, habe sie daher nur überflogen. Was ich aber gelesen habe, hielt ich für „verlinkenswert“ 🙂
    Allgemein finde ich es gut und wichtig, dass eine Art Netzwerk zwischen emanzipatorischen Dichtern entsteht, damit Lyrik wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil wird und sie ihre volle Subversivität entfalten kann.

    In diesem Sinne,
    Emil

  3. 19. April 2010 um 20:36

    Genau diesen Versuch bin ich gerade dabei zu unternehmen, und es gibt einiges an lesenswerter, abgefuckter Neo-Lyrik ;-P

  4. 19. April 2010 um 23:44

    Hey,

    schön, dass wir beide eine ähnliche Vision haben :-). Am besten ich erläutere mal, wie ich mir das vorgestellt habe:
    Bei meiner Idee des Netzwerkes habe ich weniger an einen Dichterwettstreit gedacht, sondern an eine „Metaebene“, ein Kommunikationsplattform, an ein gesellschaftskritisch-lyrisches Forum. Als Beispiel nenne ich jetzt mal ganz pathetisch die „Gruppe 47“. Sowas ähnliches im Internet.

    Konkret gesagt: Wir könnten eine Metaseite schaffen: auf dem wir uns erstmal vorstellen, auf dem wir unser Grundsätze und Ziele formulieren und auch eine Anlaufstelle bieten für Leute, die nach guter Lyrik suchen. Bisher sind wir alle vereinzelnd und es ist so schwer im Wirr-Warr des WWW gute Seiten zu finden, grade wenn es um selbst geschriebene Lyrik geht. Und weil es so schwer ist, haben die einzelnen Seiten kaum Bedeutung. Wir könnten dagegen als Vereinigung von Dichterinnen und Dichtern auftreten mit gemeinsamen Idealen und Zielen und für die Menschen Lyrik a) interessant und b) erreichbar machen.
    Am Anfang genügt vielleicht ein Blog, auf das wir alle Zugriff hätten, ein Twitteraccount, mit dem wir neue Leser gewinnen und alte informieren könnten und vielleicht eine Mailingliste zur internen Kommunikation.
    Dort könnte man natürlich auch die lesenswertesten Beiträge der Woche posten oder so ähnlich.

    Toll wäre natürlich eine richtig professionelle Seite, aber damit kenne ich mich gar nicht aus.

    Das wäre meine Idee. Für den Anfang würde ich vorschlagen, dass wir uns erstmal von allen interessierten die E-Mail Adressen besorgen, um dann eine vernünftige Diskussion führen zu können, denn über die Kommentarfunktion ist das eher suboptimal. Daher würde ich vorschlagen, dass du mir per E-Mail antwortest. Ok?

    Liebe Grüße,
    Emil

  5. 20. April 2010 um 03:15

    Boah, Ideale, Ziele, das sind endlich Begriffe, mit denen ich was anfangen kann. Sonst höre ich Versmaß, Reimschema, blablablabla. Sicher nicht unwichtig, aber erlernbar. Ideale und Ziele sind das einzige, was für wahre Qualität am Ende neben dem Talent entscheidend ist (wobei ein Ideal auch immer ein Ziel bleibt, da es nicht zu erreichen ist): Versmaß und Reimschema sind so zwei der Bausteine, die du brauchst für die Feuerstelle, um die alle sitzen und von der Nichts bleibt als Schall und vor allem Rauch. Mit Idealen kannst du selber brennen,idealerweise hat bei jemandem wie mir immer jemand nen Feuerlöscher an Bord, denn verbrannt habe ich mich auch schon des öfteren… Aber was istn Feuer aus Ästen gegen die Hitze desjenigen, der aber mal so richtig Gas gibt…

    Für alle, dies gerne selber probieren würden, so wirds nicht gemacht ;-P :
    Obwohl die Jungs auch mächtig Gas geben…

  6. 20. April 2010 um 03:17

    Und was ich vergessen hatte, Talent hängt eben auch vom Ziel bzw. dem Willen ab, oder wie Kant sagte:

    „Ich kann, weil ich tue, was ich muss.“

  7. 23. April 2010 um 15:57

    Was Emil schrieb, hört sich für mich auf alle Fälle ziemlich interessant an und ich hätte durchaus Lust dazu. Über yahoo-groups ließe sich ja durchaus ein Emailverteiler bzw. Diskussionsforum einrichten, wodurch dann das ewige Blogswitching wegfallen könnte und wir unsere Kommentare und Ideen auf einen Blick hätten.
    http://de.groups.yahoo.com/

  8. 23. April 2010 um 16:08

    @ Makaveli: Ich hab dir auf Halbstark.blogsport.de `nen Kommentar/`ne Frage hinterlassen, der kurz auf dein dort Gesagtes eingeht:

    Nimm`s mir nicht übel, aber deine Aussagen klingen teilweise recht überheblich. Ist etwa Konkurrenzdenken gegenüber dem „Assi“ der Antrieb für dich, möglichst viele Lyrikblogs zu verlinken? Oder hast du tatsächliches Interesse an einem Netzwerk alternativer Dichter_innen?

    http://halbstark.blogsport.de/2010/04/19/kampflied-der-anarchisten/#comments

    • 23. April 2010 um 16:13

      Ja, das kann schon sein, dass das überheblich klingt, sollte es aber nicht. Manchmal passiert sowas eben so aus ner Laune heraus, das ist das schlecht an dieser Art der Kommunikation, das kann man als Leser eben nicht mir einbeziehen.

      Wenn du wüsstest, wieviel Energie und Zeit ich aber inzwischen schon wieder in die Sache investiert habe, dann wüsstest du, dass es mir in erster Linie um das Netzwerk geht…

  9. 23. April 2010 um 16:48

    Okay. 🙂 http://de.groups.yahoo.com/group/lyrikblogs/ Hab dich übrigens über deine Emailadresse in die Yahoogroup eingeladen, um die Kommunikation zu vereinfachen. Emil und Finn sind auch bereits eingeladen. Wenn du weitere Leute kennst, die dort mitmachen wollen in diesem „Forum“, kannst du sie (glaub ich) von da aus direkt einladen.

  10. 11 Turi
    4. Mai 2010 um 20:39

    `The devil`s water it ain`t so sweet.You don`t have to drink right now..`


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