Author Archive for Sebastian Deya

22
Dez
14

Wem hier was fehlt

Sie nennen andre Menschen gern verloren
und glauben die Wahrheit zu nennen,
dabei sind die Kinder in den Tod geboren,
weil sie die Wahrheit nicht erkennen.

Die, die andre zu benennen wagen,
sind Verlierer, die verschwinden,
wenn sie sich dann selbst nicht sagen:
NUR WER SUCHT, DER KANN FINDEN!

22
Dez
14

Bitte wartet doch

Ich sehe mich am Fenster stehen,
heute, an Tag eins,
den Wind ein Blatt verwehen,
Ziel hat es wohl keins.
Ich will ein Stückchen gehen,
durch die kalte Nacht,
an Tag zwei muss ich verstehen,
was mir große Angst macht.

Ein kleiner Junge, hin und her,
die Mutti läuft vorneweg,
er schleift den braunen Teddybär,
grinsend durch den Dreck.
Ich werde einfach weitermachen,
an Tag drei, erster Schnee,
im Dunkeln hör ich zwei lachen,
meine Füße tun mir weh.

Ich folge den schnellen Schritten,
ich kann lange nicht mehr,
mein Herz wehrt sich mit Fußtritten,
sie fehlen mir so sehr,
ich will so gerne stehen bleiben,
doch meine Seele zieht,
den Körper will’s weiter treiben,
weil mein Geist vorwärts flieht.

Da liegt der braune Teddybär,
ich schau ihm ins Gesicht,
lauf seinem Grinsen hinterher,
bis ins kalte Flurlicht.
Schritte platschen, es hat gegossen.
Ich sehe sie durch’s Schlüsselloch!
Ich drück die Tür. Abgeschlossen.
Mama? Papa? Bitte! Wartet doch.

21
Dez
14

Vom Fuß in der Tür. Auch, wenn’s weh tut!

Fundamentalisten, Nazis, Antifa,
man hasst sich brav bis auf’s Blut,
unfassbar fern ist man sich nah,
das Böse heißt sie selber gut.

Vielleicht versteht man’s bei denen,
sie sagen: “ich kenne dein Gesicht!”,
man probiert’s dann auch bei jenen,
das Gleiche. Man merkt es nicht.

Versteht ihr es denn nie bei Zeiten?
Es lässt mir einfach keine Ruh!
Weil Metzger mit Keilen arbeiten,
schlagt ihr brav die Türen zu.

*es gibt´da natürlich bei der ANTIFA mit Sicherheit auch genügend Ausnahmen, die bestimmt nicht nur die rote Axt im braunen Walde spielen. Diese Menschen sind natürlich AUSDRÜCKLICH ausgenommen.

20
Dez
14

Tweet 42

Das Problem mit der sturen Antihaltung,
die mit gegenüber nur entsteht?
Man vergießt Herzblut für die Abspaltung,
von dem, um den sich’s dreht!

20
Dez
14

Tweet 41

Wenn du nur tust, was dir lieber ist,
stellt gräulich Freude sich mir dar,
weil du mit weniger zufrieden bist,
als dem, was dir am liebsten war.

20
Dez
14

Um’s Feuer lernt man tanzen (2)

Ach, mein zischendes
Kind verstehst du nicht
wir müssen keine
Freunde sein
um uns zu lieben
denn ich brenne
für Menschen
selbst wenn du
deine Zunge
nach mir streckst
weil meine Flammen
nach dir züngeln
und selbst wenn du
regentanzt
um sie auszulöschen
Hauptsache
ist sie führen
uns zum Ziel

und spürst du nicht
langsam wird es
wärmer
mein zischendes Kind

20
Dez
14

Um’s Feuer lernt man tanzen (1)

Wo sie im Hamsterrad tot sich laufen,
weil sie dabei sind einzuheizen,
dort trennt sich nur am Scheiterhaufen
bald die Spreu vom Weizen.
Wo alle ihre Wahrheit kennen,
an der sie in Wahrheit vergammeln,
wo alle uns Verbrecher nennen,
sind wir im Wald, um Holz zu sammeln.
Während sie schon Feuer spucken,
durch blanken Spott und Hohn,
wo donnernd ihre Blitze zucken,
erbau’n wir unsern Scheiterhaufenthron.
Wir sagen: “Ja, wir woll’n die ersten sein!”
und egal, ob in Hosen oder Röcken,
sie schmeißen nicht den ersten Stein
und erbauen uns mit Stöcken.

Doch guter Rat ist nicht teuer,
es wird den Horizont erweitern
hast du selber genug Feuer,
um deinen Haufen anzuscheitern,
auf dem sie dich verloren meinen,
des Rinds verwaiste Kälber,
hast du Tränen, um ihn auszuweinen
und Mut für sie und dich selber,
selbst verloren, verspottet und belogen,
dann ist guter Rat nicht teuer!
Bis unter die Decke hochgezogen
brauchst du selber genug Feuer,
dann wird das Licht sie blenden
und unser Funke wird überspringen,
die Dunkelheit wird nur beenden,
wer es weiß, sich einzubringen!

Wer kann aufrecht in Flammen stehen?
Wer kann mehr, als bloß zu hetzen?
Wer ist bereit, zur Not zu gehen?
Wer hält stand, wenn sie verletzen?
Wer öffnet Augen, die gern gaffen?
Wer wird verlacht? Weint ungesehen?
Wir leben scheiternd, das wir’s schaffen!
Oder sagen gescheitert„Gern geschehen…“.“




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