02
Apr
10

Das Klagelied

Habe das Gefühl

zu fallen,

leere Strassen –

Schreie hallen.

Folge ihrem Klang -

kein Loblied, ein winselnder Ton,

sehe in den Himmel -

keine Freiheit, nur Menschen. Nur Hohn.

Schrecke zurück –

blicke zu Boden,

der ätzende Gestank von Gleichgültigkeit -

umgeben von Toten.

Blicke zurück, ins Firmament -

weg sind die Menschen,

nur noch das Biest. Der Mensch? Er rennt.

Hat sich verirrt -

Wissenschaft. Durch sie nicht erleuchtet,

sondern verwirrt.

Kann nicht mehr weiter, zerstört -

der Hoffnungen Rest,

werde hier sterben. Hoffend. Das Gott mein Flehen erhört.

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1 Response to “Das Klagelied”


  1. 1 Turi
    3. April 2010 um 10:34

    Ich mag diesen Aufbau!


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