Einträge tagged ‘Wissen

26
Feb
12

Protokoll X

Manchmal
gehe ich
durch´s Leben
wundere mich
wie konnte es nur
so weit kommen
kann das alles
Zufall sein
wie maßgeschneidert
am Beispiel
führen alle Wege dorthin
wo kein Mensch
je enden wollte

Das Geld
macht lange schon
nur noch wenige reich
die Gesetze
dienen lange schon
nicht mehr Bürgern
zum Schutze
die Bildung
schafft lange schon
kein Verständnis mehr
die Information
führt lange schon
nicht mehr zum Wissen
die Freiheit
scheint mir lange schon
nur noch Illusion
selbst Menschlichkeit
ist so lange schon
nicht mehr
menschlich

Der letzte Ausweg
ist diesen Plan zu durchkreuzen
der seit dem Anfang
bis heute
kurz vor Vollendung
nie wirklich existierte
der aber doch
so lange nun schon
funktioniert

13
Jan
12

DeathRowStyle

Wenn du wissen willst, wie weit wir gehen
dann musst du in den Stammbaum sehen
Brüder brennend dort am Scheiterhaufen
ihre Hitze, sie entflammt beim Laufen

Warum sollte ich mich schonen?
In mir kämpfen täglich die Dämonen
meine Brust gestählt von ihren Seelen
die täglich neu mit Zweifeln quälen

Wenn listig klappern böse Schlangen
wir lassen sie um´s Gifte bangen
wenn sie lauschen gar mit 1000 Wanzen
dann lassen wir die Puppen tanzen

Alle die sind, zu schwach zum Laufen?
Wir lassen Durstige gern Tinte saufen
all die Falschen und die Linken
die lassen wir darin ertrinken

Ist einem Freund die Zeit zu schade
erwartet ihn ganz sicher keine Gnade
doch ist es uns zu kurz, das Leben
nicht Feinden auch die Hand zu geben

Hör´ auf mir heute Angst zu machen
oder hör´ mich morgen müde lachen
bin am Schnellsten erst auf allen Vieren
frei wie ein Vogel, mit Nichts zu verlieren

Wer um wahren Wert des Lebens weiß
bezahlt für eines gern den höchsten Preis
wir glauben, bis ans Ende uns´rer Zeit
es bedeutet von heut´ in alle Ewigkeit

Zu diesem Spiel gehören Schmerzen
folgst du wirklich deinem Herzen
dann können sie dich heute quälen
und für Morgen diesen Muskel stählen

Mit dem Rücken zur Wand, in der Enge
dort verstau´n wir so die ganze Menge
deshalb ist einer von uns, in diesem Spiel
für dich, mein Freund! Zwei zu viel!

13
Nov
11

Danke! Für´s hinhängen!

Manchmal ist es nicht verkehrt
sie in dem Glauben zu lassen
man selber glaube
Nichts
außer zu glauben

Wenn sie dann
wirklich
einfach nur
selber etwas
zu wissen glauben
wird dir das Wissen
durch den Glauben
in jedem Falle
die reinste Lehre
sein

08
Okt
10

Tweet 10 (#Rech – Tweet)

Feiner Zwirn
kalt
hinter der Stirn

preußisch pomadisiert
graues Blut

Hirn
mit Bildung
gerissen

in Gewissheit
hat er sich
selber

überzeugt

vom Wissen
ins Gewissen
geschissen

10
Apr
10

Wertvolle Wertelosigkeit

Sehen. Hören. Verstehen. Beschreiben die Dinge, wie wir sie sehen,

schulbuchmäßig gefühlsecht. Worte über Realität, die Realitäten übergehen.

Sehen. Hören. Verstehen. Beschreiben die Wege, wie wir sie sehen,

planmäßig planlos. Augen am Ziel, wissen wohin, doch nicht warum wir sie gehen.

Sehen. Hören. Verstehen? Beschreiben das Leben, wie wir es sehen,

gemeinverträglich egozentrisch. Im Sinne aller, zu überhören, wenn Einzelne flehen?

Sehen. Hören. Verstehen? Beschreiben das Recht, wie wir es sehen,

ungerecht selbstgerecht.  Gutes Recht, im eigenen Sinn, an allen Verbrechen begehen?

Sehen. Hören. Verstehen? Beschreiben die Wahrheit, wie wir sie sehen,

abgeklärt unaufgeklärt. Auf unserer Welt, am Besten nur die eignen Wege zu gehen?

Sehen? Hören? Verstehen? Wenn wir beschreiben, dabei den Fehler begehen,

unmenschlich mitfühlend. Als Ziel anzusehen; alleine leben,  möglichst bequem. Uns gemeinsam? Nur überstehen.

05
Apr
10

Vergessen

Hatte vergessen. Wie man sich traurig fühlt, der Schmerz zu banal

sich ganz unten zu wissen.

Gewohnheit. Am Tage zu glauben, kann schlimmer nicht werden. Fatal.

Hatte vergessen. Weiß nun wieder, um den Schmerz. Traurig sein, was es heißt

ganz unten. Alleine zu sein,

Traurigkeit. Nachts erwachen, wissen. Wahr nun die Angst, die jedem Traum dich entreißt.

05
Apr
10

www.Identitätskrise.de/ich?

„Ja. Du. Genau du, viel redend, nichts sagend. Der nur über´s bloggen bloggt,

der glaubt an seine Worte, dass sie hätten Wert. Der Werte zerstört,

genau du. Rättenfänger, der über den Sinn redet, nur mit Illusionen lockt,

der glaubt an seine Worte, dass sie wären wichtig. Fühlst dich erhört,

fühlst einen Thron. Du, der gebückt, leer, nur vorm düster-flimmernden Nichts hockt,

du, der glaubt, den Sinn zu kennen. Von Sinnen verlassen, vom Sinn empört“,

„unerhört!“. „Du. Genau du. Sooo überzeugt? Widerspruch. Wie plötzlich dein Atem stockt,

bist völlig geschockt. Sage brauchst Augen zum Reden, selbst Tränen, sie werden gehört,

bist nicht erleuchtet, sondern völlig gestört. Redest vom wir, du, der nur alleine da hockt,

nächtelang zockt, über Spiele gar bloggt, im Auftrag der Wahrheit. Eindeutig. Gestört.

Ja. Du. Hast 800 Freunde, doch bist immer einsam, social Network, in dessen Maschen –

zu zappeln, nur das ist gemeinsam. Wissen ist Macht“, haben´s gedacht. Plötzlich verderben,

Tag X, Server down. Welt im Dunkel, trotz google earth, ausweglos, auf gepackten Taschen,

mit Wissen überladen. Sterben. Vererben? Fünf Worte, „kann nicht mehr angezeigt werden.“




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