Ich suchte
so lange
im Schatten
furchterregend
diese Bäume
ihr Stamm. Ohne Krone
suchte so lange
zwischen ihnen meine Träume
fror
diese Kälte
in der ich den Glauben verlor
begann zu hasten
ein zartes Pflänzchen
besann
begann
es anzutasten
so grün. So zart
verloren zwischen Wurzeln
sind mächtig
der Winter wird hart
Blätter fallen. Eine Träne
nährt das Pflänzchen. Eine Blüte, so prächtig
diese Wonne
mitten im Winter
die wärmende Sonne
seh es weiter erblühen
will frierend, in seiner Schönheit verglühen
will weiter weinen
kalter Boden
in ihm unser Leben vereinen
geh nie mehr weg
will mit dir sterben. Unter Blättern bedeckt
will mit dir frieren
unter Schnee bedeckt. Den Kampf auch verlieren
nur gemeinsam
gehen
am Rand finsteren Waldes
für immer dich halten
mit dir zusammen
die Sonne gehen sehen.
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1 Antwort zu „Mein zartes Pflänzchen Hoffnung“