Posts Tagged ‘Krieger

30
Sep
11

Seinen Meister zu finden

Ich sehe mich handeln, höre mich sagen
doch sehe über allem Zeichen
sie einzig sind´s wert, ohne zu fragen
wird mein Glaube an sie reichen

Nur das Vertrauen an sie wird mich lehren
mir Stärke und den Mut beweisen
die Meister zu bitten, sich zu bewähren
einsam durch die Welt zu reisen

Jeder wahre Krieger hat sie je erklommen
wahren Kampfes höchste Hürde
den Kampf sich aufzugeben angenommen
dessen Opfer bringen ihn zur Würde

So adelt´s zur Demut, des Menschen Bürde
Bedeutungen zu schwer zu tragen
´s tadelt nur jenen, der bereit nie sein würde
scheinbar unbedeutend anzuklagen

Vertrauen kann der Mensch nur wagen
durch die bedingungslose Liebe
stets trotzend Zweifler selbst zu sagen
guter Glaube trotzt dem Hiebe

Es kann jeder Tag neu mir die Enden verheißen
Dank deiner Gaben, dir mein Gott
im Vertrauen zu dir will ich mich beweisen
stets dienen wie du mir im Trott

Es muss im Lehrling diese Einsicht reifen
Gelegenheit macht zum Diebe
wahrer Meister auch zum Ziel begreifen
aufzuzeigen, wenn nichts bliebe

Nur Wahrhaftigkeit lässt meine Einsicht reifen
Gelegenheit bestiehlt selbst Diebe
bitte Meister, lass´ mich als Ziel dich begreifen
bedingungslos, dem Kampfe zur Liebe!

18
Sep
11

Engel und Krieger

Ich bete gerade zu diesem einen Engel
der nun endlich wieder mir zusammen hält
der Schönheit Blüte und der Hoffnung Stengel
die ganze Welt, die im Wahn längst zerfällt

Ich bitte dich, komm nur hierher zurück
will so gerne in den Himmel dich heben
die neue Welt dir zeigen, Stück um Stück
zusammen einmal über den Dingen schweben

Der Gedanke alleine, er tut mir so gut
nur einen Tag gemeinsam mit dir zu sein
möchte so sehr niederknien vor dem Mut
dich umarmen, bis zum letzten Sonnenschein

Doch diese düsteren Gedanken, sie quälen
hättest es doch vielleicht so teuer bezahlt
den mutigsten Weg aller Tugend zu wählen
jeder Ruf nach dir, der in der Ferne verhallt

Wir alle haben deine Not nicht gesehen
doch trotz der Angst vor diesem Biest
konntest für einen Menschen sehr weit gehen
egal, wo du bist, hoffe, dass du mich siehst

Wie sehr ich deinen Mut doch´hier verehre
dein Andenken auf den Händen gar trage
deinen Eltern nochmal den Engel beschere
für die schlimme Antwort, auf traurige Frage

Kann ich mich gerade im Spiegel doch sehen
wie eine Träne über meine Wange fließt
so kehrst du zurück, um mit mir dann zu gehen
mit einem Lächeln, dass wie Blumen du gießt

In meinem Körper ist zurück nun die Kraft
es fängt an zu heulen sogar dieses Biest
wie eine Rückkehr, die Unmögliches schafft
mit ihr das Blut durch toten Körper schießt

Egal, was du willst, wir werden es machen
für einen Engel Gerechtigkeit zu schaffen
so lange weinen, singen, tanzen, fühlen, lachen
so wird’s das Biest schon im Scheine dann raffen

Ich will mit dir all die Kämpfe einfach wagen
und ist es des Teufels vierte Staatsgewalt
will ich mit deiner Stimme ihr auch sagen
sie ist nicht mal einen einzigen Gedanken alt

Gabst deinen Mut und nahmst mir die Angst
meinen Frieden habe ich eh lange gemacht
sagst mir noch „wenn du willst, du kannst“
erinnere Menschen, der nur zum Kämpfen erdacht

Bis zu dem Tage werden deine Flügel uns tragen
ich will die Schönheit nicht zu denken wagen
könnte ich dir Hand-in-Hand gar Danke sagen
und ein Kuss bloß reicht, um nie zu verzagen

Alleine der Krieger und sein Engel
sind am Ende dann die Sieger
eine vorlaute Göre und ein Bengel
erobern Welten. Als Engel und Krieger.




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