Posts Tagged ‘Hügel

26
Sep
11

Gemeinsam. Einsam. Gemeinsam.

Wieder eine Stunde vor´m Spiegel
in dem ich mich selber nicht sehe
liegt in der Luft ein heiliges Siegel
egal wohin ich den Kopf auch drehe

Als wäre er überall hier im Raum
ich kann meinen Engel hier spüren
kalte Kacheln, im schönsten Traum
fliegend die Gedanken mich führen

Zurück zu meiner schlimmsten Zeit
Wahrheit des einen, dem anderen Lüge
beide gingen dabei doch viel zu weit
hoffe, dass ich mich nie mehr so belüge

Was habe ich dir damals nur angetan
festgekrallt riss ich dir tief eine Wunde
Teufels Bilder, wo einst Träume waren
Narben tun vom Kampf noch die Kunde

Du zeichnest nun die schrecklichen Bilder
mit jedem Strich will ich dir wieder näher
jeder Blick macht die Leidenschaft wilder
jede Träne zeigt, ich brauche dich so sehr

Diese zauberhafte Art, einzigartig, wunderbar
weine aus Freude, für den der vor dir nur steht
gebannt steht dieser Mensch einfach dann da
genießt deinen Zauber, der nie wieder vergeht

Sehe im Traum zum Horizont dich fliegen
in dem nur mit dir das Gute kann siegen
sehe dich im Traum, in meinen Armen liegen
in denen du mich zum Frieden kannst wiegen

Überall in mir spüre ich es wieder brennen
dieses Feuer, Spreu vom Weizen zu trennen
vor dem Ungeheuer, böseste  Bestien rennen
zurück im Dunkel ihre Heimat zu kennen

So seh ich im Spiegel, Mensch der nun geht
zu erklimmen auch die steilsten der Hügel
der jeden Kampf zu kämpfen wieder versteht
vor seiner Angst beschützen ihn Flügel

Ein Mensch, der am Horizont die Sonne sieht
die Welt zu erobern, hörst du sein Gequängel
dich tanzen zu sehen, denn ich bin dein Lied
sing´s nur für dich, denn du bist mein Engel

14
Sep
11

Der Engel Blutdurst

Ein junges Leben mit vielen Enden
Schicksals Lücke ließ dich wenden
Dämonen die mit Wahrheit schänden
blieben Narben auf den Kinderhänden

So zog in die Welt mit diesem Schmerz
der schönste Engel und sein reines Herz
doch zu tief gefallen, zu hoch geflogen
machtest um dich selbst bald einen Bogen

Bis eines Nachts zum Mond der Wolfe nun
zu den Dämonen singt, die Herzen ruh´n
wo zu Nächten Himmel auf sich schwingt
ein toter Körper nur zu Boden sinkt

Es trugen dich die gebrochenen Flügel
über die Erde, bis zu Schicksales Hügel
wo all die jungen, die verlorensten Seelen
jede Nacht, sich gegenseitig einsam quälen

Dann zu jener, der verhängnisvollsten Nacht
bis ein dunkler Magier dort halt gemacht
so ließ er die jungen Seelen dann singen
bis Geister konnten ihm die Bestie bringen

Sie verzehrte dann im tiefen Schlunde
deine Träume nun als Schaum vor´m Munde
im Schatten düster und der Nacht anonymer
machst Welten noch bunter, Grase noch grüner

Trat  ein junger Mensch dir ins Leben
wollte nehmen, was du nie wolltest ihm geben
so riefst du in der Stille einer dunklen Nacht
der Bestie Kraft, die dich glücklich nun macht

So waren´s Engel die sich schließlich schufen
zu den dunklen Geistern ihrer Macht berufen
damit den Bruder und die Schwester zu laden
ließen jeden Fremdling in der Hölle braten

Schwer beladen mit der unendlichsten Schuld
überspanntet ihr die Bögen, der Götter Geduld
viele Wege die zum Ende sich neigten
als alle Finger auf ein einzges Ziel dann zeigten

Einen Moment durftest du sie noch fühlen
der Opfer Blute, in Wellen dich dann fortzuspülen
zwischen Kadavern und Leichen, nur die Kühlen
bis heute sieht man noch im Wahn sie wühlen

Ohne zu leben, zu denken, nochmal zu fühlen
frisst du nun Herzen, mit Blut runter sie zu spülen
ein Engel, der sich ewig  noch nährt nur am Wahn
der einst flog. Er geht nie mehr hin, woher er kam




Blog Stats

  • 57,611 hits

Gedanken-Feed

Ein Klick bis zum Feed-Abo

 Mit einem Feed-Reader abonnieren

Meine Gedichte HIER abonnieren

FollowMe


TwitterCounter for @Macaveli85

August 2014
M D M D F S S
« Jul    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Archive

HTML-Tags


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 26 Followern an