Posts Tagged ‘gemeinsam

06
Aug
12

Kampfansage

Laut unsrem deutschen Präsidenten
so sprach er´s vor Soldaten
kann´s hier auf Erden nie im Leben
den Frieden ohne Krieg je geben
dabei zeigte er sich so voller Trauer
kurz vorher, vor der Klagemauer

Er selber scheint es nicht zu erkennen
von der Spitze der Gesellschaft,
dass seiner langen Rede große Worte
vor einem der traurigsten der Orte
für all die, die man ermordet und gemeuchelt
sie sind so nichts, als bloß geheuchelt

Weil er selber sich für klüger hält
als die, die ihm zuvorgekommen,
deshalb spielt er heute einfach heiter
das schrecklichste der Spiele weiter
wollte er Opfer im Gedenken ehren
sollte ihr Schicksal ihn eines Bessren belehren

Gemeinsam müssten wir es verstehen
wir stimmen ihm zu, lassen wir alles, wie´s ist
wenn wir weiter nur hadern und die Nasen rümpfen
wir stimmen ihm zu, trotz all dem Schimpfen
denn Eines steht doch sicher fest: Niemals im Leben
wird´s mit Führern wie ihm wahren Frieden je geben

30
Mär
12

Ausweg

Leider
irren wir
wenn wir glauben
der Schlüssel zur Wahrheit
läge in den Dingen
die wir bereits
erfahren
schriftlich beschrieben
und bis zur Unkenntlichkeit
verrechnet haben

Leider
sind wir
viel zu bequem
Hinweise anzunehmen
die verborgen liegen
als Relikte
zwischen den Zeilen
unserer Wahrheit
die Tür zu erkennen
auf die sie deuten
die so verborgen liegt
hinter der Grenze
dessen, was wir annehmen
als das Unmögliche

Leider
macht uns das
viel zu ängstlich
gemeinsam
Kraft aufzubringen
die es bräuchte
sie endlich einzutreten

Diese Tür
hinter der
in der Verborgenheit
höhnisch grinsend
die Erleuchtung liegt
sich selber wiegt
in der Sicherheit
und daran erfreut
am finsteren Spiel
mit unseren Sinnen

17
Mär
12

Dieses Gefühl

Dieses Gefühl, was sie auch sagen, wie sie auch heißen
das letzte Kapitel, es wird erst Wahrheit beweisen?
dieses Gefühl, was sicher scheint, es wird dich zerreißen
das letzte Kapitel kann Verdammnis nur heißen?

Dieses Gefühl, wenn sie sagen, es ginge um dich
innerlich, innerlich weißt du, sie fühlen nur sich?
egal, wie oft sie auch sagen, man kämpfe um dich
innerlich spürst du bereits, wie man dir wich?

All deine Worte, deine Sorgen, dein Leid und die Klagen
wie sehr du auch willst, kannst es Niemandem sagen?
diese Angst, um all deine Träume, von besseren Tagen
wie sehr du auch müsstest, nie könntest du´s wagen?

Mit der Wahrheit im Kopf, im Herz den Dämonen
wie schnell du auch fliehst, er wird dich bewohnen?
Das Ende vor Augen, kannst´s so sehr noch betonen
wie sehr du auch flehst, keiner will dich verschonen?

Bitte, suche weiter, du findest den Sinn in den Dingen
selbst, wenn dich die toten Engel schäfrig singen
bitte, glaube mir, mein Kind. Dein Lied wird erklingen
selbst, wenn die Storche scheinbar Tote bringen

Egal, wie bitter, egal, wie traurig und egal, wie verdorben
glaubst du an uns, hat der Teufel dich umsonst umworben
egal, wie bitter, egal, wie traurig und egal, wie verdorben
glaubst du an uns, bin ich am Ende nie umsonst gestorben

Was dir zum Leben nóch fehlt, dass kann man dir geben
denn, wer immer du auch bist. Ich will dich erleben
wenn uns der Glaube nie fehlt, wir werden´s erstreben
denn, wo du auch sein magst. Ich will dich erheben

Wenn du nur lebst, werden, die sich sicher schon schienen
am Ende sicher bekommen, was sie wirklich verdienen
wenn du nur lebst, werden, die so verloren schon schienen
am Ende gemeinsam besitzen, was wir alle verdienen.

