Posts Tagged ‘gemeinsam



30
Sep
10

Lasst uns. Geimeinsam.

Egal

rote
gelbe
schwarze
weiße

egal
welche Farbe
im Hirn die braune Scheiße

Kartoffel
Spaghetti
Curry
Baguettefresser

so reich gedeckt
unsere Tafel
Abwechslung schmeckt
die Würze
macht´s doch nur besser

nur die an den Rändern
wollen´s ändern
verteidigen nie reservierte Plätze
einfach. Mit ihrem Messer

Scheiß auf diese Vollpfosten
möchte gern´ alles mal kosten
kultiviert multikulturell speisen
die ganze Welt sehen
gar, ohne zu reisen

drum, ihr Menschen aller Länder
scheißt mit mir auf die eh braunen Ränder
kommt zu Tisch
jedes Gemüse, alles von Fleisch bis Fisch
nehmt eure Hände
macht dem Hass ein Ende

lasst uns
gemeinsam glauben
ans Leben, lasst es uns ehren
gemeinsam Gebete sprechen
gemeinsam letzte Grenzen brechen
lasst uns gemeinsam
von der reichen Tafel zehren.

11
Sep
10

Wunderbar dunkel. Wunderbar kalt.

Dieser Raum, so dunkel und kalt
junges leben. Wirkt hier gebrochen und alt
winselnde Lieder. Von geplatzten Träumen
Klingen. Wurden vor Mündern zu Schäumen

Dieser Raum, so dunkel und kalt
all die Lieben. Haben hier ihren Halt
ihre Schreie. Hinter  den kalten Wänden
suchten Halt. Bezeugt nur von Händen

Abdrücke an blutverschmierten Wänden
Zeugen verzweifelter Kämpfe. Die alle hier enden
dieser Raum, so dunkel und kalt
gegen Einsamkeit. Man wird hier gemeinsam nicht alt

All die Lieben. An der Wand als Trophäen
tote Gesichter. Die nur tot noch nach Leben flehen
so bleibt er reglos einfach stehen
gegen Einsamkeit. “Zu den Trophäen schnell gehen”

So bleibt er reglos einfach stehen
im Spiegel. Kann  er hinter den Augen nur  sehen
diesen Raum, so dunkel und kalt
grinst. “Nie mehr einsam. Die ganze Jugend.” Wird hier gemeinsam. Nicht alt.

23
Aug
10

Hoffnung vergossen

Eine neue Hoffnung, neue Menschen, neue Chance
wieder neuer Morgen. Durch Zweifel, wie in Trance
alles beim Alten. So platt, die Beine so schwer
wieder so viele Worte, wieder der Kopf so leer

Eine neue Hoffnung. Durch die Neugier beschwört
auf der Suche. Hab ich redend. Wieder nur mein Echo gehört
in die Augen gesehen. Verständnis gesucht. Der Hoffnungen Band
redend. Im Stolz. `S ist wieder in künstlicher Hitze verbrannt

Ein Blick nach unten, wie die Tropfen verrinnen
muss mich reinwaschen. Wieder auf Morgen besinnen
der Raum füllt sich. Langsam mit heißem Dampf
den Nebel vor Augen. Löst sich meiner Gedanken Krampf

Mein Blick geht nach oben. Ein Kegel von Licht
offenbart diesen Tanz. Wie Tröpfchen, gedrängt und dicht
unbedrängt, nie zu weit, nie zu nah, so harmonisch
gemeinsam tanzen. So komplex, doch nie chaotisch

Sieht man sie links. Sieht sie rechts. Hin. Her. Schwebend
vom zartesten Winde erschüttert. Stabilste Einheit ergebend
“ach, könnt ich´s wie sie. In Hitze vergehen. Sanft zusammen schweben
zu Boden gefallen. Mit euch. Gemeinsam. Fließend. Einig. Ewig leben.”




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