Als einst die Zeit stand still der Welt im Schock
bließ ihr ins Segel treibend Hass
setzt am Meer auf Kurs die Gorch Fock
hatte im Laderaum ein Pulverfass
Die Besatzung, wie entflammt, brennend im Mut
nicht wissend, welchen Geist sie riefen
in ihrer Verzweiflung geeint, wie blind vor Wut
sie erweckten ihn aus tiefsten Tiefen
Als heimlich vom Fass lief ein Tropfen vom Blute
tropfte schicksalhaft gar bis zum Grunde
öffnete der Bestie den Schlund, die sonst ruhte
wittert selbst die Glut der kalten Lunte
An Bord derweil, dort erkannten eifrige Lümmel
ein Täubchen, es ließ sie Gefahren erahnen
versetzte die Besatzung in ein wildes Getümmel
war nur gekommen, sie zu warnen
Laut schlug der Alarm, sie gehorchten auf´s Wort
die Taube am Himmel, als Hexe zu jagen
befahl der Kapitän, schlich sich heimlich so fort
sie beschäftigt eine Schlacht zu schlagen
Ins Nichts segelte so, wie verloren, ein Schiff
schlug ihnen dort dann auch die Stunde
im Ganzen ihr Kahn, nur ein tödlicher Griff
zog ihn der Kraken schon zu Grunde
Gerichtet durch seinen verschlingenden Biss
brüllten die Gören, schrien die Wichte
er kannte keine Gnade, der sie dann zerriss
verteilte am Grunde der Geschichte
Nicht einer der Namen, der am Ende geblieben
in den Tiefen blutet Schicksals Wunde
ein Schiffsfriedhof, wohin Besessene trieben
und am Ende ihnen schlug die Stunde
Seither nun treibt das Täubchen in den Meeren
sieht sie tief unten, ein letztes Mal winken
fernab vom Krieg, dem Tod und den Heeren
zu ihnen friedlich bald herabzusinken
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