Wie stolz sind sie hinfortgeritten
erste Krieger die für Glauben stritten
vor Gott wurden sie zur neuen Herde
sein Kreuz prangerte an Hemd und Pferde
so machte er sich auf die Suche
nach diesem Segen, der die Welt verfluche!
So wart der heil´ge Krieg geboren
die Männer wurden eingeschworen
wenn am Schlachtfelde sie ihm dort nütze
käme auch Gott, der ihn beschütze
hatte der Teufel einen Sohn gestohlen
der Vater würde ihn dann holen
was als Gemetzel begann, dort in Nahost
wo die Leiber längst Erde. Die Rüstungen Rost
Diese Rache wär´ wohl längst vergessen
wollte ein Gott nicht Rache üben, wie besessen
selbst im Sprengstoffgurt noch Selbstvertrauen
warten im Paradiese doch die zwanzig Frauen
wie leicht lässt es sich hier doch schießen
wenn im Tode Milch und Honig fließen
wie ähnlich doch Gott sie gemacht
der im anderen Buch als Teufel gelacht
wollt´ Hass und Tod und Blut herbringen
wo keine Menschen mehr in Kirchen gingen
unsere Himmelstore sind geschmiedet aus Gold
so hat der arme Teufel nur noch mehr gewollt
wenn die Kurse hier nach unten zeigen
wird dir die Hölle auf den Bürgersteigen
So hat der eine Teil der Welt das Geld
der andere Rache. Und einen Gott, der ihn hält
Rache für gestern, für morgen, für heute
des Einen Leben ist des Anderen Beute
eine Welt. Bewaffnet bis unter die Zähne
die sich dreht. Um finstere Pläne
eine Welt. Lebt nur für Gott, Geld und Feuer
Macht Träume gar und guten Rat teuer.
In der Nacht erscheint mir dort ein Bengel
aus Fernost kommt hinein ein Engel
ach, wie wundervoll. Wenn sie´s nicht sagen
weil sie nicht hören, was die Anderen klagen
weil sie beide von Geburt an stumm
wie Bauernkinder. Zum Lesen zu dumm
Sie trauten sich ihre Hände zu falten
in den Himmel zu sehen. Das Gleiche zu halten
es war kein Gott ihm im Weg, als er sie küsste
so brach er auf, weil er´s ihnen sagen müsste
„für Gottes Predigt viel zu stumm
für Gottes Werk dazu zu dumm“
so sah er dort hinfort sie reiten
die bis heute ihren Krieg bestreiten
in der gleichen Nacht erscheint im Traum
nur er, ein Gott, ein Buch im Raum
schaut ihn grinsend an: „Sieh her! Der meine!“
Eine Offenbarung mit dem heil´gen Scheine
wie beschrieben war´s ein Engel. In sich brachte
er den Teufel Gott, den Gott uns machte
Als vom Strick man ihn dann abgehangen
einen Bengel der ins Nichts gegangen
ich schrecke hoch, so wie ich´s spüre
wohin Gottes Frieden uns wohl führe
fühl´ mich armen Teufel. Wie entmachtet
wenn Gott mir nach dem Leben trachtet.

Kingzmuzikk
Leftside
Mob-Figgaz
Benjamin s. Welt
Culture Agency
Damax
Der Spartiat
Donselsee
Feine Reime
Ged.-Schreiber
Halbstark
Hirnwichsen
Junge Autorin
Kortex-Chaos
Kraesze
Kritische Lyrik
Lyriksp(l)itter
Newloki's Weblog
Reperire´s Blog
Roger Suffo
Rote Predigt
Schmerzwach
scythesociety
Slov ant Gali
Slov ant Gali Lyrik
Textreich
Traumranke
Umsturzblog
Vögelchen´s Blog
Vendog!
Verl. Paradies
Wesen n. Mensch
Zoopersaz´ Blog















Letzte Kommentare