Im Dunkel nur mit Kerzenlicht
selbst das Blut ist hier geflossen
doch bindet nur Schmerz dich nicht
den du selber wie den Wein genossen
dem Weinenden im Angesicht
hast du es doch so sehr genossen
wenn es auch das Herz dir bricht
zur Wahrheit selbst ist´s nun geflossen
erlischt dir auch dein letztes Licht
wie sehr hast du es doch genossen
denn die Flamme selbst, sie erlosch nicht
Einträge tagged ‘blut
Ausgebrannt
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Feiner Zwirn
kalt
hinter der Stirn
preußisch pomadisiert
graues Blut
Hirn
mit Bildung
gerissen
in Gewissheit
hat er sich
selber
überzeugt
vom Wissen
ins Gewissen
geschissen
Der eigene Weg
Vorbei ist die Nacht
Tag beginnt
die Sonne lacht
diese Wonne. „Los, raus, geschwind!“
Sehe
meine hübsche Nachbarin
gehe
zu ihr hin
„heut will ich´s wagen“
nehm´ sie am Kragen
beginn´ sie zu schlagen
erst ins Gesicht
dann in den Magen
bis sie Blut erbricht
geht zu Boden. Sie will klagen
will ich nicht. Geb´ ihr den Rest. Mit dem Spaten
So viel Blut
des Lebens Flut
tut so gut
neuer Mut
In Nachbar´s Garten
zwei Alte
den Tod am Erwarten
halte
geduldig ihre Hand
reiß sie vom Stuhl und spalte
ihren Kopf an der Wand
Der im Alter
einer der Netten
da knallt er
zu Boden. Er will sie retten
falsch gedacht
besser ein Ende gemacht
und so lang auf ihn eingestochen
bis ihre Leiche verwest. Nie sowas schönes gerochen.
Solche Freude
so mach ich weiter
ab heute
für immer. So heiter
wie ihn Trance
keiner überlebt. Ohne jede Chance.
Ein letzter Rest
der schon nur noch hinkt
ein solches Fest
dieser Fisch. Der vom Kopf her stinkt
sollte ihn wählen
muss ihn quälen
will noch behaupten
muss ihn enthaupten
den Rest Körper auf Krücke
zerschneid´ ich genüsslich in Stücke.
Jetzt steh ich hier
zwischen Blut und Leichen
gestillt ist die Gier
letzte Schreie. Die der Stille weichen
seh´ mich im Spiegel stehen
hör´ letzte Opfer noch flehen
Plötzlich vergeht das Lachen
„wie konntest du nur?“
frag ich mich. „Das alles hier machen?“
Plötzlich mein Auge, es kullern die Tränen
„was sollte ich machen?“
aus dem Auge. Das starrte auf Leichen. Musste bloß gähnen
Und so leg´ ich mich. Zwischen Leichen, meinem eig´nen Verderben
zwischen toten Kindern. Strömen aus Blut. Nur noch hin und will sterben.
Da ich nicht möchte, dass die kurzen Gedichte und Texte auf dem “Board” hinter dem Umfang meiner Geschichten einfach in Vergessenheit geraten, stelle ich hier vorerst nur eine “Leseprobe” dar, weiterhin kann ich so jedem Leser die Entscheidung leichter machen, ob, wieviel und wann er Zeit ins Lesen investiert.
Bei Interesse findet sich die Geschichte unter der Elternseite “5. Geschichten” meines Blogs, Punkt “5.5 Traurig, aber wahr…”.
Oder ihr ladet euch, wenn ihr wollt, die Geschichte einfach als .doc herunter, dazu müsst ihr nur den Link unter dem Auszug klicken. Viel Spass!
„Traurig, aber wahr!“, er hört es schon wieder. Wie oft hat er diese Geschichte erzählt in den letzten acht Jahren, hundert, vielleicht hundertwanzig Mal.
Diese Antwort, sie kam sooft, sie kam jedesmal so überzeugt, jedes einzelne Mal.