15
Mär
12

Herr, lass es Hirn regnen! (1)

Es scheint allzu lange noch nicht her, in NRW
da fanden sie´s, gemeinsam noch, ganz ok
so beschloss man doch noch einvernehmlich
„Diätenerhöhung? Ja, klar! Die nehm´ ich!“

Ja, die gleichen Leute, die befinden nun
sie könnten´s gemeinsam nicht mehr tun
um die Erkenntnis der Geldnot erweitert
lehnt man den Haushalt ab, Regierung gescheitert

Doch wer nun glaubte, sie würden´s bereuen
bewundert heut´, wie sie, gemeinsam, sich freuen
nun, nach Dreistigkeit und Kollektivversagen
sind sie, gemeinsam, dabei den Neustart zu wagen

06
Mär
12

Abschiedskuss

In den Sternen
der Nächte
dieser Zeit
steht unser Märchen nun
geschrieben
von zwei Menschen
die sich trafen
an einer Kreuzung
deren Wege
nie kreuzten
Hand in Hand
so lief ich
von da an
mit dir
einsam
immer weiter
ohne dich je zu berühren
sah so tief
in den Glanz
deiner farblosen Augen
ohne jemals
dein wunderschönes Gesicht
zu erblicken

Lippen
die sich niemals spürten
küssten sich so zärtlich
an einem Ort
an dem ich nie wirklich
war
nur wegen diesem Menschen
den ich nicht gekannt
der sich so geborgen fühlte
in meinen Armen
in denen er nie wirklich
lag
zur Ruhe gebettet
an diesem Ort
so heimisch
in der Fremde
die wir gemeinsam
erträumten

Doch nun wird es Zeit
loszulassen
was ich nie besaß
es zieht mich zurück
in die Heimat
die ich
nie wirklich
verlassen
lass´uns gemeinsam
ein letztes Mal
aus diesem Fenster blicken
eine Träne
in die Horizonte weinen
von denen leise die Lieder klingen
die nur für dich geschrieben
bis in schönste Träume singen
die erinnern werden
an Tage
die wir
nie gemeinsam
verlebten

Bitte
bringe mich
zurück
zu der Tür
durch die ich nie
gegangen

Ich will dich
endlich vermissen
diese wunderbare Zeit
erinnern
ohne jede
wirkliche Erinnerung

Bitte mein Schatz
bitte lebe
lebe wohl

23
Nov
11

Tweet 25

Was haben
das Denken
und der Fußball
beide
aber nicht ganz
gemeinsam?

Wer häufig
zum Abschluss kommt
trifft auch öfter
mal daneben

26
Sep
11

Gemeinsam. Einsam. Gemeinsam.

Wieder eine Stunde vor´m Spiegel
in dem ich mich selber nicht sehe
liegt in der Luft ein heiliges Siegel
egal wohin ich den Kopf auch drehe

Als wäre er überall hier im Raum
ich kann meinen Engel hier spüren
kalte Kacheln, im schönsten Traum
fliegend die Gedanken mich führen

Zurück zu meiner schlimmsten Zeit
Wahrheit des einen, dem anderen Lüge
beide gingen dabei doch viel zu weit
hoffe, dass ich mich nie mehr so belüge

Was habe ich dir damals nur angetan
festgekrallt riss ich dir tief eine Wunde
Teufels Bilder, wo einst Träume waren
Narben tun vom Kampf noch die Kunde

Du zeichnest nun die schrecklichen Bilder
mit jedem Strich will ich dir wieder näher
jeder Blick macht die Leidenschaft wilder
jede Träne zeigt, ich brauche dich so sehr

Diese zauberhafte Art, einzigartig, wunderbar
weine aus Freude, für den der vor dir nur steht
gebannt steht dieser Mensch einfach dann da
genießt deinen Zauber, der nie wieder vergeht

Sehe im Traum zum Horizont dich fliegen
in dem nur mit dir das Gute kann siegen
sehe dich im Traum, in meinen Armen liegen
in denen du mich zum Frieden kannst wiegen

Überall in mir spüre ich es wieder brennen
dieses Feuer, Spreu vom Weizen zu trennen
vor dem Ungeheuer, böseste  Bestien rennen
zurück im Dunkel ihre Heimat zu kennen

So seh ich im Spiegel, Mensch der nun geht
zu erklimmen auch die steilsten der Hügel
der jeden Kampf zu kämpfen wieder versteht
vor seiner Angst beschützen ihn Flügel

Ein Mensch, der am Horizont die Sonne sieht
die Welt zu erobern, hörst du sein Gequängel
dich tanzen zu sehen, denn ich bin dein Lied
sing´s nur für dich, denn du bist mein Engel




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