…einen der besten Menschen unter den guten Menschen.

Ein paar Jahre ist´s her. Bekannt. Begehrt? Alleine.
Wie jeder andere, zwei Augen, zwei Beine,
doch auf dem Weg zum ich, Probleme, Steine,
ein Treffen. Ein Gespräch. Nie wieder alleine.

Keine Idee, wie ich´s beschreibe, wie ich´s sage,
erinner´ den Anfang, erinner´ die Frage:
„Warum bin ich hier? Was hast du vor mit mir?“
„Seh´ deine Tränen. Abends. Alleine. Brauche zwei Jahre, ich nehme sie dir.“

Zwei Jahre später. Der Moment meines Lebens,
das schönste Geschenk, für die Mühen des Gebens,
„Kanns nicht beschreiben, aber, wenn ich denke an dich,
bist kaum noch ein Mensch. Bist ein Engel für mich.“

Unser Weg dorthin, nicht zu beschreiben, nicht mal geheuer,
nur zu verstehen, wenn´s klingt, wie ich´s fühl, so brennt es wie Feuer,
unser Weg dorthin, war so hart, war so verdorben,
wär´ fast verzweifelt. Wär´ fast gestorben.

„Mein nächster Geburtstag, der 25. Vielleicht bin ich nicht da,
vielleicht kein Tag, an dem ich werde. Vielleicht einer, an dem ich war.“
„Sag das nicht, kann nicht ohne dich Leben!.“
Fast mein Leben verloren. Hast du mir die Kraft zu leben gegeben.

„Musst du nicht, musst du nie, denn bin ich weg, fühlst nur noch den Schmerz,
wirf den Blick nach innen, bin immer da, sieh in dein Herz.
Bist du verzweifelt, ratlos, trotz allem Tun, trotz allem Machen,
wirf einen Blick in den Himmel. Sieh mich dort lachen. Über dich wachen.“

Hast gezweifelt, war nicht zu begreifen, alles zu viel,
doch hast verstanden, nun teilen wir ein Ziel.
Hast gezweifelt, war nicht zu begreifen, alles zu viel,
doch weißt jetzt wofür. Setz´ zur Not alles aufs Spiel.

Waren auch deine Augen, „wollte nicht mehr, dacht, wär nicht normal,“
dieser wunderbare Mensch. Diese verfluchten Menschen. Der Moment so brutal.
Doch verspreche dir, ´s war nicht umsonst. Können lange warten, lange hoffen,
dass ich schweige. Ruhe gebe. Niemals, diese Rechnung ist offen.

Hab keine Angst. Bin ich verzweifelt oder bin ich alleine,
ich denk an die Augen, wie sie mich ansehen, hoffen. Diese Augen sind deine.
B wieder wütend. Entschlossen, angetrieben, kann wieder hoffen,
du weisst: Ich gebe niemals auf. Diese Rechnung ist offen.

Egal wie bitter. Egal wie verzweifelt. Egal wie hart,
würde niemals tauschen. Der gleiche Weg. Dis zum hier. Weg vom Start.
Jeder Schmerz, jede Träne, bis zum hier,
jederzeit wieder. Wieder arm, ohne Geld. Reich. Nur wegen dir.

Egal wie lang. Werd weiter kämpfen, zur Not alles geben,
dein Traum wird wahr. Die Menschen stehen auf. Ein besseres Leben.
Alleine für dich, deinen, unseren Traum, versprochen, ich werde alles geben,
kleiner Bruder, bester Freund. Vereint. Unbegrenzt. Nicht mal durch´s Leben.


5 Responses to “2.2 Unser Weg”


  1. 18. März 2010 um 23:33

    Man könnte ja jetzt sagen, dass es dir nur besonders gut gefällt, weil es für dich, weil es über dich ist. Oder man siehts, wie´s ist, was wir beide schon wissen. Es besonders gut, weil es für dich, weil es über dich ist ;-P !!!!!

    Danke, danke für alles!!!!!!!

  2. 2 Sendak
    18. März 2010 um 23:03

    Ich hab ja schon viel von dir gelesen…oder besser gesagt alles =)
    dieses Meisterwerk gefällt mir allerdings am besten aber das liegt
    wahrscheinlich daran, dass es von uns handelt!
    Als ich sagte, dass ich mir von dir auch mal ein Gedicht wünsche
    hatte ich noch keinerlei Vorstellungen was mich erwarten könnte!
    Alles Denkbare hast du natürlich weit übertroffen, was mir ja eigentlich
    schon von vornherein hätte klar sein müssen he he :P
    Der Text zeigt wahrhaftig unverhüllt “Unseren Weg” der bei Lichte gesehen viel zu lang für ein Gedicht wäre! Dieses hier entpupptt sich allerdings als “des Pudels Kern” und zeigt mich aus einem Blickwinkel, den ich selbst noch nicht betrachtet habe. Ich werde beim lesen an Dinge erinnert, die ich beinahe schon vergessen hatte!
    Das alles gibt mir beim Lesen das wunderbare Gefühl den Inhalt schon zu kennen und dennoch überrascht zu werden! Ich habe bei jedem Wort ein klares Bild in meinen Gedanken und kann mich in jeden beschriebenen Schritt des Weges einfühlen. Klar ich war ja auch dabei…aber das ist das Sahnehäubchen, das mir bei deinen anderen Texten immer gefehlt hat. Ich war Zuschauer oder Statist und habe versucht mich in die Geschichten reinzuversetzen, die ich mehr als Außenstehender betrachtet habe
    …but I couldn’t feel you =)
    Jetzt spiel ich die Hauptrolle und jaa…. “I Can Feel You”
    Das ist eben unser Ding. Unser Schatz. Und ich werde ihn beschützen.

    Jeden Tag.

  3. 3 Sendak
    18. März 2010 um 23:31

    Um Missverständnisse auszuschließen wollte ich noch hinzufügen, dass mir bei deinen anderen Gedichten nicht wirklich was gefehlt hat. Ich kannte den Unterschied ja vorher nicht. Ich mag all deine Texte und bin zu hundert Prozent von deiner Genialität und deiner Schöpferkraft überzeugt. Ein treuer Fan sozusagen. Dieses für mich persönlich sehr bedeutsame Exemplar jedoch verdient eben ein Extra-Sternchen, weil es mir besonders gut gefällt und für mich ist. ;-P

  4. 4 Sendak
    6. Juni 2010 um 05:04

    My eyes are open, head is racing forever
    Got an army behind me, a federation of terror
    They can blindly define me as the insomniac zombie
    Who shot ya, look at ya, you remind me of Gandhi

  5. 6. Juni 2010 um 07:59

    Dear Lord can ya hear me, when I die
    Let a thug be strapped, fucked up, and high
    with my hands on the trigger, Thug get ya
    Stressin like a motherfuckin drug dealer
    And even in the darkest nights, I’m a Thug for Life
    I got the heart to fight now
    Mama raised a hellrazor
    why cry?


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