„Ein Feigling, sich einfach aus dem Leben zu verpissen“, auch diese Wort vielen oft. Alleine diese Worte über einen toten Freund zu hören, es hat ihm sooft den Schlaf geraubt in der Nacht. Denn er weiß, sein Freund war kein Feigling.
(…)
Die traurige Wahrheit? Dieses Gefühl. Er hatte tatsächlich Recht.”
Wertvolle Wertelosigkeit
Sehen. Hören. Verstehen. Beschreiben die Dinge, wie wir sie sehen,
schulbuchmäßig gefühlsecht. Worte über Realität, die Realitäten übergehen.
Sehen. Hören. Verstehen. Beschreiben die Wege, wie wir sie sehen,
planmäßig planlos. Augen am Ziel, wissen wohin, doch nicht warum wir sie gehen.
Sehen. Hören. Verstehen? Beschreiben das Leben, wie wir es sehen,
gemeinverträglich egozentrisch. Im Sinne aller, zu überhören, wenn Einzelne flehen?
Sehen. Hören. Verstehen? Beschreiben das Recht, wie wir es sehen,
ungerecht selbstgerecht. Gutes Recht, im eigenen Sinn, an allen Verbrechen begehen?
Sehen. Hören. Verstehen? Beschreiben die Wahrheit, wie wir sie sehen,
abgeklärt unaufgeklärt. Auf unserer Welt, am Besten nur die eignen Wege zu gehen?
Sehen? Hören? Verstehen? Wenn wir beschreiben, dabei den Fehler begehen,
unmenschlich mitfühlend. Als Ziel anzusehen; alleine leben, möglichst bequem. Uns gemeinsam? Nur überstehen.
zerrissen
„Sie liebt dich? Sie liebt dich nicht?“ Musst es wissen,
dauernde Angst. Lässt dich verpassen, „sie könnt dich begleiten, ein kleines Stück“. Zerrissen.
Sie liebt dich? Sie liebt dich nicht. Lässt es sie wissen,
dauernde Angst. „Wird mich verlassen, trifft einen Anderen, bleibst alleine zurück.” Zerrissen.
Vergessen
Hatte vergessen. Wie man sich traurig fühlt, der Schmerz zu banal
sich ganz unten zu wissen.
Gewohnheit. Am Tage zu glauben, kann schlimmer nicht werden. Fatal.
Hatte vergessen. Weiß nun wieder, um den Schmerz. Traurig sein, was es heißt
ganz unten. Alleine zu sein,
Traurigkeit. Nachts erwachen, wissen. Wahr nun die Angst, die jedem Traum dich entreißt.
www.Identitätskrise.de/ich?
„Ja. Du. Genau du, viel redend, nichts sagend. Der nur über´s bloggen bloggt,
der glaubt an seine Worte, dass sie hätten Wert. Der Werte zerstört,
genau du. Rättenfänger, der über den Sinn redet, nur mit Illusionen lockt,
der glaubt an seine Worte, dass sie wären wichtig. Fühlst dich erhört,
fühlst einen Thron. Du, der gebückt, leer, nur vorm düster-flimmernden Nichts hockt,
du, der glaubt, den Sinn zu kennen. Von Sinnen verlassen, vom Sinn empört“,
„unerhört!“. „Du. Genau du. Sooo überzeugt? Widerspruch. Wie plötzlich dein Atem stockt,
bist völlig geschockt. Sage brauchst Augen zum Reden, selbst Tränen, sie werden gehört,
bist nicht erleuchtet, sondern völlig gestört. Redest vom wir, du, der nur alleine da hockt,
nächtelang zockt, über Spiele gar bloggt, im Auftrag der Wahrheit. Eindeutig. Gestört.
Ja. Du. Hast 800 Freunde, doch bist immer einsam, social Network, in dessen Maschen –
zu zappeln, nur das ist gemeinsam. Wissen ist Macht“, haben´s gedacht. Plötzlich verderben,
Tag X, Server down. Welt im Dunkel, trotz google earth, ausweglos, auf gepackten Taschen,
mit Wissen überladen. Sterben. Vererben? Fünf Worte, „kann nicht mehr angezeigt werden.“
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