Immer dann, wenn ich durch die Strassen gehe
den Menschen in die Auge sehe
sehe ich Ohnmacht bloß noch Schatten flanken
die unbelebt des Weges wanken
Sehe die Stille vor den Mündern schäumen
beginne so vor mich hinzuträumen
blicke auf die Kälte, des grauen Randes
an den Strassen unseres Landes
Sehe vor mir den Winter, wenn nichts bliebe
denke plötzlich an sie, denke an Liebe
sehe einen Mantel, zum Teilen das Schwert
und sehe sie, wie sie mich begehrt
Während die meisten sodann einsam noch sitzen
heiß von Rage kalte Perlen schwitzen
dann will ich uns diesen Traum noch erfüllen
uns unter´m Mantel einzuhüllen
Einmal noch frei zu sein, ohne´s Versagen
ohne die Narben nochmal zu beklagen
will zum letzten Tanz die Hand ihr geben
so bis zum Ende noch dahinzuschweben
Noch einmal mit ihr umarmend mich einen
einmal noch in ihren Armen zu weinen
ein letztes Mal noch ihren Atem hier spüren
einmal noch ihre Haut zu berühren
Sehe sie einmal noch ein „Danke“ brauchen
will in ihr Ohr „Verzeihung“ hauchen
vergessen wohin, wie wir dorthin je kamen
im kältesten Winter noch einmal im Warmen
Unsere Lippen, sie wollen sich nochmal berühren
meine Hand ihre Brust noch einmal spüren
in des letzten Stündleins eindringend Schlägen
uns in der Leidenschaft des Takts zu bewegen
In der Tundra einmal aus der Oase noch trinken
will mit ihr zusammen so dorthin dann sinken
dort wo and´re keinen Ausweg sehen
will ich Hand in Hand dorthin noch gehen
Ihr dann ein letztes Mal in die Augen zu blicken
Moment noch leben, bevor sie mich zwicken
nur im jetzt, frei vom Gestern ohne den Morgen
einmal im Leben noch frei von den Sorgen
Erfriere schon jetzt, wenn im Winter nichts bliebe
ausser den Gedanken nach Rache für Diebe
ohne Geld, gefrierend auf den Strassen des Landes
nie frei von der Last des Unterpfandes
Vielleicht verliere ich bald alles, vielleicht sogar sie
vielleicht weiß ich nicht wo, vielleicht nicht wie
vielleicht wird das Leben in mir als erstes schon still
muss bis dahin nur wissen , wie sehr ich es will
Ich will so lange leben, bis ich dann sterbe
so lange blühen, bis ich verderbe
Ich will so lange gewinnen, bis ich verliere
so lange glühen, bis ich erfriere
Ich muss es hören, dann zum letzten Atemzug
mein Herz wie´s in der Brust noch schlug
so weiß ich es, dann bis zum letzten Atemzug
zu kämpfen bleibt stets Grund genug
Kingzmuzikk
Leftside
Mob-Figgaz
Benjamin s. Welt
Culture Agency
Damax
Der Spartiat
Donselsee
Feine Reime
Ged.-Schreiber
Halbstark
Hirnwichsen
Junge Autorin
Kortex-Chaos
Kraesze
Lyriksp(l)itter
Newloki's Weblog
Reperire´s Blog
Roger Suffo
Schmerzwach
scythesociety
Slov ant Gali
Slov ant Gali Lyrik
Textreich
Traumranke
Vögelchen´s Blog
Vendog!
Verl. Paradies
Wesen n. Mensch
Zoopersaz´ Blog















Letzte Kommentare