Posts Tagged ‘Kind

28
Apr
12

Falling in Love

Sicher trägt der Mensch die Liebe
mit der Wiege schon im Herzen
doch können Gelegenheit und Diebe
das hellste Licht selbst schwärzen

Zu viele der Herzen hoffen heut´ still
sie lernten es schon bei den Eltern
das nicht einer sie auch wirklich will
zwischen Webcamfick und Zuhältern

Nimmt Manchem das moderne Leben
die Sehnsucht geht von ganz allein
bei all dem Hass, den Menschen geben
will man lieber Keinem je zu Nahe sein

So treffen dann viele, den sie hoffen zu lieben
am Leidensweg, wo man auch durchgemacht
und einigend Angst, dass sie einsam sonst blieben
hat bald ihr Kind. Einsam auf die Welt gebracht.

25
Okt
11

Trendsetter

Im Trend sucht man den eigenen Stil
der, entgegen dem Trend, ihm zum Opfer fiel
modebewusst, aufgestylt und frisiert
wirkt, eben im Trend, oft so etwas kleinkariert

Wer kann dort alles und weiß oft Nichts
ging eigene Wege, Menschenmengen angesichts
dessen Freiheit, die jeder so gerne hätte
hängt oft nur am seidenen Faden, als Marionette

Wer erkennt von Morgen Glückes Kind
wo Reichtum reich macht, modisch Moden sind
die  ihre Auftritte im Rampenlicht hatten
genauer betrachtet sooft erleuchtet vom Schatten

15
Okt
11

Bitte, mein Kind

Ich sehe dich, mein Kind
liegst still, in der Wiege meiner Träume
in ihnen dich zu hüten
tapezierte voller Hoffnung ich dir Räume
ich sehe dich, mein Kind
wie die Sehnsucht zog zu Andren dich hin
mit ihnen wild herumzutollen
begannst so zu wachsen, nach deinem Sinn
ich sehe dich, mein Kind
auf deinen Reisen nun mit der Ungewissheit
ich wollt´s nie wahr je haben
doch musst´ heute wohl kommen, deine Zeit

Ich sehe dich, mein Kind
wie du gehst dort am Wege, Stück um Stück
wein´  ich diese Tränen nach
vom Horizont aus blickst du nochmal zurück
seh´ ein letztes mal dich winken
los, auf mein Kind, nun geh´ schon dein Stück!

Bitte, mein Kind.
Bitte kehr´doch zurück.

03
Jul
11

Lebe wohl, mein Kind

Einen Moment nur in Gedanken
Augen geschlossen, Pflanzen die ranken
diesen einen Moment bin ich wieder
öffne vorsichtig nur meine Lider
plötzlich ein Blick, so wunderbar
gleicht Meinem, als ich Kind noch war
will zu streicheln, zu grinsen beginnen
doch ich sehe seine Träne rinnen
das Kind so traurig, es winkt
Schultern hängend, der Kopf, er sinkt
schreiend kann ich nur noch flehen
beginnt der kleine doch sich wegzudrehen
muss ihn einfach laufen lassen
so sehr ich versuche, ihn auch zu fassen
weinend knie ich nur noch dar nieder
nie gewesenes Kind, es kommt nie wieder
weinend starre ich auf die kalten Fließen
als die Gedanken nur so durch mich schießen
weinend nur noch, so musste es gehen
hätte ich seine Augen doch wirklich gesehen
weinend verliere ich, was mich noch trug
er sah es ein, ich werde nie alt genug
ihn in den Armen zu halten, meinen Traum
verloren weinend, in diesem kalten Raum
um wirklichen Teil, den´s unwirklich nur gibt
weinend um den, der mich bedingungslos liebt

Weinend liege ich hier nun schon Stunden
meine Seele so dringend, nach Hoffnung erkunden
zwischen diesen Tränen habe ich sie gefunden
schon ok, denke ich, ich komme über die Runden
nur alleine kann ich gerade nicht stehen
brauche deine Hilfe, bitte hilf mir zu gehen
plötzlich stehe ich fest auf den Beinen
beginnt die Trauer sich im Herz zu einen
kann mein Kind, als Sonne, am Morgen erscheinen
wird dazu mein traurig Liedlein erklingen
die ganze Welt, sie soll´s mit mir singen
je fester verwurzelt, desto höher soll´s springen
will bis ans Ende dieser Welt dich bringen
ich habe meinen Traum dafür gegeben
werde weiter so, bis zum Ende leben
selbst wenn´s der Menschen gäbe nicht einen
bliebe ich halt liegen, würde ewig hier weinen
einsam wird so mein Blümchen sprießen
selbst am Grabe, an dem keine Tränen fließen
kommt keiner zu sehen, wie glücklich wir sind
wird mich keiner je kennen, außer mir und dem Kind.

25
Feb
11

Wohin Führer lügen

Zur falschen Zeit, am falschen Ort
er war in den Wahnsinn geboren
so ging er dann als Kind schon fort
mit Führer´s Worten in den Ohren

Dieses Kind, so wild entschlossen
man hatte ihm das Hirn gewaschen
verlor seine Unschuld, hat geschossen
die weiße Weste, voller Lügen ihre Taschen

Von der Rasse, Lebensraum im Osten
sein Kindheitstraum dafür zu kämpfen
er ahnte nicht, was er würde ihn kosten
doch brennende Erde begann zu dämpfen

Junge Freunde fielen, Kinder und Frauen
all das Blut, die klirrende Kälte der Nacht
doch gab kein zurück mehr aus dem Grauen
Krieg war seine Heimat, wofür er gemacht

Bis  er dann vom Feind umstellt
betete er noch verzweifelt darum
Führer´s Versprechen, dass es auch hält
doch man hatte ihn verkauft für dumm

Hungernd, dürstend, frierend, verlassen
kam im Kessel leider dann der Tag
als er sah, wie Kameraden sich aßen
an dem auch er der Verzweiflung erlag

Was hätte er wohl alles gegeben
hätte er nur vorher schon gewusst
was ihm bedeutet, nichts wird überleben
diesen Krieg, in den er mit 17 gemusst

Wo er am Ende dann alleine gelassen
in dieser Lüge, die er lebte
begann er noch alles, sich  zu hassen
als das Blut gar an den Zähnen klebte

Hörte er den Führer durch´s Rohr
das er Stalingrad hat aufgegeben
s´ war der Moment, in dem er erfror
an Hass verloren sein junges Leben

Zur falschen Zeit, am falschen Ort
er war in den Wahnsinn geboren
so ging er dann als Kind schon fort
des Führer´s Worte in den Ohren




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