Der Visionär, mit dem Blick in der Ferne
man sieht, wie du dich gerne siehst
der Kapitän, so hattest du dich gerne
sehe wie gerne du vor Wahrheit fliehst
Denn krächzend geht es nicht zur Neige
aus langem Schatten, tief im Dunkel
spielt schief die Töne, zweiter Geige
Frust entwächst aus dem Gemunkel
Auf den verlassenen Pfaden eingereiht
mit einem Mal, da wurd’s dir klar
hörst Applaus aus der Vergangenheit
der ja, eigentlich, der deine war
Bis zu dem Tage, als plötzlich Licht
ein Herz, zart wie Samt, zäh wie Leder
durch dich schien, sich in dir bricht
ein Schmerz, unter Druck, wie eine Feder
Wie hast du geschlagen und gerungen
Schreck fuhr durch deine Glieder
vom Boden bis zum Himmel gesprungen
geht nun warm langsam dar nieder
Wie ein Zauber, der belebende Regen
tanzt wie tausend bunte Lichter
dies Kind stürmt raus, welcher Segen
sieh hin, es erhellen die Gesichter
Gespreizte Arme, Augen geschlossen
dreht sich´s im Freien, dies Kind
von ihren Augen kommt´s geflossen
zart bewegt im Hauch von Wind
Auch ich musst raus, dass Grollen hier
wieder hinter der Bühne, alleine gelassen
nur ein Engel im Regen, die Musik in mir
muss in Leidenschaft sie tanzen lassen
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