Einsam fliegt ein Teppich durch die Wolken
wo wir gestern noch Träume molken
reibt einsam die Hand nun an der Lampe
verlassen steh´ ich vor der Rampe
Träume einsam meinen Traum vom Fliegen
von den Welten, die dahinter liegen
träume einsam meinen Traum vom Siegen
dich sicher hier im Arm zu wiegen
Seh´s vor mir steh´n, das güld´ne Ganze,
sehe blitzend Augen in dem Glanze
es steht wie starr vor mir, in seiner Kälte
kein Wort, das meine Nacht erhellte
Doch ich reibe unbehelligt, einfach weiter
die Trauer macht mich oft gar heiter
kann nicht aufhören, muss dich berühren
lass´ die warmen Finger Feder führen
Du lehrst mich so streng was ich vermisse,
gabst mir erst Sinn, für das Gewisse
selbst´s Gold in der Hand reizt mich nicht
spiegelt im Glanze nur dein Gesicht
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